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Die verschiedenen Wohnmobil Aufbautypen

Grundsätzlich werden Wohnmobiltypen nach folgenden sechs verschiedenen Aufbauarten unterschieden. Alkoven-Wohnmobile besitzen den typischen "Alkoven-Aufbau" über dem Fahrerhaus, in welchem sich ein weiterer Schlafplatz verbirgt. Teilintegrierte Reisemobile zeichnen sich dadurch aus, dass das Fahrerhaus des Basisfahrzeuges weiter erhalten bleibt und sich gut sichtbar vom Rest des Fahrzeuges abhebt. Im Gegensatz zu Integrierten: hier wurde das Fahrerhaus komplett in das Design des Wohnmobils integriert. Immer beliebter werden die Kastenwagenmodelle auf Basis größerer Basisfahrzeuge wie den Fiat Ducato oder Mercedes Sprinter. Wer sein Fahrzeug auch im Alltag oder bei der Arbeit nutzen möchte, greift gerne auf Campingbus-Varianten zurück. Hier werden kleinere Fahrzeuge wie der VW T5 mit der wichtigsten Wohnmobilausstattung versehen. Ein besonderer Hingucker sind die Pick Up Ausbauten. Hier wird auf Fahrzeugen wie dem Nissan Navara eine feste Wohnkabine aufgesetzt, welche in der Regel bei Bedarf auch abgesetzt werden kann.

Wildcamper Feeling Wildcamper Wohnmobilausbau Bausatz

01Alkoven-Wohnmobil: Ein Alkoven Wohnmobil besitzt, wie es der Name schon sagt, einen Alkoven. Dabei handelt es sich um den großen Aufbau über dem Fahrerhaus, welcher in der Regel einen zusätzlichen Schlafplatz für ein bis zwei Personen beinhaltet.

02Campingbus: Wer sich für einen Campingbus entscheidet, hat meist das perfekte Fahrzeug für Arbeit, Alltag und Freizeit. Die Modelle sind so kompakt, dass sie im Stadtverkehr problemlos bewegt und sogar in Tiefgaragen geparkt werden können, bieten aber ausreichend Raum für bis zu vier Personen.

03Expeditionsmobil: Für besonders Abenteuerlustige eignen sich sogenannte Expeditionsmobile. Ab und an sieht man sie auch auf Straßen fahren, in der Regel sind sie aber eher im Gelände anzutreffen. Wer Rallyes oder Offroad-Touren plant, ist hier genau richtig. 

04Kastenwagen: Die Kastenwagen sind die etwas größere Alternative zum Campingbus. Fahrzeuge wie der Fiat Ducato und Mercedes Sprinter sind hier besonders beliebt. Zwar nehmen die Modelle im Straßenverkehr etwas mehr Raum ein, haben dafür aber auch deutlich mehr Platz im Inneren.

05Pickup: Gerade wer beruflich einen Pickup fährt bspw. weil er im Baugeschäft arbeitet oder im Baumfällbereich tätig ist, kann das Fahrzeug mit den Kabinenaufbauten in seiner Freizeit schnell und einfach zum Wohnmobil umbauen.

06Wohnmoil teilintegriert: Bei teilintegrierten Wohnmobilen nutzen die Hersteller das Fahrgestell der Fahrzeuganbieter oder greifen auf spezielle Gestelle wie von AL-KO zurück, um hinter dem Originalfahrerhaus den Wohnmobilausbau zu platzieren.

07Wohnmobil vollintegriert: Die Vollintegrierten Wohnmobile besitzen kei originales Fahrerhaus mehr. Hier wird das gesamte Wohnmobil aus einem Guss gefertigt. Das gewählte Basisfahrzeug ist oft auf den ersten Blick nicht mehr zu erkennen.

Der Markt bietet eine Vielzahl an verschiedenen Möglichkeiten. Denn aus dem Urvater des Wohnmobils, dem VW T1, sind im Laufe der Jahrzehnte immens viele Nachfolger entstanden. Es gibt kaum einen PKW-Hersteller, der nicht auch Basisfahrzeuge für Wohnmobile anbietet. Schauen Sie sich am besten vorab einfach einmal auf dem Nutzfahrzeugemarkt um. Bereits bei der Wahl des Basisfahrzeuges sollten Sie ins Kalkül ziehen, welche Reisen Sie mit wie vielen Personen unternehmen möchten. Auch hier gilt wieder: Reisen Sie alleine, kann das Chassis durchaus eine Nummer kleiner sein. Reisen Sie hingegen mit der gesamten Familie, muss das Basisfahrzeug zwingend mehr Platzangebot haben.

Ein Campingbus für mehr Unabhängigkeit und Flexiblität

campingbus neuEin Campingbus beispielsweise eignet sich hervorragend für Leute, die alleine oder zu zweit reisen möchten. Hierbei handelt es sich um Transporter oder kleine Kastenwagen, in die eine Campingausstattung verbaut ist. Hierzu gehört auf jeden Fall eine Sitzgelegenheit, die sich zur Schlafstätte umfunktionieren lässt und eine Kochstelle.

