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Das Alkoven Wohnmobil als Aufbautyp

Aufbautyp Alkoven-Wohnmobil

Das Wohnmobil Alkoven zählt sicherlich zu den beliebtesten Wohnmobilvarianten schlechthin. Allein die Form dieses Reisemobils dürfte jedem ein Begriff sein. Mittlerweile sind Alkoven so bekannt, dass sie sogar in der Straßenverkehrsordnung vertreten sind. Denn das Alkoven Wohnmobil mit eben dieser typischen Form ist Pate für Verkehrsschilder, die auf Wohnmobile im Allgemeinen hinweisen. Schon von Weitem ist der charakteristische Aufbau über dem Fahrerhaus sichtbar. Gerade dieser sorgt für den hohen Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit dieses Wohnmobils. Denn diese „Nase“ gibt dem Basisfahrzeug erst das knuffige Gesicht, das sich schnell in die Herzen der Reisemobilisten stiehlt.

Schlaf- und Spielplatz im Alkoven

Aufbautyp AlkovenDer Aufbau, der sogenannte Alkoven, macht das Reisemobil nicht nur charmant, sondern ist noch dazu eine ungemein praktische Angelegenheit. Alkoven werden in der Regel auf Transportern aufgebaut. Diese Basisfahrzeuge verfügen zwar ab Werk über ein recht großes Platzangebot, aber meist reicht es nicht, um beispielsweise noch Schlafplätze für die Kinder unterbringen zu können. Der Grund hierfür ist, dass bei dieser Wohnmobilform einzig der Laderaum des Basisfahrzeuges als Wohnraum zur Verfügung steht. Der Alkoven schafft hier Abhilfe. Durch den Aufbau über dem Fahrerhaus erzielt man Raum für ein recht großzügiges Doppelbett. Versehen mit kleinen Fenstern rechts und links ist der Alkoven daher ein idealer Schlafplatz.

Besonders Kinder mögen diesen Ort. Hierhin können sie sich zurückziehen zum Spielen oder Kuscheln. Gerade bei Regentagen, wenn die Kleinen nicht herauskönnen, bietet sich ein Alkoven nicht nur als Schlaf-, sondern insbesondere auch als Indoor-Spielplatz an. Erwachsene müssen ein wenig Gelenkigkeit mitbringen, um in einem Alkoven schlafen zu können. Denn meist erreicht man diesen Schlafplatz nur über eine kleine Leiter. Aufgrund der geringen Höhe ist es nicht möglich, stehenden Fußes ins Bett zu gelangen. Man muss sich also von der Leiter aus in seitlicher Position ins Bett gleiten lassen. Ein wenig Sportlichkeit gehört schon dazu, aber das hält schließlich auch fit.

Ein Alkoven - gerade im Winter

Der große Vorteil bei dieser Form des Wohnmobils ist ohne Frage die gute Isolierung. Denn die Fahrerhäuser der Basisfahrzeuge werden in der Regel vom Hersteller nicht isoliert, da sie in ihrer Grundfunktion nicht als Wohnmobile, sondern als Transporter vorgesehen sind. Bei dieser Form des Wohnmobils ist das Fahrerhaus aber komplett vom Wohnraum abgetrennt. Somit kann die kühle Luft nicht in den Wohnraum gelangen. Alkoven Wohnmobile sind also ohne eine besondere Vorbereitung sogar für den Winterbetrieb geeignet.

Einziges Manko: "Nase" erhöht Luftwiderstand

Aufbautyp Wohnmobil-Alkoven

Aber diese Form hat auch einen großen Nachteil. Die Basisfahrzeuge werden von den Herstellern im Windkanal auf ihren Luftwiderstand hin getestet. Dieser sollte möglichst gering sein. Ein hoher cw-Wert führt in der Regel auch zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch. Daher wird jedes Fahrzeug, welches das Band verlässt, auf einen guten Luftwiderstand ausgelegt. Durch die „Nase“ verändert sich der vom Automobilhersteller festgelegte Luftwiderstand des Basisfahrzeuges jedoch. Nicht verwunderlich, dass sich der Kraftstoffverbrauch durch den Anbau eines Alkovens erhöht.

Dagegen steht jedoch der Nutzen, durch das großzügige Raumangebot beim Alkoven Wohnmobil. Und was sind schon ein paar Liter mehr Sprit, wenn man seinen Kindern dafür eine große Spielwiese bieten kann.

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