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Ladebooster beim Wohnmobilausbau

In Wohnmobilen und Wohnanhängern werden Zweitbatterien für eine ausreichende Stromversorgung benötigt. Gerade unterwegs, wenn keine andere Stromquelle zur Verfügung steht, sollte man sich auf diese verlassen können. Man kann die Zweitbatterie zwar vor Antritt der Reise über ein Ladegerät laden, jedoch ist es praktischer diese während der Fahrt mit neuer Energie zu füllen.

Viele Camper nutzen den Wohnmobilausbau, um den zum Laden der Batterien benötigten Strom direkt von der Anhängersteckdose abzuzweigen. Hier kann es jedoch zu erheblichen Spannungsverlusten kommen, da die Leitungswege zum einen sehr lang und zum anderen die Anschlüsse witterungsbedingt meist stark oxidiert sind. Ein vernünftiges Laden der Batterien mit einer konstanten Spannung ist daher oft nicht möglich. Um aber dennoch eine Möglichkeit zu haben seine Zweitbatterie aufzuladen, nutzt man einen Gleichspannungswandler, einen sogenannten Ladebooster.

Der Ladebooster beim Wohnmobilausbau

iuou_ladebooster212 Volt Blei-Akkus benötigen eine konstante Ladespannung von 14,1 Volt. Für diesen Zweck sind Ladebooster konzipiert. Sie werden im Wohnwagen oder Wohnmobil montiert und sorgen hier für die nötige Spannung. Die Akkus werden dabei auch bei kurzen Fahrten geladen. Daher sollte beim Wohnmobilausbau ein Ladebooster nicht vergessen werden.

Der IUOU-Lade-Booster

Ein beliebter Ladebooster ist der IUOU-Lade-Booster, welcher bereits ab etwa 370 Euro erworben werden kann. Das Gerät wird zusätzlich in die Ladeleitung zur Bordbatterie geschaltet und ist in zwei Leistungsstufen erhältlich, mit 25 und 45 Ampere. Ladebooster sorgen über die IUOU-Kennlinie dafür, dass der Ladestrom von der Lichtmaschine soweit angehoben wird, wie er für eine Vollladung der Bleiakkus benötigt und vom Hersteller gefordert wird. Zusätzliche Schutzschaltungen verhindern eine Überspannung, damit die verwendeten Kabel und die Anhängersteckdose nicht überlastet werden. Beim IUOU-Lade-Booster kann man zudem über einen Batteriewahlschalter den jeweils verwendeten Akkutyp auswählen. Hier wird zwischen GEL-Akku, AGM oder Standard-Säure-Akku unterschieden.

Volle Kontrolle garantiert

Beim Wohnmobilausbau sollten natürlich nur moderne und geprüfte Ladebooster eingesetzt werden. Diese Geräte sind mit der neuesten Ladetechnik ausgestattet und auf die jeweils verwendeten Akkus ausgerichtet. Generell sollten diese hundertprozentig kurzschlussfest sein. Sehr praktisch ist ein abnehmbares Bedienungsteil, welches im Führerstand des Zugfahrzeugs oder im Cockpit des Wohnmobils zur Fernüberwachung eingesetzt werden kann. In den meisten Geräten sind hochwertige Trenn-Relais eingebaut, welche verhindern, dass eine Batterie-Entladung bei stehendem Fahrzeug auftritt. Ladebooster und Akku werden bei abgeschalteter Zündung voneinander getrennt. Dadurch wird verhindert, dass der Ladebooster irrtümlich im Stand die Starterbatterie entleert.

Fazit

Beim Wohnmobilausbau sind viele Einsatzmöglichkeiten für einen Ladebooster denkbar. Denn man kann nicht nur die Zweitbatterie gemütlich laden, sondern gegebenenfalls auch die Starterbatterie aus einer vollaufgeladenen Wohnmobil- oder Anhängerbatterie. Daher sollte man beim Wohnmobilausbau durchaus einen Ladebooster in Betracht ziehen.

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