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Welche Fahrzeuge eignen sich als Basisfahrzeug für das Wohnmobil?

Folgende Wohnmobil Basisfahrzeuge verwenden Wohnmobilhersteller beim Bau Ihrer Reisemobile am liebsten. Die aufgeführten Preise sind Richtwerte und beziehen sich auf den Einstiegspreis für das jeweilige Basisfahrzeug und nicht auf das fertige Reisemobil.

Wer sein eigenes Wohnmobil ausbauen möchte, hat hier natürlich deutlich mehr Möglichkeiten. Hier können auch Fahrzeuge genutzt werden, welche für Wohnmobilhersteller aufgrund ihrer Größe eher seltener in Frage kommen. Immer beliebter werden auch kostengünstige Alternativen zum VW T5 wie der Hyundai H1. Aber auch Wohnmobilausbauten auf Basis des Fiat Jumpy, Mercedes Viano oder VW Caddy haben ihre Anhänger:

Fahrzeug
Beschreibung
Leistung
Preis
 
Als großer Kastenwagen bietet der Fiat Ducato besonders viel Platz. Mit dem längsten Radstand und einem Hochdach hat ein ausgewachsener Wohnmobilausbau Platz.
115 bis 180 PS
ab 29.857 EUR
Etwas kleiner ist der Ford Transit. Wohnmobilhersteller greifen gerne auf den Transit Transporter zurück. Für Wohnmobilausbauer kommt aber auch der Ford Transit Custom in Frage.
100 bis 155 PS
ab 32.368 EUR
Viel Platz hat man im Iveco Daily. Findet man nicht viele Wohnmobilhersteller die auf dieses Fahrzeug zurückgreifen, eignet es sich doch gerade für ausbauwillige Camper.
106 bis 205 PS
ab 32.082 EUR
Öfter vertreten ist der Mercedes Sprinter. Wird er doch von einigen Wohnmobilherstellern als Alternative zum Fiat Ducato im Programm angeboten. Klar der Stern auf der Haube verspricht einiges.
96 bis 164 PS
ab 23.908 EUR
Ein nicht mehr ganz so bekanntes Basisfahrzeug für das Wohnmobil ist der Mercedes Vario. Bei Wohnmobilherstellern sucht man das Fahrzeug vergebens. Wer das Glück hat einen solchen sein Eigen nennen zu können, kann das Fahrzeug optimal für den Eigenausbau nutzen.
129 PS
ab 53.580 EUR
Gerade Wohnmobilhersteller, die sich auf kleinere Fahrzeuge oder den Individualausbau spezialisiert haben, bieten Bausätze für den Mercedes Vito an. Fertige Wohnmobile findet man bspw. neben dem Mercedes Eigenausbau bei Westfalia oder Reimo.
88 bis 163 PS
ab 21.408 EUR
Eine Alternative für Opel-Fans ist der Movano. Der große Kastenwagen bietet viel Raum für die Ausstattung eines Wohnmobils. Sei es mit Schränken, einem festen Bett, einer Waschgelegenheit oder einer Küche.
110 bis 163 PS
ab 29.322 EUR
Als alltagstaugliches Wohnmobil kann der Opel Vivaro eine Lösung. Er ist kleiner als der vergleichbare VW T5, deutlich günstiger in der Anschaffung und seit dem neuen Modell 2015 sogar optisch eine Augenweide.
90 bis 144 PS
ab 28.394 EUR
Wer es gerne klein und handlich mag, kann über den Renault Kangoo als Basisfahrzeug für sein Wohnmobil nachdenken. Kleinere Ausbauer bieten fertige Bausätze an und auch ein Individualausbau ist kein Problem.
75 bis 115 PS
ab 17.000 EUR
Etwas größer ist der Renault Master. Der Kastenwagen bewegt sich größentechnisch in derselben Liga wie der Mercedes Sprinter und wird auch von einigen Wohnmobilherstellern als Basisfahrzeug verwendet.
110 bis 163 PS
ab 23.788 EUR
Wie der Opel Vivaro, bietet auch der Renault Trafic ausreichend Platz für einen Wohnmobilausbau für ein bis zwei Personen. Auch einige Hersteller bzw. Ausbauer haben schon Grundrisse für den Trafic auf den Markt gebracht.
90 bis 140 PS
ab 26.573 EUR
Der VW Crafter zählt zu den größeren Kastenwagen, die sich zum Ausbau für ein vollwertiges Wohnmobil anbieten. Je nach Radstand und Dachvariante  finden hier bis zu vier Personen problemlos einen Sitz- und Schlafplatz.
109 bis 190 PS
ab 30.607 EUR
Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich die VW T-Modelle wie der T3, T4, T5 oder auch der T6. Die Busse sind ausreichend stark motorisiert, sehen stylisch aus und bieten genügen Platz im Innenraum für einen Ausbau für bis zu vier Personen.
84 bis 205 PS
ab 27.411 EUR

