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Bodenplatte richtig wählen beim Wohnmobilausbau

GardinensetMöchte man seinen Wohnmobilausbau in Eigenregie durchführen, sollte nicht nur der Möbelbau und der Einbau der Sitzbank gründlich geplant werden. Je nach Ausführung ist hier auch die Bodenplatte im Fahrzeug entscheidend. Bis auf wenige Ausnahmen empfiehlt es sich den originalen Boden aus dem Fahrzeug zu entfernen. Gerade ein schwarzer Gummiboden wie er beim T5 oft zum Einsatz kommt, ist für die Befestigung von Möbeln nicht geeignet. Meistens werden die Möbel auf der Bodenplatte und an der Fahrzeugwand verschraubt – klar, dass die Bodenplatte dementsprechend eine gewisse Stabilität aufweisen muss. Bei den Wildcamper Möbelzeilen kommt in der Regel eine 10 mm starke OSB-Platte zum Einsatz. Diese kann zudem mit einem PVC-Belag ausgestattet werden, sodass im Wohnmobilausbau ein wohnlicher Eindruck entsteht.

OSB-Bodenplatte für den Wohnmobilausbau

Die OSB-Platten, auch Grobspanplatten genannt, werden aus langen, schlanken ausgerichteten Spänen hergestellt. Somit gehören die Platten zu den Holzwerkstoffen und sind dank der langen Späne deutlich biegfester als beispielsweise Flachpressplatten (Spanplatte). Da die einzelnen Späne miteinander verklebt sind, ist auch der Dampfdiffusionswiderstand der OSB-Platte recht hoch. Für die Herstellung der Platten werden aus dem entrindeten Rundholz die Späne herausgeschnitten und anschließend bei hohen Temperaturen getrocknet. Die Trocknung ist nötig, damit die Späne zum einen ausreichend mit Klebstoff benetzt werden können und zum anderen damit bei der Pressung der Platte diese nicht zum Platzen gebracht wird (aufgrund des entstehenden Dampfdruckes wenn zu viel Feuchtigkeit in den Spänen enthalten ist). Der Klebstoff selbst wird maschinell fein auf die Späne aufgebracht welche anschließend unter hohem Druck und hoher Temperatur verpresst werden. Die Bodenplatten haben eine ausreichend hohe Stabilität, sodass die Möbel sicher darauf befestigt werden können. Je nach gewählter Sitz-Schlafbank eignet sich die Platte auch für die Montage der Sitzbank (beispielsweise Sitzbank mit ABE für den VW T5 und VW T4). Bei einigen Sitzbänken kommen auch spezielle Schienensysteme oder Systemböden zum Einsatz. Diese sollten jedoch von einer Fachwerktatt eingebaut werden.

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Mehrschichtbodenplatte beim Wohnmobilausbau

Weitere Möglichkeit sind sogenannte Mehrschichtbodenplatten. Diese bestehen wie der Name schon sagt aus verschiedenen Schichten. Auch hier gibt es unterschiedliche Ausführungen und Platten die aus Birke oder anderen Hölzern gefertigt sind. Das Besondere: die meisten Mehrschichtbodenplatten sind sehr robust gegenüber Feuchtigkeit. Durch das Verkleben und Verpressen der einzelnen Holzschichten sind die Platten sehr stabil und eignen sich hervorragend für die Möbelmontage.

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Egal für welche Bodenplatte man sich bei seinem Wohnmobilausbau entscheidet, es gibt einige Punkte die beachtet werden sollen. Neben der passgenauen Anfertigung spielen auch das Gewicht und die Stabilität eine große Rolle. Klar, die Platte muss die Möbel ja auch bei einer Bremsung sicher halten können. Darüber hinaus muss die Stärke der Bodenplatte an die Höhe der Möbel angepasst sein, nicht dass am Ende der gewünschte Hochschrank nicht ausreichend Platz nach oben hat. Wer es ganz wohnlich mag kann seine Bodenplatte zudem mit PVC-Belag oder auch Teppich verschönern.

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