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Nützliche Campingtipps für Ihren nächsten Urlaub

tagfahrlichtpflichtBevor es mit dem Wohnmobil oder dem Wohnnwagen auf große Tour geht, gilt es ein paar Dinge zu berücksichtigen. Um Ihnen den Start in den Urlaub zu erleichtern, haben wir hier einige nützliche Campingtipps für Sie zusammengestellt. Schließlich möchte man während des wohlverdienten Ausfluges nicht mit bösen Überraschungen konfrontiert werden, die im Vorfeld hätten vermieden werden können.

Campingtipp 1: Fahrzeugzustand

Nicht nur für das Gelingen und den reibungslosen Ablauf, sondern vor allem für die eigene Sicherheit, sollte man bei beiden Urlaubsvarianten, vor Reisebeginn den Zustand des Zugfahrzeuges kontrollieren. Zum einen kann es mitunter sehr gefährlich werden, wenn man auf der Autobahn eine Panne hat. Und zum anderen entsprechen die Standards in einigen Ländern nicht denen, die Sie von zuhause gewöhnt sind. Sollten während der Fahrt Reparaturen am Zugfahrzeug erforderlich werden, könnte dies nicht nur besonders teuer werden, sondern auch sehr unangenehm, wenn die vorgenommenen Maßnahmen nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Zudem sind Mentalität und Arbeitsweise von Land zu Land unterschiedlich, sodass eine Reparatur auch zu einer erheblichen Zeitverzögerung führen kann.

Licht - oft auch am Tag

Insbesondere ist es wichtig, dass Sie die Lichtanlage Ihres Zugfahrzeuges überprüfen. Diese sorgt nicht nur dafür, dass Sie während einer Fahrt im Dunkeln die Straße vor sich ausleuchten können, sondern vielmehr auch dafür, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen werden. So gilt in manchen Ländern gar während des Tages die Pflicht, das Abblendlicht einzuschalten. Hat die Lichtanlage einen Defekt, kann dies schnell zu teuren Bußgeldern führen. Daher sollten Sie sich vorab informieren, ob in ihrem Urlaubsziel eine Lichtpflicht besteht.

Länder mit Lichtpflicht

Sehen Sie hier eine kurze Übersicht der Länder in welchen auch tagsüber das Licht eingeschalten sein muss.

Dänemark
Estland
Finnland
Island
Litauen
Lettland
Mazedonien
Montenegro
Norwegen
Polen
Portugal
Schweden
Serbien
Slowenien
Tschechien

Auf Autobahnen und außerorts muss zudem in diesen Ländern tagsüber das Licht eingeschalten werden.

Italien
Russland
Ungarn

In der Slowakei und Bulgarien gilt die Lichtpflicht in den Wintermonaten. In Kroatien ist sie zeitlich begrenzt und an die jahreszeitlichen Dämmerungs- und Witterungsverhältnisse angepasst (Pflicht vom letzten Sonntag im Oktober, bis zum letzten Sonntag im März). Die Schweiz und Frankreich setzen derzeit auf die Freiwilligkeit, weshalb das Nichteinschalten des Lichtes nicht geahndet wird. Lediglich in den skandinavischen Ländern, Frankreich, Italien und der Schweiz sind Tagesleuchten ausdrücklich erlaubt, daher sollte in den übrigen Ländern das Abblendlicht verwendet werden.

(Stand Juni 2010, Angaben ohne Gewähr)

Öl und Reifen

Selbstverständlich müssen Sie ein Auge auf die Betriebsflüssigkeiten Ihres Fahrzeuges haben. Ist genügend Öl vorhanden? Reicht das Kühlerwasser? Stimmt der Pegel der Bremsflüssigkeit? Ohne diese Flüssigkeiten riskieren Sie einen kapitalen Motorschaden oder den Verlust der Bremskraft. Beides kann zu Situationen führen, in die man keineswegs gelangen möchte, da sie nicht nur teuer werden können, sondern zudem sehr gefährlich. Ebenso elementar ist der Blick auf die Reifen. Stimmt der Reifendruck nicht oder aber sind die Reifen abgefahren, kann dies ebenfalls zu gefährlichen Situationen führen. Da dies aber in dem meisten Fällen selbstverständlich ist, sollte der Vorurlaubscheck kein Problem sein. Wichtig ist allerdings, wenn Fahrzeug längere Zeit ohne Nutzung gestanden ist, lieber ein paar Wochen vor Reisebeginn zu überprüfen ob alles in Ordnung ist. Sollte durch das lange Stehen ein Schaden entstanden sein, etwa ein Marderbiss oder ein Standplatter, ist es gut, wenn man noch genügend Zeit hat, die Mängel in Ruhe zu beheben oder in der Werkstatt beheben zu lassen.

