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Verschiedene Klebstoffe für den Wohnmobilausbau

sikaflex 221 weißNatürlich benötigen Sie für den Wohnmobilausbau auch Klebstoffe. Denn Klebstoffe kommen an den verschiedensten Stellen zum Einsatz. Beispielsweise Holzleim, um Holzteile miteinander zu verbinden. Wenn Sie Zierleisten anbringen möchten, eignen sich am besten Ein-Komponentenkleber. Auch das Anbringen von Wandhaken für Geschirr- oder Handtücher funktioniert damit hervorragend. Auch benötigen Sie Kleber zum Einsetzen der Wohnmobilscheiben. Sie sehen also, das Einsatzgebiet von Klebern beim Wohnmobilausbau ist umfangreich. Kleben ist nicht immer gleich Abdichten. Es gibt Produkte, die eignen sich zum Abdichten und verhindern somit das Eindringen von Wasser und es gibt Produkte mit denen man beispielsweise Halter statt durch Bohren mit Kleben befestigen kann. Natürlich gibt es aber auch Produkte, welche beide Eigenschaften miteinander vereinen. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass durch das Kleben eine feste Verbindung entsteht. Das spätere Entfernen des geklebten Objektes ist damit nicht mehr so einfach möglich und erfordert durchaus Spezialwerkzeug. Abgedichtete Teile können meist leichter entfernt werden - ist die Verbindung hier doch elastisch. Beim Abdichten härten die verwendeten Mittel nicht aus und stellen damit keine kraftschlüssige Verbindung her.

Wichtig ist im Vorhinein zu klären, welcher Kleber sich für die geplante Arbeit am besten eignet und welche Vorbereitungsarbeiten notwendig sind. Oft reicht das Säubern und Kleben nicht aus. Ein Primer (Grundierung) kann bei einigen Werkstoffen bzw. Klebemitteln zum Einsatz kommen. Meist findet man aber bei den Herstellern der Kleber wie beispielsweise Sika Informationen darüber, bei welchen Klebevorgängen welche Vorarbeiten zu erledigen sind und welchen Klebstoff man am besten verwendet. Allgemein wichtig ist, dass die zu beklebenden Stellen frei von Staub, Schmutz und Fett sind. Hier sollte mein also ein geeignetes Reinungsmittel verwenden. Manchmal kann das Anrauhen der Stellen notwendig sein. Aber Achtung: die Stellen keineswegs anschleifen! So wird das Klebeergebnis verschlechert, denn durch die entstehenden Rillen schließt der Kleber Luft ein und hat weniger Haftungsfläche. Nach dem Kleben sollte man überstehende Klebereste sofort entfernen. Am besten mit einem speziellen Entferner, Lappen oder Spatel. Keinesfalls sollte man hier mit Alkohol oder anderen chemischen Substanzen arbeiten, da diese die Reaktion des Klebers beeinflussen können. Bei der Verarbeitung sollten Sie auf jeden Fall die Hinweise und die Gebrauchsanleitung des Herstellers berücksichtigen. Hier findet man auch Antworten auf die Frage der Haltbarkeit, Belastbarkeit (Kraft-Last-Verhältnis), Ablüftzeit und Überlackierbarkeit.

Ein-Komponentenkleber aus Tuben, fix und fertig

Den Ein-Komponentenkleber erhalten Sie in jedem gut sortieren Baumarkt oder Bastelladen. Er wird in Tuben verkauft, ist fix und fertig und braucht nur noch auf die zu verklebenden Teile getupft werden. Rauen Sie ggf. vorher die beiden Oberflächen, die miteinander verklebt werden sollen, an, sodass der Klebstoff gut darauf haften kann. Nachdem nun der Kleber auf die zu verklebenden Stellen aufgetragen worden ist, müssen Sie in der Regel einen Moment abwarten. In dieser Zeit zieht der Kleber an. Dann werden die beiden Stellen miteinander verbunden. In der Regel kommt s hier auf die Anpressdauer und nicht den Anpressdruck an. Durch den Anzug entwickelt der Kleber seine volle Wirkungskraft und hält nun beide Teile sicher zusammen. Den Ein-Komponentenkleber benötigen Sie beispielsweise zum Ankleben der Wandverkleidungen. Ebenfalls werden Wandhaken für Geschirr- oder Handtücher damit angebracht. Achten Sie aber bitte darauf, Reste des Klebers, die herausgetreten sind, sofort zu entfernen. Nach einiger Zeit werden diese Stellen sonst braun und sehen nicht sehr schön aus. Der Ein-Komponentenkleber eignet sich ebenfalls hervorragend zum Ankleben von Zierleisten.

Einsatzgebiete

Ankleben von Wandverkleidungen
Befestigen von Wandhaken für Geschirr- oder Handtücher
Kleben von Zierleisten

Vorgehen von Ein-Komponentenkleber

Zu verklebende Oberflächen wie vom Hersteller angegeben vorbereiten (Anrauen, Primer ...)
Kleber auftragen
Vorgegebene Wartezeit einhalten
Teile zusammenfügen und andrücken
Kleberreste sofort entfernen

Zwei-Komponentenkleber zum Selbstmischen

Der Zwei-Komponentenkleber funktioniert ähnlich wie der Ein-Komponentenkleber. Allerdings muss der Kleber, bevor er zum Einsatz kommen kann, erst aus zwei Komponenten zusammengemischt werden. Daher rührt der Name. Der Vorteil des Zwei-Komponentenklebers ist ohne Zweifel, dass er länger verwendbar ist, da die zwei Komponenten in verschiedenen Gefäßen aufbewahrt werden und die chemische Reaktion (das Kleben) erst stattfindet wenn man die Komponenten zusammenbringt. Einen Zwei-Komponentenkleber benötigen Sie beispielsweise für den Einsatz der Wohnmobilscheiben in die dazugehörigen Fensterrahmen.

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