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Glaswolle als Dämmmaterial im Wohnmobil

Wer sich für Glaswolle als Isolationsmaterial entscheidet, sollte bei der Verarbeitung unbedingt darauf achten, dass die Glasfasermatten entweder in Kunstharz getränkt oder auf Folie aufgesteppt sind. Dies ist ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Wahl des Isolationsmaterials. Denn nicht getränkte oder nicht aufgesteppte Glaswollmatten haben die Eigenschaft, sich zusammenzurütteln.

Ein Beispiel mag dies verdeutlichen: während der Fahrt herrschen stetige Vibrationen im Fahrzeug. Durch diese Vibrationen ist Glaswolle ständig in Bewegung und rüttelt sich dadurch allmählich zusammen, d.h. die Glaswolle bleibt nicht in ihrer ursprünglichen Form, sondern sackt nach unten ab. Das Ergebnis sind Lücken in der Isolation, die keineswegs angestrebt sind.

Kleine Lücken mit Glaswolle füllen

Dagegen eignet sich lose Glaswolle hervorragend zum Abdichten kleiner Lücken oder schlecht zugänglicher Bereiche in der Karosserie. Wenn Sie denn also Ihr Wohnmobil mit Glaswolle dämmen möchten, achten Sie beim Kauf auf kunstharzgetränkte Glaswollmatten, um der Möglichkeit des Zusammenrüttelns und somit der Bildung von Dämmlücken aus dem Weg zu gehen.

Achtung bei der Verarbeitung

Bei der Verwendung von Glaswolle, sollte man unbedingt darauf achten, dass diese nicht in die Augen oder zu sehr an die Haut gerät. Folgen können von starkem Juckreiz bis zu böse Entzündungen im Auge gehen. Daher sollte man bei der Verarbeitung stets einen Mund- und Augenschutz tragen. Das Tragen eines Schutzanzuges ist zudem empfehlenswert.