 

Wohnmobil Basisfahrzeug und Fahrzeugverwendung

Die Frage nach dem richtigen Wohnmobil hängt eng mit der Wahl des passenden Basisfahrzeuges zusammen. Aus diesem Grund sollte schon im Vorfeld geklärt werden, welche Art des Reisemobils in die engere Wahl kommt. Ist diese Entscheidung gefallen, sollten Sie im nächsten Schritt darüber nachdenken mit welcher Motorisierung Ihr zukünftiges Haus auf Rädern ausgestattet sein soll. Denn neben Leistung und Hubraum ist die Entscheidung ob das Traumreisemobil von einem Diesel- oder einem Benzinmotor angetrieben wird, ebenso wichtig. Davon hängt schließlich nicht nur die potenzielle Reisegeschwindigkeit und die Zugkraft, sondern auch der Verbrauch Ihres Wunschfahrzeuges ab. Und dieser wiederum kann bei den heutigen Spritpreisen in der Entscheidungsfindung durchaus eine gewichtige Rolle spielen. Wenn Ihre Entscheidung auf ein Neufahrzeug fällt, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass das Fahrzeug über viele praktische und nützliche Features verfügt. Denn inzwischen gelten Nutzfahrzeuge oder auch Reisemobile nicht länger als Stiefkinder im Hinblick auf die Sicherheit. Die Zeiten in denen Transporter lediglich als Lastenesel angesehen wurden, um Ladungen zu transportieren, sind längst vorbei.

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Wohnmobil Basisfahrzeug und Sicherheit

Daher gelten selbst in Nutzfahrzeugen oder Wohnmobilen Ausstattungsmerkmale wie ABS, ESP oder eine ausreichende Anzahl an Airbags nicht mehr als Luxus, sondern gehören inzwischen zur Standardausrüstung. Doch die Anleihen an die PKW-Entwicklungen gehen noch weiter. Denn die Hersteller haben gerade im Bereich der Nutzfahrzeuge und Freizeitmobile das Design entdeckt. Die Formen der Karosserien sind deutlich runder und attraktiver geworden. Dies macht die Wahl des richtigen Wohnmobils nicht gerade einfacher, da der Markt über viele hübsche und attraktive Modelle verfügt.

Doch allein die Attraktivität des Basisfahrzeuges sollte bei der Entscheidung des richtigen Reisemobils nicht die federführende Rolle spielen. Sicherlich ist die Optik wichtig, aber auch die inneren Werte müssen stimmen. Denn Ihr Reisemobil wird Sie sicherlich eine ganze Weile begleiten.

Kosten im Auge behalten

Daher sollten sowohl die Anschaffungs- als auch die Unterhaltskosten für Ihr Wunschwohnmobil mit ins Kalkül gezogen werden. Je mehr Hubraum der Motor des Zugfahrzeugs hat, umso höher sind schlussendlich auch die Kosten für Steuern, Versicherung und Sprit. Auf der anderen Seite aber ist ein großer Motor in der Regel ein Garant für ein schnelleres und bequemeres Fortkommen. Wenn Sie zum Beispiel vorhaben viel und oft in die Berge zu fahren, sind Sie mit einem zu kleinen Motor schnell untermotorisiert. Ein solcher wird an Steigungen an seine Grenzen kommen, was sich nicht nur am Schneckentempo mit dem Sie dann die Berge heraufkriechen, sondern besonders im erhöhten Benzinverbrauch zeigt. Hier punktet ein großer Motor mit mehr Hubraum und somit einer besseren Leistungsumsetzung. Ein weiterer Aspekt bei der Wahl des richtigen Wohnmobils sind sicherlich auch die Kosten für Ersatzteile.

