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Auch auf dem Campingplatz sollte man sich an seine Umgangsformen erinnern. Ein gemeinschaftliches Miteinander mit einem respekt- und rücksichtsvollem Umgang sorgt für einen angenehmen Campingurlaub und verhindert unnötige Streitereien, Beschwerden oder Schlimmeres. Wer nur das tut, das er selbst tolerieren kann, wird sich auf dem Platz schnell Freunde machen. Wichtig: bei Ankunft müssen alle umliegenden Camper gegrüßt werden. Sonst führt das zu Unmut.

Für ein gemeinschaftliches Miteinander auch im Urlaub

FitFГјrDenFrГјhling2Die Klischees für deutsche Urlauber sind teils hart, teils lustig, bisweilen kommen sie der Realität aber durchaus nahe. Seien es die weißen Tennissocken in Sandalen, das Reservieren von Liegen mit Handtüchern oder stark angetrunkene Jugendliche, die nicht immer wissen wann es genug ist. Klar ist auch: nicht jeder gibt sich so in seinem Urlaub. Gerade wer mit seinem Wohnmobilausbau auf dem Campingplatz Ruhe und Erholung sucht, weiß sich in der Regel zu benehmen – oder zumindest nicht negativ aufzufallen. Damit die Nachbarn auf dem Platz auch ja keinen Grund zum Naserümpfen, Kopfschütteln oder gar Beschwerden äußern haben, sollte man allerdings ein paar Dinge berücksichtigen. Wer sich an den Wohnmobilausbau-Knigge hält, macht sich auf dem Campingplatz keine Feinde, sondern kann eine freundschaftliche Urlaubsnachbarschaft pflegen. Wir haben für Sie einige – mehr oder weniger ernst zu nehmende – Empfehlungen zusammengetragen.

Die Platzordnung sollte auf jeden Fall eingehalten werden

Eins ist klar: die Platzordnung des Campingplatzes sollte eingehalten werden. Die Vorschriften haben in der Regel ihre Daseinsberechtigung und erleichtern das Zusammenleben. Wer gegen die Platzordnung verstößt riskiert nicht nur den Groll der anderen Camper, sondern auch einen Platzverweis. Je nachdem wie dramatisch der Verstoß ist, kann der Platzinhaber hier auch einmal hart durchgreifen. Von daher sollte man die Vorschriften vor Urlaubsstart lesen und sich während seines Aufenthaltes daran halten.

Man sollte nur das tun, was man selbst auch akzeptieren kann

Wer denkt er ist auf dem Campingplatz alleine und dreht seine Musikanlage bis zum Anschlag auf, gerade zu nächtlicher Stunde, wird hier schnell auf Gegenwehr stoßen. Zwar sind die meisten Camper ein friedliebendes Völkchen und sehen bei einer Einladung zu einem Bier über das ein oder andere Hinweg. Stundenlanges Musik-Gegröle ohne Rücksicht auf die Nachbarn, wird aber nicht toleriert werden. Grundsätzlich sollte man sich fragen: würde ich es akzeptieren oder zumindest tolerieren wenn das ein anderer Camper macht? Man sollte sich immer vorab in die Situation der anderen versetzen und reflektieren. Klar, auf einem Campingplatz welcher eher für jüngere Generationen gerüstet ist, sieht man über Musik eher einmal hinweg, also auf einem Seniorenplatz. Aber auch hier sind pauschale Aussagen nicht möglich. Jeder Camper tickt anders und zur Not sollte man sich mit seinen Urlaubsnachbarn einfach absprechen.

Ein absolutes No-Go ist das Parken des Wohnmobils in der Zufahrt, wenn gerade kein passender Platz frei ist. Das behindert den gesamten Betrieb auf dem Platz und sorgt für viel Unmut. Nicht gern gesehen sind zudem Camper, die zwei Stellplätze blockieren, um ausreichend Platz für ihre mitgebrachten Vierbeiner zu haben. Auch hier sollte man sich vorab über die Platzordnung erkundigen (ob Hunde und Co. bspw. überhaupt erlaubt sind) und in der Hochsaison nicht unnötig Platz verwenden. So können auch andere Camper den Campingplatz für den wohlverdienten Urlaub nutzen.

Der Wohnmobilausbau-Knigge – nicht ganz ernst zu nehmen

Mit einem Handtuch den Stellplatz reservieren
Stellplatznachbar siezen
Hinter das Wohnmobil pinkeln

Auf keinem Platz gern gesehen ist das Ablassen des Abwassertanks auf dem Stellplatz. Man sollte die hygienischen Gepflogenheiten auf jeden Fall einhalten. Dazu gehört bspw. auch, dass man seinen Abwassertank nicht an der Frischwassertank-Station säubert. Ebenso sollte man seine gesamten Urlaubsutensilien samt Unrat bei der Abreise wieder mit einpacken oder entsprechend entsorgen. Die nachfolgenden Camper werden es danken. Ganz wichtig ist zudem die traditionelle Begrüßung auf dem Platz. Wer neu ist, muss die alteingesessenen Camper gebührend begrüßen – und wenn es nur ein kurzes Nicken mit zusammengekniffenen Lippen ist. Wer hier nicht grüßt, ist schnell untendurch. Hält man sich auch im Urlaub an gewisse Regeln und verlässt sich auf seinen gesunden Menschenverstand sollte der respekt- und rücksichtsvolle Umgang miteinander kein Problem sein. So kann man auch mit dem Wohnmobilausbau-Knigge einen schönen und erholsamen Campingurlaub verbringen.

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