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Spüle und Küche - genaue Planung wie daheim

Beim Einbau der Küche gibt es hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Raumes im Wohnmobil einiges zu bedenken, damit das spätere Arbeiten in der Küche nicht zur unangenehmen Pflichterfüllung wird. Am besten machen Sie sich vor Verbau eines Wohnmobil Küchenblockes daran, erst einmal Eindrücke zu sammeln. Hierfür bieten sich die Kataloge des Zubehörhandels oder der Besuch von Messen an. Denn Küche ist nicht gleich Küche.

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Allein schon die Frage, Spüle links und Kocher rechts oder Spüle rechts und Kocher links, spielt eine entscheidende Rolle. Es gibt beide Anordnungen. Die Entscheidung, welche Anordnung eingebaut wird, hängt maßgeblich davon ab ob der Koch oder die Köchin Links- oder Rechtshänder ist. Bei der Planung sollten Sie ebenfalls beachten, ob Sie in der Nähe der Kochstelle Vorhänge oder ähnliches eingeplant haben. Es wäre fatal, wenn sich die Kochgelegenheit mit den Gardienen am Fenster träfe. Als mögliche Folge könnten schließlich ein Feuer ausbrechen. Ebenfalls wichtig: die Belüftungsmöglichkeit beim Kochen. Ein Fenster oder eine Dachhaube bieten sich hier geradezu an.

Stehhöhe beachten für mehr Komfort

Spüle in der Wohnmobilküche

Auch ist die Höhe des Küchenblocks wichtig. Sind Spüle und Kochstelle zu niedrig angebracht, wird die Person, die mit dem Küchendienst beauftragt ist, sehr schnell über Rückenschmerzen klagen, weil sie sich beim Zubereiten der Speisen oder beim Spülen dauernd über die Arbeitsfläche beugen muss. Man geht von einem Standardmaß von 85 bis 90 Zentimetern aus. Es bietet sich an einen kompletten Küchenblock im Fachhandel zu kaufen. Diese Blocks sind bereits vollständig aufgebaut und fertig installiert. Sie müssen den Küchenblock nur noch an die bereits verlegten Leitungen in Ihrem Wohnmobil anschließen. Selbst für Laien stellt dies technisch keine große Herausforderung dar. Es gibt diese Küchenblocks in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen. Welcher Block Ihre Küche zieren wird, hängt von Ihrem Einrichtungsstil ab.

Feste Gasanlage - ja oder nein

Wichtig Frage, welche man sich im Zusammenhang mit der Küchenplanung stellen muss, ist, ob man eine feste Gasanlage verbauen oder lieber auf Alternativen ausweichen möchte. Klar vom Wohnmobil oder Wohnwagen ist man es gewohnt an den Herd zu gehen und diesen einzuschalten. Das Auffüllen oder Austauschen der Gasflasche ist ebenso selbstverständlich wie der Gang zur Gasprüfung beim TÜV. Beim Wohnmobilausbau hat man jedoch die Wahl: feste Gasanlaage oder das Kochen mit Gaskartuschenkochern oder Alternativen von Campingaz (diese Kocher und Flaschen dürfen meist ohne spezielle Vorgaben, Richtlinien oder Prüfungen verwendet werden).

Klar auf den ersten Blick ist die feste Gasanlage das Gewohnte. Man geht an den eingelassenen Kocher und dieser liefert, sofern noch Gas in der Flasche ist, gleich ausreichend Hitze für das Nudelwasser. Der Nachteil: eine Gasanlage muss heutzutage von einem autorisierten Fachbetrieb eingebaut werden. Nicht jeder Wohnmobilausbauer hat diese Bescheinigung. Und auch die Eigeninstallation von Gasleitungen ist kaum mehr möglich. In der Regel wird hier der TÜV bei der Abnahme sein Veto geben. Das bedeutet also, dass allein schon der Einbau der festen Gasanlage mit hohen Kosten verbunden ist. Auch die regelmäßige Überprüfung durch den TÜV kostet Zeit und Geld.

Doch mittlerweile bietet der Markt einige interessante Alternativen: zum Kochen stehen hier beispielsweise handliche Gaskartuschenkocher zur Verfügung. Diese können nicht nur platzsparend verstaut, sondern auch mit kleinen, handlichen Kartuschen betrieben werden. So hat man bei Nichtgebrauch nicht nur eine größere Arbeitsfläche, sondern muss auch keinen Fachbetrieb für die Installation aufsuchen. Auch die Gasprüfung entfällt hier. Clevere Lösungen gibt es hier auch von Campingaz: das Unternehmen bietet Einflammkocher, Mehrflammkocher, Tischkocher und Spezialkochgeräte. Je nachdem für welches Gerät man sich entscheidet kann dieses in geschlossenen Räumen verwendet werden oder nicht. Ideal für den Wohnmobilausbau sind hier die Kochervarianten, welche mit kleinen Kartuschen oder Butangasflaschen in verschiedenen Größen betrieben werden können. Letzere haben ein Volumen von max. 2,8 kg und sind daher nicht eintragungspflichtig.

Kanisterwasseranlage oder Warmwassboiler

Nächste Frage die beantwortet werden muss, ist die Gestaltung der Wasseranlage. Soll es ein richtiger Frischwassertank sein, der im Fahrzeug oder vielleicht unterflur verbaut wird. Soll die Abwasserführung zentral sein oder soll hier auch ein Abwassertank verbaut werden? Reicht unter Umständen auch eine Wasseranlage mit zwei 19 Liter Kanister aus? Gerade für Alleinreisende und Paare reicht die Kanisterwasseranlage in der Regel problemlos aus. Greift man hier auf eine zuverlässige Tauchpumpe zurück spart man bei der Wasseranlage sogar noch Budget. Alternative ist natürlich eine Druckpumpe. Hier muss nicht erst der Stromkreislauf geschlossen werden, damit das Wasser aus dem Hahn fließt (wie bei der Tauchpumpe), das Wasser steht ständig unter Druck, wie zuhause, und fließt bei Betätigung des Hahns sofort ins Becken. Ebenfalls wichtig: reicht eine Anlage mit Kaltwasser aus oder soll es auch fließend warmes Wasser geben? In diesem Fall muss man dann auf einen Durchlauferhitzer oder einen Wasserboiler zurückgreifen. Die Planung und der Einbau werden hier dann schon etwas komplizierter, und auch kostspieliger.

Auch die Küche im Wohnmobilausbau muss gut geplant sein. Je nachdem welche Spüle, welcher Kocher, welche Wasseranlage usw. verbaut werden soll, richtet sich die Größe und Ausgestaltung der Küchenzeile - natürlich passend zum verfügbaren Platz im Fahrzeug. Spätestens hier ist klar: die Planung muss gründlich und genau erfolgen. Nur dann kann der Wohnmobilausbau passgenau und an die eigenen Bedürfnisse angepasst realisiert werden.

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