Die Alltagstauglichkeit des Wohnmobils
Zur Entscheidung für das passende Basisfahrzeug gehört sicherlich auch die Frage nach der Alltagstauglichkeit. Denn haben Sie sich für ein Modell entschieden und haben danach nur Unangenehmlichkeiten, werden Sie sich schnell ärgern. Es gibt natürlich viele Punkte, die berücksichtigt werden müssen und nicht allgemeingültig angesetzt werden können. Daher sollt jeder für sich individuell eine Liste mit möglichen Einschränkungen und Vorgaben anfertigen und mit dieser die einzelnen Varianten abwägen.
Wichtige Punkte für die Alltagstauglichkeit
Haben Sie einen Stellplatz in einer Tiefgarage, sollte der Camper in seiner Höhe auch hineinpassen. Hier ist es dann fraglich, ob ein Wohnmobil mit Hochdach die beste Lösung ist. Oder ob man sich vielleicht doch einen anderen Stellplatz sucht. Auch die Aerodynamik eines Fahrzeuges spielt eine große Rolle sowohl beim Fahrverhalten, als auch beim Kraftstoffverbrauch. Alkovenwohnmobile beispielsweise verfügen bedingt durch ihre Bauweise erfahrungsgemäß über eine sehr schlechte Aerodynamik. Das merkt man sofort bei einem Blick auf die Tankuhr. Wenn Sie Ihr Wohnmobil als Zweitwagen nutzen möchten, kommt ein Camper von der Größe eines Linienbusses kaum in Frage. Denn die Parkplatzsuche in der Stadt dürfte sich als schwierig erweisen.
Einige Beispiele
- Gibt es Vorgaben durch den Stellplatz? (Höhe, Länge usw.)
- Wie wichtig ist mir die Aerodynamik und damit der Kraftstoffverbrauch?
- Möchte ich mein Wohnmobil als Zweitwagen nutzen?
Letztlich ist die Frage nach der Alltagstauglichkeit damit verbunden, welche Funktion Sie Ihrem Camper außer der, Sie auf Reisen sicher zu begleiten, noch zugedacht haben.
Praxistauglichkeit versus Luxus
Die Entscheidung zwischen einem luxuriösen oder einem funktionalen Ausbau zu wählen, kann Ihnen niemand abnehmen. Das hängt allein von Ihrem Geschmack ab. Puristen werden sich eher an der Funktionalität erfreuen. Romantisch veranlagte Gemüter hingegen werden eher die luxuriöse Variante bevorzugen. Für praktisch Veranlagte mag ein Kompromiss in Frage kommen. Denn Funktionalität schließt Luxus schließlich nicht aus.


