Wildcamper

Camping Tipps

Bevor es auf große Tour geht, gilt es, ein paar Dinge zu berücksichtigen, deshalb werden hier einige nützliche Camping Tipps vorgestellt. Dies gilt sowohl für Wohnmobilisten als auch für Urlauber, die mit dem Wohnwagen reisen. Denn schließlich möchte man während des Urlaubes nicht mit bösen Überraschungen konfrontiert werden, die im Vorfeld bereits hätten vermieden werden können. Für beide Urlaubsvarianten gilt daher, vor Reisebeginn den Zustand des Zugfahrzeuges zu kontrollieren. Denn sollten während der Fahrt Reparaturen am Zugfahrzeug erforderlich werden, müssen Sie einfach bedenken, dass die Standards in einigen Ländern andere sind als die, die Sie von zuhause gewöhnt sind. Die Mentalitäten und Arbeitsweisen sind von Land zu Land unterschiedlich, sodass eine Reparatur des Zugfahrzeuges mitunter zu einer erheblichen Zeitverzögerung führen kann.

Insbesondere ist es wichtig, dass Sie die Lichtanlage Ihres Zugfahrzeuges überprüfen. Die Lichtanlage sorgt nicht nur dafür, dass Sie während einer Fahrt im Dunkeln die Straße vor sich ausleuchten können, sondern vielmehr auch dafür, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen werden. So gilt in manchen Ländern gar während des Tages die Pflicht, das Abblendlicht einzuschalten. Hat die Lichtanlage einen Defekt, kann dies schnell zu teuren Bußgeldern führen. Selbstverständlich müssen Sie ein Auge auf die Betriebsflüssigkeiten Ihres Fahrzeuges haben. Ist genügend Öl vorhanden? Stimmt der Pegel der Bremsflüssigkeit? Ohne diese Flüssigkeiten riskieren Sie einen kapitalen Motorschaden oder den Verlust der Bremskraft. Beides kann zu Situationen führen, in die man keineswegs gelangen möchte. Ebenso elementar ist der Blick auf die Reifen. Stimmt der Reifendruck nicht oder aber sind die Reifen abgefahren, kann dies ebenfalls zu gefährlichen Situationen führen. Aber da es der Regelfall sein sollte, sein Fahrzeug hin und wieder selbst durchzuchecken oder checken zu lassen, dürfte die Überprüfung letztlich kein Problem sein.

Auf das Wohnmobil- und Wohnwagen-Gewicht achten

Wenn Sie das Zugfahrzeug einer eingehenden Prüfung unterzogen haben, gilt es, sich dem Caravan oder Wohnmobil zu widmen. Ganz wichtig ist, dass Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeuges nicht überschreiten. Dieses Gewicht wird von jedem Hersteller für jedes Fahrzeug exakt berechnet. Darauf sind sowohl die Motorleistung als auch das Fahrverhalten des Fahrzeuges ausgerichtet. Wird nun das zulässige Gesamtgewicht überschritten, so verändert sich automatisch genau dieses Fahrverhalten. Gerade in Kurven oder aber im Bremsweg macht sich dieser Umstand dann bemerkbar. Haben Sie zu viel Ladung mitgenommen, erhöht sich der Bremsweg um ein Vielfaches und in Kurven droht das Wohnmobil oder der Caravan, auszubrechen. Dies sind Situationen, die man tunlichst vermeiden sollte, da sie höchst gefährlich sind. In manchen Ländern wird daher bei Polizeikontrollen sehr genau auf das zulässige Gesamtgewicht geachtet. Ist es überschritten, können Sie mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Daher sollten Sie, nicht nur, um Kosten zu vermeiden, sondern viel mehr, um ihr Fahrzeug fahrsicher zu machen, genau auf das zulässige Gesamtgewicht achten. Es ist empfehlenswert, vor Antritt der Tour einen Plan zu erstellen, was unbedingt mitgenommen werden muss. Sobald Sie alle Dinge zusammenhaben, verpacken Sie sie in Ihrem Wohnmobil oder Caravan und fahren damit zu einer amtlichen Waage. Hier können Sie dann ganz bequem messen, inwieweit Sie sich bezüglich des zulässigen Gesamtgewichtes in der Toleranz bewegen. Sie können natürlich sämtliche Teile der Zuladung auch von Hand auswiegen. Aber das ist vielleicht doch ein wenig müßig.

Ladung sicher verstauen

Wenn Sie dann die Package einladen, sollten Sie darauf achten, schwere oder sperrige Teile weit nach unten zu lagern. Denn im Falle eines Auffahrunfalls zum Beispiel werden diese Sachen zu Geschossen und somit lebensgefährlich. Je weiter unten im Caravan oder Wohnmobil sie sich befinden und zudem noch gut festgezurrt sind, um so weniger Schaden können sie im worst case anrichten. Wenn Sie Gegenstände auf dem Dach transportieren, achten Sie bitte hierbei ebenso darauf, dass die Dinge gut verzurrt sind. Mit Gummiexpandern kommen Sie leider nicht weit. Denn diese reichen nicht aus, um die Ladung sicher festzumachen. Auch bei der Lagerung von Konserven beispielsweise sollten Sie darauf achten, dass sie in Staufächer eingeräumt sind, die sich in Bodennähe befinden oder aber, die nicht in Fahrtrichtung geöffnet werden können. Denn auch Konservendosen werden im Falle eines Falles zu üblen Geschossen, die böse Verletzungen hervorrufen können, wenn Menschen getroffen werden. Denn man muss sich einmal vorstellen, welche Kräfte walten, wenn ein Fahrzeug in die Situation gerät, plötzlich aus voller Fahrt eben zum Beispiel durch einen Auffahrunfall gestoppt zu werden. Die kinetische Energie in solchen Momenten ist immens und alles, was nicht sicher verstaut oder verzurrt ist, fliegt durch das Wohnmobil oder den Caravan. Zwar ist ein Auffahrunfall auch dann ein traumatisches Erlebnis, wenn nichts durch die Gegend fliegt, aber sicherlich muss man diese Situation nicht noch durch ungesicherte Ladung erschweren.