Reiseroute planen
Wenn denn alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Reise im Grunde losgehen. Doch ein paar Punkte sollten Sie trotzdem nicht außer Acht lassen, damit die Tour ein voller Erfolg wird und Sie keine nicht kalkulierten Überraschungen erleben. Hierzu gehört insbesondere, die Reiseroute grob zu planen. Daher sollten Sie sich im Vorfeld informieren, wie viele Campingplätze während der Route zur Verfügung stehen und ob diese Ihren Anforderungen entsprechen. Inzwischen gibt es viele Plätze, die mit Sternen ausgezeichnet sind. Allerdings schlägt sich dieses natürlich auch sofort im Preis nieder. Während der Hauptsaison ist es sicherlich sinnvoll, den Stellplatz vor Reiseantritt zu buchen, wenn dies möglich ist. So haben Sie die Gewissheit, wenn Sie am Reiseziel angekommen sind, auch sofort ihren Stellplatz beziehen zu können. Planen Sie eine längere Tour, sollten Sie die Ziele vorher festlegen und ebenfalls die Plätze im Vorfeld festmachen. Zwar hat dies mit der Camperromantik wenig gemein, beruhigt aber doch sehr, wenn man weiß, dass man nicht in der Pampa nächtigen muss, weil man keinen geeigneten Stellplatz mehr gefunden hat.
Wenn Sie Reisen ins Ausland planen, sollten Sie sich im Vorfeld darüber informieren, wo Sie Gas tanken können und ob Sie hierfür Adapter benötigen. Die Gasanlagen sind in einigen Ländern mit anderen Aufsätzen als jenen in Deutschland versehen, sodass diese unter Umständen mit dem Einfüllstützen Ihrer Gasflaschen nicht kompatibel sind. Adapter schaffen hier auf einfache und kostengünstige Weise Abhilfe. Diese Adapter bekommen Sie in jedem gut sortierten Caravangeschäft.
Fähren verwenden
Sollten Sie auf Ihrer Reise über Wasser übersetzen wollen, so ist es empfehlenswert, sich vorher darüber zu informieren, ob ein Fährbetrieb besteht und ob Sie mit Ihrem Wohnmobil oder Gespann diese Fähre benutzen können. Mitunter stellt die Höhe des Reisemobils ein Problem dar. Daher ist es wichtig, hierüber Erkundigen einzuholen, um nicht dann später vor Ort festzustellen, dass das Wohnmobil viel zu hoch ist für die Auffahrt der Fähre und man sich dann spontan eine andere Reiseroute überlegen muss, weil der Weg hier erst einmal zu Ende ist.
Reisen im Winter
Wenn Sie Wintertouren planen, so muss Ihr Reisemobil oder Ihr Wohnwagen selbstverständlich wintertauglich sein. Sie möchten es schließlich während der Standzeit kuschelig und warm haben. Folglich gilt es, die Heizanlage zu überprüfen. Denken Sie insbesondere an die Gasvorräte, denn die Heizung verbraucht im Dauerbetrieb im Winter sicherlich mehr, als wenn Sie im Sommer an kühleren Tagen einmal durchwärmen. Auch im Winter sollte die Route genau geplant sein. Insbesondere sollten Sie sich Informationen einholen, ob die Straßen, die Sie vorhaben, zu benutzen, auch passierbar sind. Sonst laufen Sie Gefahr, große Umwege fahren zu müssen. Je besser die Tour vorbereitet ist, um so entspannter können Sie und Ihre Mitreisenden den Urlaub genießen.
