Sicherheit bei Strom
Um die Stromabnehmer in Ihrem Camper betreiben zu können, bedarf es logischerweise einer Stromquelle. Auch diese mag gut geplant sein. Vorab muss natürlich klar sein, welche Stromabnehmer in Ihrem Wohnmobil Platz finden werden. Dann sollten Sie einmal zusammenrechnen, wie viele Stromabnehmer mit welchen Watt-Zahlen überhaupt zusammenkommen.
Welche Stromanlage ist überhaupt nötig?
Denn es kann gut sein, dass bereits eine 12-Volt-Anlage ausreicht. Der Vorteil an dieser ist, dass die Verkabelung im Wohnmobil deutlich einfacher ist als die einer 220-Volt-Anlage. Für den Sommerbetrieb reicht meistens die kleine Anlage aus. In der Regel wird nur der Kühlschrank, die Innenbeleuchtung, die Wasserpumpe und vielleicht hin und wieder die Heizung betätigt.
Die 12-Volt-Stromanlage
Das Kernstück der 12-Volt-Stromanlage ist eine zweite Batterie, die sogenannte Bordbatterie. Sie ist nicht gleichzusetzen mit der Batterie, die den Motor Ihres Fahrzeuges startet. Doch wird sie von dieser mit Strom versorgt. Das heißt letztlich aber auch, dass die Bordbatterie nur geladen werden kann, wenn der Motor läuft. Halten Sie sich nun längere Zeit an einem Ort auf, wird es daher schwierig mit dem Aufladen der Zweitbatterie. Hier hilft ein 220-Volt-Ladegerät weiter. Es wird an einen Außenanschluss des Campingplatzstromnetzes angeschlossen. So wird die 12-Volt-Anlage wieder mit Strom versorgt. Gleichwohl kann auch der Kühlschrank für diese Zeit über die 220-Volt-Spannung betrieben werden. Der Sinn einer 12-Volt-Stromanlage liegt darin begründet, zumindest im Sommer weitgehend auf eine Versorgung von außen mit Strom verzichten zu können. Schließlich schätzen Wohnmobilurlauber gerade die Unabhängigkeit. Für den Winterbetrieb jedoch, wenn zusätzlich die Heizung betrieben werden muss, reicht diese Anlage meist nicht aus, da die Batterie unter diesen Belastungen sehr schnell leer ist.