Campingtipp 2: Wohnmobil- und Wohnwagengewicht

Wenn Sie das Zugfahrzeug einer eingehenden Prüfung unterzogen haben, gilt es, sich dem Caravan oder Wohnmobil zu widmen. Auch hier sollten Sie natürlich auf den Zustand des Gefährts achten.

Zulässiges Gesamtgewicht beachten

Besonders wichtig ist es, dass Sie das zulässige Gesamtgewicht Ihres Fahrzeuges nicht überschreiten. Dieses Gewicht wird von jedem Hersteller für jedes Fahrzeug exakt berechnet. Darauf sind sowohl die Motorleistung als auch das Fahrverhalten des Fahrzeuges ausgerichtet. Wird nun das zulässige Gesamtgewicht überschritten, so verändert sich automatisch genau dieses Fahrverhalten. Gerade in Kurven oder aber im Bremsweg macht sich dieser Umstand dann bemerkbar. Haben Sie zu viel Ladung mitgenommen, erhöht sich der Bremsweg um ein Vielfaches und in Kurven droht das Wohnmobil oder der Caravan, auszubrechen. Dies sind Situationen, die man tunlichst vermeiden sollte, da sie höchst gefährlich sind. In manchen Ländern wird daher bei Polizeikontrollen sehr genau auf das zulässige Gesamtgewicht geachtet. Ist es überschritten, können Sie mit einer saftigen Geldbuße rechnen. Daher sollten Sie, nicht nur um Kosten zu vermeiden, sondern viel mehr um Ihr Fahrzeug fahrsicher zu machen und für Ihre eigene Sicherheit zu sorgen, genau auf das zulässige Gesamtgewicht achten.

Vor dem Start wiegen

Es ist empfehlenswert, vor Antritt der Tour einen Plan zu erstellen, was unbedingt mitgenommen werden muss. Sobald Sie alle Dinge zusammenhaben, verpacken Sie sie in Ihrem Wohnmobil oder Caravan und fahren damit zu einer amtlichen Waage. Hier können Sie dann ganz bequem messen, inwieweit Sie sich bezüglich des zulässigen Gesamtgewichtes in der Toleranz bewegen. Sie können natürlich sämtliche Teile der Zuladung auch von Hand auswiegen. Aber das ist vielleicht doch ein wenig mühselig.

Campingtipp 3: Ladung sicher verstauen

Wenn Sie dann die Package einladen, sollten Sie darauf achten, schwere oder sperrige Teile weit nach unten zu lagern. Bei einem Auffahrunfall werden diese Sachen zu lebensgefährlichen Geschossen.Je weiter unten im Caravan oder Wohnmobil sie sich befinden und zudem noch gut befestigt sind, um so weniger Schaden können sie im worst case anrichten. Wenn Sie Gegenstände auf dem Dach transportieren, achten Sie bitte hierbei ebenso darauf, dass die Dinge gut verzurrt sind. Mit Gummiexpandern kommen Sie leider nicht weit. Denn diese reichen nicht aus, um die Ladung sicher festzumachen.

Auch auf Kleinteile achten

Auch bei der Lagerung von Konserven sollten Sie darauf achten, dass sie in Staufächer eingeräumt sind, die sich in Bodennähe befinden oder aber, die nicht in Fahrtrichtung geöffnet werden können. Denn auch Konservendosen werden im Falle eines Falles zu einer lebensbedrohlichen Gefahr. Oftmals werden solche "Kleinigkeiten" unterschätzt. Aber man muss sich einmal vorstellen, welche Kräfte walten, wenn ein Fahrzeug in die Situation gerät, plötzlich aus voller Fahrt gestoppt zu werden. Die kinetische Energie in solchen Momenten ist immens und alles, was nicht sicher verstaut oder verzurrt ist, fliegt unkonotrolliert durch das Wohnmobil oder den Caravan. Zwar ist ein Auffahrunfall auch dann ein traumatisches Erlebnis, wenn nichts durch die Gegend fliegt, aber sicherlich muss man diese Situation nicht noch durch ungesicherte Ladung erschweren oder sich dadurch selbst in Lebensgefahr bringen.

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