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Sicherungen bei der 12-Volt Bordelektrik unumgänglich

236630 0 sicherungshalter hdOhne Strom ist ein komfortables Leben heute nicht mehr denkbar. Doch Strom betreibt nicht nur Lampen und Kühlschränke, Strom ist als solches eben auch Energie. Eine Energie, die im ungünstigsten Fall zu Bränden führen kann. Aus diesem Grund müssen, wenn elektrische Leitungen verlegt werden, Sicherungen eingebaut werden.

Zweitbatterie und Stromabnehmer sichern

Die Stromkabel gehen von der Zweitbatterie hin zu den Stromabnehmern. Auf diesem Weg müssen Sicherungen zwischengeschaltet werden. Somit fließt der Strom nicht ungehindert zu dem Stromabnehmer, sondern muss auf diesem Weg noch die Sicherung passieren.

Warum sind Sicherungen überhaupt nötig?

Dieses ist aus folgendem Grund sinnvoll: Von Ihnen unbemerkt ist die Kaffeemaschine kaputt gegangen. Der Strom ist eingeschaltet, aber die Kaffeemaschine kann ihren Dienst nicht mehr tun. Das heißt, nun fließt der Strom, ohne dass er auf der Seite des Stromabnehmers ankommt. Somit fließt er ungehindert, bedingt durch die Gegenpole im Kabel, hin und her. Bis es schließlich zu einer Überlastung des Kabels kommt. Schlussendlich brennt das Kabel aufgrund der Belastung durch. Die Folge ist ein Kabelbrand. Unbemerkt kann dieser zum Ausbrennen Ihres kompletten Wohnmobils führen. Um genau diesen Gau zu verhindern, werden zwischen Zweitbatterie und Stromabnehmer Sicherungen geschaltet.

Schutz bei Überlastung und Beschädigung

In den Sicherungen befinden sich dünne Metallstreifen, durch die der Strom fließt. Diese brennen bei einer Überlastung des entsprechenden Kabels durch. Somit wird in Sekundenbruchteilen der Stromkreis unterbrochen, sodass kein weiterer Strom fließen kann. Die Gefahr eines Brandes wird somit unterbunden. Ebenso kann es passieren, dass nicht das Gerät, sondern das Kabel selbst der Auslöser  ist. Es kann im Laufe der Zeit passieren, dass das Kabel aufscheuert und somit die Isolierung beschädigt wird. In einem solchen Fall entwickelt sich ein Fehlstrom. Das bedeutet, der fließende Strom kommt nicht dort an, wo er eigentlich hätte ankommen sollen, nämlich beim Stromverbraucher. Auch in einem solchen Fall greifen die Sicherungen, indem der dünne Metallstreifen durchbrennt. Somit wird nun nicht das Kabel, sondern der Stromabnehmer vor einem weiteren Schaden geschützt.

Arbeitsweise einer Sicherung

Sicherungen können überlebenswichtig sein und müssen in jedem Falle zwischen Kabel und Stromnehmer geschaltet werden. Die Arbeitsweise einer Sicherung ist die, dass sie Strom bis zu einer bestimmten Stromstärke ungehindert hindurchfließen lässt. Dies sind in der Regel 5, 8 oder 16 Ampere. Ist die Stromstärke höher, so reagiert die Sicherung und brennt durch. Durch das Durchbrennen kann kein weiterer Strom fließen und somit ist die Gefahr des Kabel- oder Gerätebrandes gebannt. Schauen Sie bei dem Einbau der Bordelektrik daher unbedingt auf die Angaben des Geräteherstellers.

Amperezahlen der Abnehmer berücksichtigen

Die Hersteller der Elektrogeräte geben an, wie hoch die Leitung für den entsprechenden Stromabnehmer abgesichert werden muss. Größere Geräte wie zum Beispiel der Kühlschrank werden meist mit einer 15-Ampere-Sicherung abgesichert. Hingegen braucht man für die Kleinabnehmer wie die Lampen höchstens eine Absicherung von 5 Ampere. Sie sollten die Empfehlungen der Hersteller tunlichst einhalten. Denn, wenn eine Sicherung verbaut wird, die eine zu große Menge an Strom für das entsprechende Gerät fließen lässt, kann es passieren, dass die Sicherung trotz eines Defekts nicht reagiert. Dann ist der Kabel- oder Gerätebrand trotz einer Sicherung programmiert. Ist die Sicherung hingegen zu schwach, wird sie bei jedem Einschalten des Gerätes bereits durchbrennen. Also kommt es ganz entschieden auf die genaue Bemessung der Amperezahl an, die für das Gerät richtig ist, damit ein Schaden bemerkt werden kann. Nur so erhalten Sie den Schutz, für den die Sicherung zuständig ist.