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Anforderungen an die Gasleitungen

Absperrhahn Gasanlage im WohnmobilDie Verbindung zwischen dem Sicherheitsregler der Gasflasche und der eigentlichen Gasanlage muss durch einen flexiblen Schlauch hergestellt werden. Dies ist vorgeschrieben. Dieser Schlauch darf höchsten 40 Zentimeter lang sein. Darüber hinaus dürfen hierfür nur Schläuche verwendet werden, welche der DIN 4815 Teil 2 entsprechen.

Ebenso vorgeschrieben ist es, dass dieser Schlauch im Flaschenkasten endet. Er darf nicht ins Wageninnere führen. Die Verbindung zwischen Schlauchende und Fahrzeugwand muss durch ein festes Rohr hergestellt werden. Die Durchführung von Schlauch und Rohr muss abgedichtet werden, damit an dieser Stelle kein Gas austreten kann.

Gesetzliche Vorgaben für die Verbindung zwischen Sicherheitsregler und Gasanlage

Verwendung eines flexiblen Schlauches
Maximale Schlauchlänge: 40 cm
Nur Einsatz von Schläuchen der DIN 4815 Teil 2
Schlauch muss im Flaschenkasten enden (darf nicht ins Wageninnere führen)
Festes Rohr als Verbindung zwischen Schlauchende und Fahrzeugwand
Abdichtung der Durchführung von Schlauch und Rohr

Das Leitungsmaterial

Die Gasleitungen selbst bestehen gebräuchlicherweise aus verzinktem Stahl oder Kupfer mit einer Materialstärke von 8 Millimetern. Beide Materialien eignen sich gut als Leitungen für die Gasanlage.

Stahlleitungen

Stahlrohre verbindet man am besten durch sogenannte Schneidring-Verschraubungen der Reihe L. Der Vorteil bei dieser Art der Verschraubung ist, dass sich der Schneidring mit seiner Schneidkante in die Leitungswandung gräbt. Erst dann werden die beiden Rohre miteinander verschraubt. Durch dieses Eingraben entsteht der Effekt, dass nicht nur die Rohre miteinander verbunden werden, sondern gleichzeitig eine Abdichtung stattfindet. Diese Vorgehensweise können Sie auch bei Kupferrohren anwenden.

Kupferleitungen

Doch da Kupfer im Vergleich zu Stahl sehr viel weicher und biegsamer ist, müssen zusätzlich Einsteckhülsen, welche in das Leitungsende gesteckt werden, verwendet werden. Denn es kann passieren, dass durch die Weichheit des Materials der Schneidring nicht genügend abdichtet, da sich das Kupfer verformen kann. Man sieht, dass die einzelnen Verbindungen hier schwieriger herzustellen sind. Zudem gilt bei der Verwendung von Steckhülsen, dass die Person, welche die Steckhülsen eingebaut hat, diesen Einbau bei der Gasprüfung bestätigen muss.

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