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Wohnmobil-Typen werden nach folgenden Aufbauarten unterschieden:
Der Markt bietet eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten. Denn aus dem Urvater des Wohnmobils, dem VW T1, sind im Laufe der Jahrzehnte immens viele Nachfolger entstanden. Es gibt kaum einen Pkw-Hersteller, der nicht auch Basisfahrzeuge für Wohnmobile anbietet. Schauen Sie sich am besten vorab einfach einmal auf dem Nutzfahrzeugemarkt um. Bereits bei der Wahl des Basisfahrzeuges sollten Sie ins Kalkül ziehen, welche Reisen Sie mit wie vielen Personen unternehmen möchten. Auch hier gilt wieder: Reisen Sie alleine, kann das Chassis durchaus eine Nummer kleiner sein. Reisen Sie hingegen mit der gesamten Familie, muss das Basisfahrzeug zwingend mehr Platzangebot haben.
Ein Campingbus beispielsweise eignet sich hervorragend für Leute, die alleine oder zu zweit reisen möchten. Hierbei handelt es sich um Transporter oder kleinen Kastenwagen, in die eine Campingausstattung verbaut ist. Hierzu gehört die Sitzgelegenheit, die sich zur Schlafstätte umfunktionieren lässt und eine Kochstelle. Leider haben diese Fahrzeuge aufgrund ihres Aufbaus oft keine Stehhöhe. Abhilfe schafft ein festes Hochdach oder ein Zeltdach.
Für Familien mit Kindern bietet sich ein Alkoven- oder ein teilintegriertes Wohnmobil an. Diese Fahrzeuge haben ein weit größeres Raumangebot. Gerade die Alkoven-Bauweise ist für Kinder sehr spannend. Ein Alkoven ist eine über dem Fahrerhaus eingebaute Schlafnische. Kinder fühlen sich im Allgemeinen in dieser Nische besonders wohl, können sie sich hierhin doch zurückziehen und einkuscheln. Denn ein Alkoven ist wie eine kleine Höhle, in die man nur mit einer Leiter gelangen kann. Für Kinder ist ein Alkoven daher nicht nur ein Bett zum Schlafen, sondern vielmehr auch ein Abenteuerspielplatz. Gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Kleinen sich nicht draußen aufhalten können, ist ein Alkoven ideal, um die Kinder zu beschäftigen. Doch diese Nische hat auch durch praktische Aspekte. Denn hier können Sie tagsüber zum Beispiel Ihre Wäsche zwischenparken und den Platz somit als zusätzlichen Stauraum nutzen.
Ein teilintegriertes Wohnmobil bietet gegenüber einem Alkoven-Wohnmobil ein noch größeres Raumangebot. Denn bei dieser Fahrzeugart ist das Fahrerhaus in den Wohnbereich integriert. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich in der Regel drehen, sodass diese während der Standzeit im Wohnbereich als zusätzliche Bestuhlung mitgenutzt werden können. Meist befindet sich vor den umgedrehten Sitzen eine Dinette, sodass Fahrer- und Beifahrersitz als Erweiterung des Essplatzes dienen.
Die Luxusvariante eines Wohnmobils ist sicherlich das integrierte Reisemobil. Hierbei handelt es sich beim Basisfahrzeug meist um große Busse, deren Fläche komplett als Wohnfläche genutzt werden kann. Das Raumangebot in solchen Fahrzeugen ist, natürlich abhängig vom Chassis, immens. Es kommt meist dem einer kleinen Wohnung durchaus gleich.
Für Individualisten bietet sich ein Pick-up an. Dies kann eine Pritsche oder ein Geländewagen sein. Ein Pick-up ist ein Basisfahrzeug, das über eine offene Ladefläche verfügt. Auf diese Ladefläche wird dann der Wohnblock montiert. Sicherlich ist die Wohnfläche nicht sehr groß und bietet weit weniger Komfort als alle anderen Wohnmobilarten, aber gerade für Expeditionen oder Geländetouren bietet sich ein solches Reisemobil an. Die Basisfahrzeuge sind wendig und flexibel und kommen mit vielen Untergründen und klimatischen Bedingungen bestens klar.
Welche Reisemobil-Typen nun die Richtigen für Sie sind, hängt von vielen Faktoren ab. Insbesondere vom Einsatzgebiet, ihren persönlichen Lebensumständen und Ihren Vorlieben. Letztlich können nur Sie die Frage beantworten, welche Wohnmobil-Aufbauarten für Sie in Frage kommen. Wichtig ist einfach, bereits im Vorfeld darüber nachzudenken, wozu Sie Ihr Reisemobil einsetzen möchten. Dann beantwortet sich die Frage nach dem passenden Wohnmobil-Typ ganz von selbst.
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