Für mehr Kopffreiheit sorgt ein Aufstell- oder Hochdach. Vorgeschrieben ist die Stehhöhe für eine Zulassung als Wohnmobil nicht mehr.

Leider haben diese Fahrzeuge aufgrund ihres Aufbaus oft serienmäßig keine Stehhöhe. Abhilfe schafft ein festes Hochdach oder ein Aufstelldach. So können bis zu vier Personen im Fahrzeug schlafen. Leider bietet der Markt nicht für jeden Campingbus ein entsprechendes Sonderdach an, sodass man die Verfügbarkeit ggf. vorab prüfen sollte.

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Alkovenwohnmobil für die ganze Familie

Aufbautyp AlkovenwohnmobilFür Familien mit Kindern bietet sich ein Alkoven- oder ein teilintegriertes Wohnmobil an. Diese Fahrzeuge haben ein weit größeres Raumangebot. Gerade die Alkoven-Bauweise ist für Kinder sehr spannend. Ein Alkoven ist eine über dem Fahrerhaus eingebaute Schlafnische. Kinder fühlen sich im Allgemeinen in dieser Nische, in die man nur mit einer Leiter gelangen kann besonders wohl, können sie sich hierhin doch zurückziehen und einkuscheln.

Für Kinder ist ein Alkoven daher nicht nur ein Bett zum Schlafen, sondern vielmehr auch ein Abenteuerspielplatz. Gerade bei schlechtem Wetter, wenn die Kleinen sich nicht draußen aufhalten können, ist ein Alkoven ideal, um die Kinder zu beschäftigen. Doch diese Nische hat auch praktische Aspekte. Denn hier können Sie tagsüber zum Beispiel Ihre Wäsche zwischenparken und den Platz somit als zusätzlichen Stauraum nutzen.

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Mehr Platz in einem Teilintegrierten

Aufbautyp teilintegriertes ReisemobilEin teilintegriertes Wohnmobil bietet gegenüber einem Alkoven-Wohnmobil ein noch größeres Raumangebot. Denn bei dieser Fahrzeugart ist das Fahrerhaus in den Wohnbereich integriert. Fahrer- und Beifahrersitz lassen sich in der Regel drehen, sodass diese während der Standzeit im Wohnbereich als zusätzliche Bestuhlung mitgenutzt werden können.

Meist befindet sich vor den umgedrehten Sitzen eine Dinette, sodass Fahrer- und Beifahrersitz als Erweiterung des Essplatzes dienen.

Weiteres Plus: dank der windschnittigen Form des Wohnmobils - im Gegensatz zum Alkoven - verringert sich natürlich der Luftwiderstand und damit auch der Spritverbrauch. Wer also viel und vor allem lange reist, sodass die Spritkosten stark ins Gewicht fallen, sollte vielleicht auch ein teilintegriertes Wohnmobil in Betracht ziehen.

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Die Luxusklasse der Integrierten

Aufbautyp integriertes ReisemobilDie Luxusvariante eines Wohnmobils ist sicherlich das integrierte Reisemobil. Hierbei handelt es sich beim Basisfahrzeug meist um große Busse, deren Fläche komplett als Wohnfläche genutzt werden kann. Das Raumangebot in solchen Fahrzeugen ist, natürlich abhängig vom Chassis, immens. Es kommt meist dem einer kleinen Wohnung durchaus gleich.

Die Fahrerhauskabine ist hier komplett in den Wohnmobilaufbau integriert. Daher rührt auch die Bezeichnung für diesen Wohnmobiltyp.

Klar, bei dieser Bauweise können die Wohnmobilhersteller nicht mehr auf die Fahrerhauskabinen der Fahrzeughersteller zurückgreifen. Das muss einem bei Kauf eines solchen Mobils durchaus bewusst sein. Einbußen in Punkto Festigkeit muss man hier durchaus hinnehmen.

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Wendigkeit für Individualisten

Aufbautyp PickupFür Individualisten bietet sich ein Pick-Up an. Dies kann eine Pritsche oder ein Geländewagen sein. Ein Pick-Up ist ein Basisfahrzeug, das über eine offene Ladefläche verfügt. Auf diese Ladefläche wird dann der Wohnblock montiert. Sicherlich ist die Wohnfläche nicht sehr groß und bietet weit weniger Komfort als alle anderen Wohnmobilarten, aber gerade für Expeditionen oder Geländetouren bietet sich ein solches Reisemobil an. Die Basisfahrzeuge sind wendig und flexibel und kommen mit vielen Untergründen und klimatischen Bedingungen bestens klar.

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Welcher Wohnmobiltyp nun der Richtige für Sie sind, hängt von vielen Faktoren ab. Insbesondere vom Einsatzgebiet, Ihren persönlichen Lebensumständen und Ihren Vorlieben. Letztlich können nur Sie die Frage beantworten, welche Wohnmobilaufbauarten für Sie überhaupt in Frage kommen. Wichtig ist einfach, bereits im Vorfeld darüber nachzudenken, wozu Sie Ihr Reisemobil einsetzen möchten. Dann beantwortet sich die Frage nach dem passenden Wohnmobiltyp ganz von selbst.

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