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Mobiles Heizsystem

Vor- und Nachteile im Überblick

Auf einen guten Komfort in Wohnmobilen und Wohnanhängern legen viele Campingfreunde großen Wert. Neben einer funktionellen Innenausstattung, bequemen Betten und einer gemütlichen Sitzlounge spielt auch die technische Ausstattung eine große Rolle. Beim Wohnmobilausbau ist daher auch das Heizsystem sehr wichtig. Man nennt diese Systeme auch mobile Heizsysteme. Die bekanntesten Hersteller sind hier Truma, Webasto und Alde. Generell unterscheidet man zwischen einer reinen Gasheizung, einer Kombination aus Elektro- und Gasheizung und einer Dieselheizung. Fraglich ist nun, welche Vor- und Nachteile diese mobile Heizsysteme beim Wohnmobilausbau haben.

Die Vorteile eines mobilen Heizsystems

Der Wohnmobilausbau mit mobile Heizsysteme ist sehr praktisch. Neben einer Versorgung mit wohliger Wärme für die kälteren Jahreszeiten erzeugt eine mobile Heizung über einen Boiler auch heißes Wasser. Die meisten Heizungen erreichen schon nach kürzester Zeit ihre Betriebstemperatur.

Heizsysteme von Truma

Mobiles HeizsystemTruma bietet ein reiches Produktportfolio an unterschiedlichen mobilen Heizungen für den Wohnmobilausbau an. Neben reinen flüssiggasbetriebenen Heizungsanlagen und Warmwasserboilern sind hier auch die Kombigeräte, die gas- und elektrisch betrieben werden, zu finden. Unter der Bezeichnung Combi werden die Warmwasserboiler von Truma vertrieben. Trumatic heißen die reinen Heizsysteme. Die Geräte gibt es in verschiedenen Leistungsgrößen. Eine Dieselvariante ist hier ebenfalls vorhanden.

Diesel als leicht zu findender Brennstoff

Alde stellt mobile Heizsysteme auf Propangasbasis her. Webasto hat sich auf dieselbetriebene Heizungen spezialisiert. Diesel ist als Brennstoff am ehesten zu bekommen und daher im Vorteil. Hier kann einfach auch der vom Wohnmobiltank entnommene Dieselkraftstoff Anwendung finden. Beim Wohnmobilausbau mit mobile Heizsysteme findet man kompakte und leistungsfähige Modelle, die mittlerweile meist sehr sparsam im Verbrauch sind. Wenn auf dem Campingplatz ein Stromanschluss zur Verfügung gestellt wird, kann die Heizungsanlage mit einem Kombigerät auch hierüber betrieben werden.

Die Nachteile eines mobilen Heizsystems

Der größte Nachteil beim Wohnmobilausbau mit mobile Heizsysteme ist die Beschaffung des Brennstoffes. Reine gasbetriebene Heizungen benötigen einen entsprechenden Gasvorrat, den sie sich vielleicht sogar mit dem Kühl- und Gefrierschrank teilen müssen. In abgelegenen Gebieten kann es hier zu Engpässen kommen. Kombigeräte sind in der Konstruktion aufwendiger verarbeitet als Einzellösungen. Wenn hier eine Komponente nicht mehr funktioniert, muss eventuell das gesamte Gerät ausgetauscht werden.

Weiterhin kann man beim Wohnmobilausbau den Fehler begehen, eine nicht maßgerechte Heizung einzubauen. Dann hat man hinterher Probleme mit der richtigen Leistungsversorgung. Entweder reicht die Heizung nicht für die Warmwasseraufbereitung oder das Wohnmobil oder der Wohnwagen wird nicht richtig warm. Ältere Systeme sind natürlich anfälliger als die neuen Modelle. Beim Wohnmobilausbau mit mobile Heizsysteme sollte man hier aufpassen. Dieselheizungen können zudem etwas riechen.

Fazit

Auch hier kann man feststellen, dass es bei der Entscheidung wie so oft auf die Ansprüche und Vorlieben des Campers ankommt. Möchte man autark leben, bietet sich vielleicht eher eine Gasheizung an. Steuert man in jedem Urlaub hingegen gezielt einen Campingplatz mit Stromversorgung an, spricht eigentlich nichts dagegen die Heizung mit Strom zu betreiben. Jeder sollte selbst abwägen für welches der mobile Heizsysteme er sich in seinem individuellen Fall entscheidet.

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