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Frostsicherheit für den Wassertank im Wohnmobil

Klar ist, die zwei Bauarten der Wassertanks unterscheiden sich maßgeblich in Ihrem Verhalten bei Frost. Natürlich kühlt ein Wassertank im Inneren des Wohnmobils bei weitem nicht so stark aus.

Überflurtank

Der im Inneren des Wohnmobils verbaute Frischwassertank hat viele Vorteile. Ein Vorteil sticht geradezu heraus. Im Wohnraum ist der Tank frostsicher eingebaut. In vielen Fällen ist somit keine weitere Maßnahme zur Frostsicherheit nötig. Lediglich wenn Ihr Wassertank sehr nah an der Außenhülle Ihres Fahrzeuges installiert ist, empfiehlt sich eine dünne Isolierung. Das kalte Metall leitet die Kälte hier nach Innen weiter.

Das Einfrieren im Winter oder bei starken Temperaturstürzen ist bei einem Überflur-Frischwassertank in der Regel nichtso groß. Wie gesagt ist dieser gegen Frost durch die warmen Temperaturen im Wohnraum geschützt. Selbst in der Nacht, wenn Sie die Heizung herunterdrehen, kühlt der Wohnraum durch die Isolation, die Sie verbaut haben, weit weniger ab als die Luft draußen.

Unterflurtank

Der Unterbodentank muss im Gegensatz mit den Unbillen von Wind und Wetter zurechtkommen. Hierbei besteht immer die Gefahr, dass der Tank samt Inhalt im Winter einfriert und Sie schlussendlich, wenn Sie sich spontan zu einer Fahrt entschließen, erst einmal kein Frischwasser zur Verfügung haben. Beides muss erst aufgetaut werden.

Ebenso kann es der Fall sein, dass die Temperaturen an Ihrem Ferienort so dramatisch in den Keller fallen, dass der Tank über Nacht einfriert. Schon stehen Sie am nächsten Morgen ohne Wasservorrat da. Natürlich besteht hier auch immer die Gefahr, dass Ihr Tank oder die Leitungen beschädigt werden. Wie das bei Wasser so ist, hat es die unleidliche Eigenschaft sich auch bei Kälte auszudehnen und kann, wenn die Hülle nicht nachgibt, Behälter auffrieren oder gar sprengen.