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Rapido Wohnmobile - was als Faltwohnwagen begann

rapido logoRapido entstand eher aus einem Zufall heraus. Der Firmengründer Constant Rousseau baute in den 60er Jahren für den eigenen Urlaub einen ausstellbaren Anhänger mit Hartdach. Dieser neuartige Wohnwagen war ein so großer Erfolg, dass die ersten Bestellungen nicht lange auf sich warten ließen. So lancierte er 1961 seinen ersten Klapp-Wohnwagen. Ein begeisterter Schweizer entdeckte die Vorzüge des Klappwohnwagens. Es kam zu einem Handelsabkommen, dass dem Wohnwagen die Türen in die Schweiz, Belgien, Deutschland und Holland öffnete. Weitere Modelle folgten, sodass die Fertigung schneller und die Vertriebsstätten mehr wurden. In den 70er Jahren konnte das Konzept mehrere Preise erringen. So auch den Grand Prix und die Goldmedaille auf der Internationalen Erfinderfachmesse in Brüssel. Schließlich folgte auch Pierre Rousseau 1976 seinem Vater in die Unternehmensspitze, sodass Rapido 2011 300 Mitarbeiter in zwei Fabriken beschäftigen kann. Die Fahrzeuge werden in über 17 Länder exportiert.

Weiterentwicklung des Falt-Wohnwagens

In den 80er Jahren wurde das Konzept weiter verfeinert. Neue Materialien wie Aluminium und die Sandwichplattenbauweise kamen zum Einsatz. Eine neuartige Unterstützungsfunktion ermöglicht einer einzelnen Person den Aufbau des Klappwohnwagens. Diese wurde unter dem Begriff Matic vermarktet. So wurde beispielsweise das vorhergehende Modell „Record“ nun zu „Record Matic“. In den 80er Jahren erscheint nun auch zum ersten Mal der Katalog in 12 verschiedenen Sprachen. Der gesteigerten Nachfrage tragen 170 Angestellte in drei verschiedenen Produktionsstätten Rechnung. 30 Jahre lang wurde der innovative Faltwohnwagen hergestellt und in dieser Zeit wurden 35.000 Modelle verkauft, die Hälfte davon ins Ausland.

Rapido - erste Schritte mit Wohnmobilen

1983 stellt Rapido sein erstes Wohnmobil auf der Basis eines RENAULT TRAFIC vor. Der Randonneur war vor allem die Vision von Pierre, welcher nach seinem Eintritt in das Unternehmen schon schnell an die Fertigung von Wohnmobilen dachte. Die tiefgelegte Wohnkabine ist für 4 - 5 Personen ausgelegt. Auch WC und Waschecke sind in diesem Konzept berücksichtigt. In den 80er Jahren entstehen leichtere Wohnmobilmodelle, die das Klientel leichterer Zugfahrzeuge erschließen sollen. Die neue Serie trägt den Namen Club. Nach dem Tod des Vaters übernimmt Pierre 1985 die Firmenleitung.

1986 bringt Rapido die ersten faltbaren Wohnwägen in Feststruktur auf den Markt. Die neue Serie bekommt den Namen Orline. Das Modell Randonneur verweist im Wohnmobilbereich die Konkurrenz auf ihre Plätze. Bereits 1987 startete Rapido eine komplette Wohnmobil-Baureihe. Damals wurden die Serien 7 (Teilintegrierte) und 8 (Alkovenmodelle) gefertigt. Später folgten die vollintegrierten Wohnmobile (Serie 9). 1990 wurden wiederum einige Innovationen eingeführt. Von nun ab waren die Fahrzeugbleche aus gehämmerten, weißen Blech und die Wohnwägen wurden mit von außen zugänglichen geräumigen Kofferräumen ausgestattet.

Die Geschichte von Rapido - die wichtigesten Punkte

Jahr
Ereignis
1961
Vorstellung des ersten Rapido Wohnwagens
1971
Vertrieb der Rapido Modelle in Deutschland startet.
1975
Eröffnung der Fabrik in Mayenne (Frankreich)
1983
Rapido stellt das erste Wohnmobil vor (Randonneur 410)
1987
Präsentation einer neuen Wohnmobil-Generation
1992
Entstehung des ersten vollintegrierten Reisemobils
2008
Eröffnung einer neuen Fabrik in Mayenne
2010
Einführung der Rapido Vans und der Heavy Modelle Serie 10
2014
Vorstellung der Serie Distinction
 
Weitere Marken: Esterel (1993), Rapidhome (1998), Itineo (2006), Campereve (2009), Westfalia (2010) und Dreamer (2014)

Fokus auf Wohnmobile

Nach und nach wanderte der Fokus des Unternehmens vom Wohnwagen zum Wohnmobil. Ende der 90er Jahre wurden die Kabinen der Wohnmobile vollständig aus Polyester gefertigt. Dies hatte große Vorteile bezüglich Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit. Mittlerweile steht Rapido für zuverlässige Qualität im Bereich teilintegrierte Wohnmobile und vollintegrierte Reisemobile. Das Unternehmen hat seinen Unternehmenssitz in Mayenne in Frankreich.

Heute steht Pierre Rousseau an der Spitze des Unternehmens. Der Sohn des Gründers, welcher Schreiner und Kunsttischler war, spricht stolz von seinem Vater: "er wollte Schönes für alle schaffen." Dabei lobt er vor allem dessen Einfallsreichtum, sein Gespür für Eleganz und seinen unermüdlichen Einsatz für ständige Verbesserungen. Auch heute noch sind das die Grundlagen von Rapido, um Wohnmobile mit dem French Touch zu entwickeln. Auch Pierre's Sohn, Nicolas, ist 2014 in das Unternehmen mit eingetreten, sodass sich Rapido als Familienbetrieb in der 3. Generation weiter behaupten kann.

 

Aktuelle Wohnmobilmodelle von Rapido:


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