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Wohnmobilausbau für längere Urlaubsreisen

RegentS EXTWenn Sie Ihren Camper ausschließlich für den Urlaub nutzen wollen, wird die Einrichtung eine andere sein, als wenn Sie Ihr Fahrzeug auch als PKW nutzen wollen. Die Einsatzmöglichkeiten sind natürlich vielfältig und nicht nur die Frage in welches Gelände es geht, was wiederum die Wahl der Motorisierung bestimmt, spielt hier eine Rolle. Auch für welche Art von Urlaub Ihr Camper zum Einsatz kommen soll, ist für den Wohnmobilausbau entscheidend.

Im Überblick

Längere Urlaubsreisen
Spezieller Ausbau für den Winterurlaub
Spezialausrüstung für Expeditionen

Längere Urlaubsreisen

Möchte man vermehrt längere Urlaubsreisen unternehmen, bietet sich ein Wohnmobilausbau an, der auch genügend Stauraum für Kleidung, Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel berücksichtigt. Da Sie sich evtl. länger in Ihrem Fahrzeug aufhalten müssen, bietet sich eine sehr wohnliche und gemütliche Einrichtung an, die speziell für längere Fahrten geeignet ist. Hier empfiehlt es sich, das Wohnmobil nicht mehr weiterhin als normalen PKW zu nutzen, da solch ein umfangreicher Ausbau sonst nicht möglich wäre. Eine eingebaute Küche ist hier schon fast unabdinglich. Denn was gibt es schöneres als Abends mit seine Lieben in Ruhe zu kochen und gemeinsam zu essen. Das spart nicht nur Geld, sondern macht natürlich den Charme des Camperlebens mit aus. Ebenso ist es bei längeren Reisen wichtig, genügend Gas und Wasser dabei zu haben und dementsprechend die Vorräte auszustatten. Auch die Überlegung ob ein Sonderdach eingebaut werden soll, kann hier gestellt werden. Denn verbringt man mehrere Wochen in seinem Wohnmobil, kann es trotz schöner Einrichtung irgendwann sehr ungemütlich werden, wenn man sich nicht aufrichten kann. Zusätzlich bietet solch ein Wohnmobildach natürlich weiteren nützlichen Stauraum oder je nachdem die Möglichkeit für mehr Schlafplätze. Je nach Fahrzeuggröße variiert die Ausstattungsmöglichkeit. Kleinere Campingbusse wie der VW T5 oder Opel Vivaro werden meist klassisch mit einer Sitz-Schlafbank und einer Möbelzeile ausgebaut. Greift man zu einem größeren Gefährt wie den Fiat Ducato oder Mercedes Sprinter sieht es schon anders aus: hier kann nicht nur das Bett größer dimensioniert werden. Auch die Schränke fallen deutlich üppiger aus. Klar, diese können sich hier über die gesamte Fahrzeughöhe erstrecken und nehmen das Gepäck für mehrere Tage oder Wochen so problemlos auf. Auch die Küche kann hier größer ausfallen. Neben einer Spüle und einem Kocher, kann hier auch ein Kühlschrank eingebaut werden. Zahlreiche Schieber und Türen nehmen Lebensmittel, Geschirr und weitere Küchenutensilien auf. Hat man noch genug Zuladung und Platz zur Verfügung, kann sogar eine mobile Campingtoilette in den Ausbau integriert werden, so ist im Fall der Fälle auch ein Plätzchen für die Notdurft vorhanden. Gerade bei den großen Kastenwagen sind die Möglichkeiten vielfältig: Seitensitzgrppen, U-Sitzgruppen, Hochbetten, alles ist möglich.

