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Unabdingbar - Schlafen im Wohnmobil

Um längere Reisen mit Ihrem Wohnmobil unternehmen zu können, brauchen Sie Schlafgelegenheiten. Sicherlich möchten Sie nicht jede Nacht im Hotel verbringen. Denn deswegen haben Sie sich nicht für den Urlaub mit dem Wohnmobil entschieden. Für die Einrichtung von Schlafplätzen im Wohnraum gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Schlafen im „Erdgeschoss“

Um im Wohnraum Schlafplätze zu schaffen, gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten. Eines ist allen jedoch gemein. Sie müssen während der Fahrt als ein zugelassener Sitzplatz benutzt werden können.

  1. Schlaf-/ Sitzbank
  2. Verschiebbare Schlaf-/Sitzbank

Schlaf-/Sitzbank

Damit Sie nicht jeden Abend eine hoch komplizierte Umbauaktion starten müssen, bevor Sie und Ihre Familie zu Bett gehen können, gilt es in der Planung die Stellen für die Sitze, die während der Nacht zu Betten umfunktioniert werden, genau zu durchdenken. Der Zubehörhandel hält Sitzbänke in reichhaltiger Auswahl bereit. Entscheidend ist nur, ob die Sitzbank im Heck Ihres Fahrzeuges eingebaut werden soll oder in der Mitte. Danach richtet sich wiederum der Standort der Küche.

Zweier - oder Dreiersitzbank

Sitzbänke gibt es als Zweier oder als Dreier. Sicherlich ist bei der Wahl der Sitzbank Ihr Geschmack gefragt, aber auch Ihr Platzbedürfnis. Denn es liegt auf der Hand, dass eine Dreier-Sitzbank ausgeklappt zum Bett wesentlich mehr Liegefläche anbietet als eine Zweier-Sitzbank. Ebenso ausschlaggebend ist der Platz, den Ihr Camper für die Sitzbank und somit natürlich auch für das Bett bereithält. In ihrer Bauweise ähneln sich die Sitzbänke der unterschiedlichen Hersteller, da sie in ihrer Funktion festgelegt sind.

Umbau zum Bett

In der Wohnposition ist das Polster, das später die Verlängerung zum Bett ausmacht, als Rückenlehne aufrecht hingestellt. Zum Bettenbauen wird dieses Polster dann kurz beiseitegelegt. Nun wird die Rückenlehne der Sitzbank zunächst nach oben gedreht und dann nach vorne geklappt. Hier bildet sie das Ende des Bettes. Nun kommt wieder das vorher erwähnte Polster ins Spiel. Es wird auf die dafür eingebaute Konsole gelegt. So hat man im Handumdrehen ein voll funktionstüchtiges Bett.

Verschiebbare Schlaf-/Sitzbank

Eine weitere Möglichkeit im Wohnraum Ihres Campers für eine gemütliche Schlafstätte zu sorgen, ist der Einbau einer verschiebbaren Schlaf-Sitzbank. Denn es birgt Nachteile, wenn die Sitzbank, die in der Nacht Ihr Bett bereitstellt, sich unbeweglich im Heck des Fahrzeuges befindet. Die Personen, die während der Fahrt hier Platz nehmen, sind weit entfernt von Fahrer und Beifahrer. Eine Kommunikation ist, es sei denn, man brüllt durch den gesamten Raum, nur eingeschränkt möglich.

Auf der anderen Seite nimmt die fest im Heck installierte Sitzbank am wenigsten Platz weg und der Bewegungsspielraum im Wohnbereich wird dadurch größer. Diese Probleme löst man am besten durch die verschiebbare Schlaf-Sitzbank. Für diese Art der Sitzbank muss am Boden des Fahrzeuges eine Schienenkonstruktion eingebaut werden. Auf dieser Konstruktion kann dann die Klappsitzbank in verschiedene Positionen gefahren werden. Immer an den Ort an dem Sie die Bank gerade benötigen. Ausgeklappt ist auch diese Schlaf-Sitzbank ein bequemes und funktionstüchtiges Bett.

Schlafen im „ersten Stock“

Sicherlich haben Sie beim Ausbau Ihres Campers ein anderes Dach in der Planung. Schon allein wegen der Stehhöhe, welche die meisten Basisfahrzeuge nicht bieten. Durch den Verbau eines neuen Daches erreichen Sie nicht nur die unerlässliche Stehhöhe, sondern können, wenn es denn benötigt wird, diesen zusätzlichen Raum im ersten Stock Ihres Wohnmobils zum Einbau weiterer Betten nutzen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn Sie mit Kindern reisen. Erfahrungsgemäß nutzen die Eltern das Bett im Erdgeschoss, also im Wohnraum des Wohnmobils und die Kinder schlafen in den oberen Betten, von denen aus sie Papa und Mama auf den Kopf gucken können. Diese Dachbetten bieten gerade Kindern eine schöne Möglichkeit, Höhlen zu bauen und darin herumzutollen. Wenn Sie für den Ausbau den Einbau von Dachbetten planen, sollten Sie berücksichtigen, dass der Einbau bei Hubdächern, der einfachsten und auch günstigsten Variante der Sonderdächer, nicht erfolgen kann. Das Schlafen im ersten Stock des Wohnmobils gibt es nur für Aufstell- oder Hochdächer.