Neues oder gebrauchtes Wohnmobil Basisfahrzeug

Wenn Sie sich ein gebrauchtes Basisfahrzeug zulegen, um zum Beispiel den Wohnmobilausbau selbst vorzunehmen, so müssen Sie zwingend mit der ein- oder anderen Reparatur rechnen. Schließlich hat ein gebrauchtes Fahrzeug schon ein paar Kilometer auf dem Buckel. Folglich können diverse Teile aufgrund des Verschleißes kaputt gehen. Das ist Lauf der Dinge und völlig normal. Je älter aber Ihr Basisfahrzeug ist, um so schwieriger kann die Ersatzteilbeschaffung werden. Und natürlich umso teurer. Denn auch hier greift ganz klar die Marktwirtschaft. Je weniger Ersatzteile vorhanden sind, da die entsprechenden Fahrzeuge nicht mehr produziert werden, um so teurer werden diese verkauft. Die Nachfrage regelt den Preis der Angebote. Bei jüngeren Gebrauchten kann man diesen Umstand in der Regel vernachlässigen. Denn hierfür stehen Ersatzteile in ausreichender Menge zur Verfügung, sodass die Beschaffung kein Problem ist. Somit sind die Preise dann auch eher moderat. Bei einem Neufahrzeug müssen Sie in der Regel keinen Gedanken an Ersatzteile verschwenden. Denn hier genießen Sie die Garantieleistungen. Sie bringen bei einem Defekt Ihr Fahrzeug einfach zum Verkäufer und lassen es reparieren. Trotzdem empfiehlt sich ein Blick in die Garantieleistungen, da nicht alle Defekte abgedeckt sind. Aber im Normalfall hat man durch die Anschaffung eines Neufahrzeuges mit den Kosten für Ersatzteile oder eine Reparatur nicht viel zu tun. Somit hat sowohl der Kauf eines Gebrauchten als auch die Anschaffung eines Neufahrzeuges durchaus Vorteile. Gebrauchte sind in der Regel wesentlich günstiger in der Anschaffung, dafür muss man mit der einen oder anderen Reparatur aufgrund von Verschleiß rechnen. Bei Neufahrzeugen schlägt sicherlich der hohe Anschaffungspreis zu buche, dafür entfallen meist aber Kosten für Reparaturen.

Basisfahrzeug und zulässiges Gesamtgewicht

Ein weiterer Aspekt den Sie bei der Wahl des richtigen Reisemobils unbedingt beachten sollten, ist das zulässige Gesamtgewicht. Jeder Hersteller muss für jedes Fahrzeug aus seiner Produktion ein zulässiges Gesamtgewicht angeben. Das Fahrzeug selbst hat ein bestimmtes Gewicht. Dazu rechnet sich dann das Gewicht, das zugeladen werden darf. Diese Zuladung macht dann das zulässige Gesamtgewicht aus. Wird dieses überschritten, so können sich die Fahreigenschaften Ihres Fahrzeuges drastisch verändern. Denn das Fahrzeug ist in seiner Bauweise auf das zulässige Gesamtgewicht ausgelegt. Das Fahrverhalten steht in Abhängigkeit zum Gewicht. Das bedeutet, dass zum Beispiel der Bremsweg extrem lang werden kann. Auch das Kurvenverhalten kann sich verändern, sodass im schlimmsten Fall das Fahrzeug sogar ausbrechen kann. Daher empfiehlt es sich, um diese worst cases tunlichst zu vermeiden, sich darüber Gedanken zu machen, was Sie auf Ihren Reisen unbedingt mitnehmen müssen oder wollen, damit Sie das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten.

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Vorsicht - CO2 Falle

Inzwischen gelten in vielen EU-Ländern drastische Bestimmungen hinsichtlich des CO2-Ausstoßes von Fahrzeugen. Gerade in Deutschland dürfen in manchen Städten oder Bereichen ausschließlich Fahrzeuge bewegt werden, die eine entsprechende Umweltplakette auf der Windschutzscheibe führen. Damit Sie bei späteren Reisen also nicht ins Hintertreffen geraten und eventuell lange Umwege in Kauf nehmen müssen, weil Sie mit Ihrer Plakette nicht durch diese oder jene Stadt fahren dürfen, so sollten Sie bereits im Vorfeld darauf achten, welcher Abgasnorm Ihr potenzielles Fahrzeug entspricht. In Bezug auf den CO2 Ausstoß punkten natürlich ganz klar die Neufahrzeuge, da diese in der Regel allen gängigen Normen entsprechen. Bei Gebrauchten sollten Sie im Vorfeld den CO2 Ausstoß bestimmen lassen, um einschätzen zu können, in welche Klasse das Wohnmobil Basisfahrzeug eingeordnet würde.

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