Spezieller Ausbau für den Winterurlaub

Streben Sie hingegen längere Winterurlaube an, so muss Ihr Fahrzeug entsprechend ausgerüstet und isoliert sein. Bei dieser Art von Urlaub gibt es gar kein Überlegen. Es muss zwingend eine gute Heizung verbaut sein. Denn als Schneemann macht sich ein Mensch nicht so gut. Damit die Heizung aber überhaupt etwas nutzt, ist eine gute Isolierung notwendig. Hier muss von Anfang an gut geplant sein. Denn nicht nur das Basisfahrzeug muss das Richtige sein, sondern auch die gewählte Wohnmobilart. Wichtig ist zu bedenken, dass das vermehrte Heizen, nicht nur einen höheren Gasvorrat benötigt, sondern eben auch zusätzliches Geld kostet. Weiterer Punkt: Schneeketten nicht vergessen. Denn wer möchte auf dem Weg in den Skiurlaub schon an einem Berg stecken bleiben. Qualitativ hochwertige Winterreifen mit ausreichend Profil sind natürlich selbstverständlich. Klar, hier muss man das Fahrzeug fast von Grund auf selbst ausbauen oder ausbauen lassen. Damit die Isolierung angebracht werden kann, muss das Fahrzeug erst einmal leer geräumt werden. In diesem Fall kann man die Rostbehanldung falls nötig gleich noch mit machen. Auch die verbauten Fenster spielen hier eine Rolle: typische PKW Fenster aus Glas sind ideale Kältebrücken. Besser sind spezielle Campingfenster zum Aufschieben oder Aufklappen. Diese bestehen meist aus Kunststoff und haben eine doppelwandige Scheibe - ideal um die Wärme im Fahrzeug zu halten. Um das Maximum herauszuholen sollte man auch das Fahrerhaus ausreichend isolieren. Hier gibt es spezielle Matten am Markt, welche im Stand angebracht werden können. Nicht vergessen darf man, dass in diesem Falle ein Unterflurtank für Wasser oder Abwasser eher kontraproduktiv ist: der Inhalt wird bei den kalten Temperaturen schnell einfrieren. So kann der Tank nicht nur seinen Nutzen nicht erfüllen. Im schlimmsten Falle kann der Tank durch das gefrierende Wassr (je nach Füllstand) beschädigt oder gar zerstört werden.

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Spezialausrüstung für Expeditionen

Sind Sie hingegen der Expeditionstyp und planen Reisen in tropische Gebiete, in Wüsten oder unzugängliche Gebirge, sollte Ihr Wohnmobil entsprechend gedämmt sein, sodass die Hitze nicht ins Innere gelangen kann. Ebenso werden die Wassertanks mehr Volumen haben müssen, um Sie sicher mit Trinkwasser versorgen zu können. Ober aber es gibt genügend Stauraum, in dem Sie das Trinkwasser verstauen können. Die Einrichtung Ihres Campers hängt also ursächlich mit der Art des Urlaubes zusammen, den Sie mit ihm unternehmen wollen. Hier spielt auch das Basisfahrzeug selbst eine große Rolle: mit einem T5 werden sie kaum das spanische Gebirge befahren. Hier sollte man sich bei der Wahl des richtigen Fahrzeuges an den wenigen Wohnmobilherstellern orientieren, welche Expeditionsmobile anbieten. Die Fahrzeuge müssen nicht nur hinsichtlich Leistung, Antriebsart, Hubraum, Traktionsverhalten, Sprit und Bereifung an das Terrain angepasst sein. Je nachdem wo sie fahren, muss evtl. auch die Luftzufuhr für den Motor nach oben gelegt werden - ihr Fahrzeug wird dann also mit dem typischen Schnorchel ausgestattet, damit sie auch einmal Wasserstellen überwinden können. Bei solch speziellen Vehikeln muss die Planung noch genauer sein und wirklich alle Eventualitäten abdecken. Im schlimmsten Falle steckt man immerhin alleine in der Wüste oder im Gebirge fest. Ausreichend Werkzeug und Ersatzteile sind ein Muss. Je leichter das Fahrzeug selbst repariert werden kann desto besser. Durch die besonderen Anforderungen ist der Platz im Fahrzeug noch beengter als sonst. Oft muss man hier dann auf Dachzelte zurückgreifen, da im Fahrzeuginneren das Gepäck, Proviant und Ersatzteile untergebracht sind. Ein wahres Geländetier ist beispielweise der Jeep Wrangler. Mit ausreichend Fantasie kann auch hier ein feiner Wohnmobilausbau realisiert werden.

Beschäftigt man sich etwas mit dem Thema wird man schnell feststellen, eine genaue Planung ist unerlässlich. Man muss sich vorab genau überlegen wer, wann und wohin mit dem Wohnmobilausbau reist, damit dieser ideal an die entsprechenden Bedürfnisse und Anforderungen angepasst werden. Wer sich noch unsicher ist, kann sich auf Messen super Anregungen holen. Wer keine Zeit oder niciht den nötigen Platz, das Know-How oder Werkzeug besitzt, der kann seinen Wohnmobilausbau auch vom Fachmann erledigen lassen. Hier wird vor der Durchführung alles genau besprochen. Klar, für die Leistung wird man etwas zahlen müssen, dafür ist der Ausbau meist in 1-3 Wochen fertig und man kann das Fahrzeug gemütlich hinfahren und fertig wieder abholen. So kann der erste Ausflug pünktlich starten.

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