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Eine Elektroheizung im Wohnmobilausbau für Wärme

Elektroheizung im WohnmobilausbauDie Elektroheizung ist eine Alternative zu Gas- oder Kraftstoffheizungen. Elektroheizungen arbeiten nach dem Prinzip Wärme aus Strom zu gewinnen. Hierbei wird Strom über ein Geflecht von Heizdrähten geführt, welche sich erhitzen und die Wärme dann an die Umgebung abgeben. Widerstände sorgen dafür, dass es zu keiner Überspannung kommt.

Wichtig ist zu wissen, dass es hier sowohl Geräte mit als auch ohne Gebläse gibt. Bei einer Elektroheizung ohne Gebläse wird nur die unmittelbare Umgebung um das Gerät geheizt. Bei kleinen Räumen stellt dies sicherlich kein Problem dar. Bei größeren Räumen hingegen empfiehlt sich jedoch eine Gebläseheizung. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand: dadurch wird die warme Luft gleichmäßig im Raum verteilt, sodass auch die hinteren Ecken mit Wärme versorgt werden können. Gerade für Zonen im Wohnraum, in die die warme Luft nicht so gut gelangen kann, bieten sich kleine Frostwächter an.

Angenehme Temperaturen auch im Winter - elektrisch heizen

Wer kennt das nicht. Es ist Winter, man liegt gemütlich in seinem Wohnmobil und auf einmal ist es nachts bitter kalt. Denn stellt man für die Nachtstunden die Heizung herunter, wird es sehr schnell kühl im Camper Inneren. Da kann die Isolation noch so gut sein. Das Blech leitet die Wärme sehr schnell nach draußen an die Umgebung weiter. Folglich kühlen dieWände schnell aus. Doch die Heizung die ganze Nacht laufen lassen, macht auch wenig Sinn. Die Temperatur, die man tagsüber bevorzugt, wäre für die Nachtruhe oft viel zu warm. Doch ein Wohnmobil kühlt sehr schnell aus. Stellt man nun kleine Frostwächter auf, so braucht man die Heizung nicht laufen lassen und man hat trotzdem kleine Wärmequellen in der Nacht.

Für das Wintercampen sind diese kleinen Frostwächter ideal, denn auch sie laufen mit Strom. Das Prinzip ist einfach: die kleinen Elektroheizungen sind mit einem Thermostat versehen, welches auf die gewünschte Gradzahl eingestellt werden kann. Wird diese eingestellte Temperatur nun unterschritten, schaltet sich der Frostwächter automatisch ein und heizt so lange, bis die Solltemperatur wieder erreicht ist. Mit diesen kleinen Zusatzheizungen kann man über tags zwar sicherlich nicht das ganze Wohnmobil heizen, doch für die Nacht bieten die Frostwächter kleine Wärmequellen, sodass das Wohnmobil nicht ganz auskühlen kann. So können Sie unbesorgt morgens aus den Federn kriechen und die Heizung anstellen, ohne gleich bibbern zu müssen.

Vor- und Nachteile einer Elektroheizung

Elektroheizungen heizen emissionslos. Das ist aber auch klar. Beim Erzeugen von Wärme durch Strom wird kein Verbrennungsvorgang gestartet. Es werden weder Kraftstoff noch Gas verbrannt, sodass keine Abgase entstehen können. Die Umwelt wird nicht belastet wie beim Verbrennen von Diesel oder Benzin. Auch wird kein CO2 frei wie bei allen anderen Heizarten. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass Sie die Heizung einfach einschalten können und schon verfügen Sie über eine Wärmequelle. Die Energieleistung ist sofort mit dem Einschalten der Heizung da. Trotzdem muss man auch die Nachteile einer Elektroheizung sehen. Sie können Sie nur betreiben über eine 220-Volt-Stromanlage. Die Bordbatterie der 12-Volt-Anlage wäre den Mengen an Strom, die eine Elektroheizung benötigt, nicht gewachsen. Vermutlich wäre die Bordbatterie bereits nach zwei Minuten Laufzeit der Heizung bereits leergezogen.

Im Überblick

Keine Emissionen
Kein CO2 - Ausstoß
Heizleistung mit dem Einschalten verfügbar

Wichtig beim Betrieb einer elektrischen Heizung

Zum Betreiben einer Elektroheizung benötigen Sie zwingend Landstrom. Das bedeutet, dass Sie während Ihres Urlaubes nur Plätze anfahren können, die Landstrom anbieten. Das wird in der Regel der Campinglatz sein. Die meisten europäischen Campingplätze bieten auf den Stellplätzen den Campern die Möglichkeit, Landstrom zu nutzen. In der freien Natur hingegen wird man kaum mit solch einem Stromanschluss rechnen können. Wenn Sie feste Plätze bevorzugen, ist dies sicherlich kein Problem. Wenn Sie hingegen eher der Erkunder sind, kommt die Elektroheizung eher nicht für Sie in Frage.

Hinzu kommt, dass der Betrieb einer Elektroheizung Kosten verursacht. Den Kraftstoff für eine Diesel- oder Benzinheizung führen Sie sowieso mit. Die Heizung bedient sich aus dem Kraftstofftank des Fahrzeuges. Der Motor läuft nicht ohne Sprit, also wird auch Benzin im Tank sein. Gas führen Sie in der Regel auch immer mit, weil damit zumindest der Kocher betrieben wird. Folglich ist auch der Betrieb einer Gasheizung ein recht einfaches Unterfangen. Für die Elektroheizung müssen Sie für zusätzlichen Strom sorgen. Zwar betreiben Sie die elektrischen Geräte im Inneren Ihres Wohnmobils mit der 12-Volt-Stromanlage über die Bordbatterie. Doch für den Betrieb der Elektroheizung benötigen Sie zwingend den 220-Volt-Landstrom. Die Kosten hierfür sind folglich zusätzliche Kosten, die für den Betrieb der anderen Heizung nicht zu Buche schlagen. Es ist eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Wenn Sie die Zusatzkosten für den Strom aus dem Landanschluss nicht abschrecken und wenn Sie Ihren Urlaub gerne an einem festen Standplatz erleben, kann die Elektroheizung eine gute Alternative zum Heizen Ihres Wohnmobils sein.

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