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Frischwassermenge vorab überschlagen

KanisterBereits in der Planung des Ausbaus Ihres Wohnmobils sollten Sie im Kalkül haben, wie viel Wasser Sie am Tag pro Person benötigen, um sich entsprechend wohlzufühlen. Gleiches gilt für Ihre Familie. Denn davon hängt ab, ob Sie einen oder mehrere Frischwassertanks verbauen müssen. Der Einbau der Tanks wiederum ist abhängig vom Platzangebot Ihres Wohnmobils. Planen Sie zu wenig Wasser ein für eine längere Fahrt, werden Sie Dauerbesucher der Wassernachfüllstationen. Planen Sie zu viel Wasser ein, geht dies auf Kosten der Nutzlast und des Raumangebotes Ihres Wohnmobils. Ebenso wird durch das zusätzliche Gewicht der Spritverbrauch erhöht. Ein guter Kompromiss kann hier entschieden weiterhelfen.

Im Überblick - Abhängigkeit des Wasservorrates

Ansprüche an täglichen, persönlichen Verbrauch
Nutzlast des Fahrzeugs
Zur Verfügung stehender Platz
Möglichkeit Frischwasser nachzufüllen

Faustregel für den Wasserverbrauch

Es gibt eine Faustregel, anhand derer Sie den ungefähren Wasserverbrauch ausrechnen können. Man geht davon aus, dass bei heißen Temperaturen der Wasserverbrauch pro Person und Tag bei etwa 8 bis 10 Litern liegt, wenn die Ansprüche nicht allzu hoch sind. Werden pro Tag jedoch auch Wasserverbraucher wie Dusche oder die Klimaanlage betätigt, so steigt der Verbrauch proportional an. Allein der Duschvorgang, auch wenn er nur ein bis zwei Minuten dauert, verbraucht schon 15 bis 25 Liter Wasser. Zuhause ist man es gewöhnt, dass das Wasser aus der Leitung kommt. Es ist eben einfach da. Man macht sich vielleicht keine großen Gedanken über den Verbrauch. Doch die Mengen, die man tagtäglich für die einfachsten Bedürfnisse benötigt, sind immens. Allein beim Zähneputzen rauschen Mengen von Wasser durch die Abflüsse. Folglich ist die Überlegung, wie viel Wasser Sie an Bord Ihres Campers mitführen müssen, höchst sinnvoll.

Lieber Wasserreserven auffüllen

Ein Tank von 60 bis 100 Litern Füllmenge sollte aber auch für große Wasserbedürfnisse ausreichend sein. Innerhalb der Europäischen Union ist das Nachfüllen des Tanks in der Regel kein Problem. Sie können an fast jeder Tankstelle Halt machen, um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Ebenso stehen vielerorts Trinkwasserbrunnen zur Verfügung. Auch auf Campingplätzen kann man seine Wasserreserven wieder komplettieren. Bei Reisen in wasserarme Gebiete wird es etwas schwieriger. Doch die Überlegung, einen zweiten Tank einzubauen, sollten Sie meist aus Platz- und Gewichtsgründen verwerfen. Trotzdem wird die geplante Wüstendurchquerung sicher nicht scheitern. Wer oft an Tankstellen, Nachfüllstationen und Campingplätzen Rast machte, kann sich auch für eine kleiner dimensionierte Anlage entscheiden. Das hat mehrere Vorteile: nicht nur dass der Tank nicht zu viel Platz und Gewicht einnimmt, durch das häufige Tauschen des Wassers wird auch die Keim- und Bakterienbildung im Kanister bzw. Tank verhindert. So haben Sie stets frisches Wasser dabei und müssen keine chemischen Zusätze oder starke Reinigungsmittel verwenden.

Bei hohem Wasserbedarf mobile Tanks nutzen

Statt des zusätzlichen Gewichtes durch einen zweiten Tank - sollte das Wasserbedürfnis dich größer sein - sollten Sie die Möglichkeit überdenken, das benötigte Trinkwasser in anderen Behältern mit an Bord zu nehmen. Hierfür stehen ausreichend Behältnisse zur Verfügung. Solche Zusatzbehälter sind zum Beispiel Falttanks. Aber auch Schlauchtanks oder Kanister gehören dazu. Denn, auch wenn Sie eine ausreichende Menge an Trinkwasser mit auf Reisen nehmen müssen, so sollten Sie auch die Nutzlast Ihres Fahrzeuges im Auge haben. Schließlich wiegt ein Liter Flüssigkeit genau 1 Kilogramm. Außerdem sind diese Zusatzbehälter im Gegensatz zu einem zweiten Tank wesentlich platzsparender und gehen nicht so sehr auf Kosten des Raumangebotes.

Die Frischwassermenge, die Sie für Ihre Reisen einplanen, hängt also vornehmlich mit Ihren Ansprüchen an die täglich zur Verfügung stehende Wassermenge ab. Vielleicht muss man seine täglichen Gewohnheiten dem Wasservorrat unterordnen. Aber auch hier hilft ein guter Kompromiss sicher weiter. Und wer sich vorab überlegt wie viel Wasser mitführen möchte, ist für die meisten Situationen gewappnet.

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