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Betten im Wohnmobil

Adria Coral S 600 SL InnenWie auch in den vier Wänden, stellt sich im Campingurlaub die Frage, wie sich die Nachtruhe gestalten soll. Die Hersteller bieten hier mittlerweile eine Vielzahl an Schlafmöglichkeiten, die es dem Kunden ermöglichen für sich das richtige Nachtlager zu finden. In immer mehr Betten im Wohnmobil wird dabei auf Kaltschaummatratzen oder orthopädische Matratzen und spezielle Lattenroste zurückgegriffen. Die Ausstattung hängt aber natürlich vom jeweiligen Modell, Ausstattungspaket und Hersteller ab. Wer also viel Wert auf hochwertige Schlafgemache legt, sollte sich im Vorhinein genau erkundigen, was im ausgesuchten Traummobil zur Verfügung steht.

Welche Betten gibt es im Wohnmobil?

Wir haben für Sie einmal die verschiedenen Betten im Wohnmobil zusammengefasst. So können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen und wissen bereits vor dem Kauf, welche Varianten es gibt. Beachten Sie, dass es bei allen Betten die Möglichkeit gibt, diese längs oder quer zur Fahrtrichtung zu platzieren. Je nachdem richten sich dann die eigene Schlaflage und natürlich der Ausbau des Wohnmobils. Die genauen Maße der Betten hängen wiederum vom Platzangebot im Fahrzeuginneren ab und variieren somit von Modell zu Modell.

01Doppelbett: Das Doppelbett ist doch wohl einer der klassischen Varianten unter den Wohnmobil Betten. Klar, hier finden zwei Personen einen Schlafplatz, wobei meist eine Person hinten und eine vorne liegt. 

02Einzelbett: Wer lieber sein eigenes Bett hat, ist mit Einzelbetten gut bedient. Der Vorteil: bei Bedarf können unterschiedliche harte Matratzen gewählt werden.

03Französisches Bett: Im Grunde ist das französische Bett auch ein Doppelbett. Einige Hersteller verwenden die Bezeichnung, wobei oft auf den erssten Blick kein Unterschied zum Doppelbett zu erkennen ist.

04Queensbett: Der Vorteil des Queensbettes liegt auf der Hand. Durch die mittig Platzierung können beide Reisenden auf ihrer Seite ins Bett steigen ohne des Nächtens über den Partner klettern zu müssen.

05Stock-/Etagenbetten: Diese Betten werden gerne bei Familien-Wohnmobilen verwendet. Die Kleinen finden hier ausreichend Raum für eine erholsame Nachtruhe. Einzig die maximale Nutzlast muss ab einem gewissen Alter berücksichtigt werden.

06Hubbett: Hubbetten sind in der Regel im vorderen Bereich über der Sitzgruppe zu finden und können manuell oder elektrisch herabgelassen werden.

07Alkoven: Alkoven Wohnmobile bieten im sogenannten Alkoven natürlich weitere Schlafplätze. In der Regel in Form eines Doppelbettes, aber es gibt auch Varianten mit Einzelbetten.

08Umbau Sitzgruppe: Fast in jedem Wohnmobil ist eine zum Bett umbaubare Sitzgruppe zu finden. Die Möglichkeiten reichen hier von Einzel- bis hin zu Doppelbetten.

09Schlafdach:  Gerade bei Campingbussen und Kastenwagen beliebt sind Schlafdächer in Form von Aufstell- oder Hochdächern. Diese liefern meist zwei weitere Schlafplätze.

 

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Das klassische Doppelbett

Die vielleicht klassischste Art im Wohnmobil zu schlafen ist das gute, alte Doppelbett. Dieses Bett erinnert stark an zu Hause und bietet ausreichend Platz für zwei Erwachsene. In vielen Modellen kann der freie Raum unter dem Bett zudem als Staumöglichkeit verwendet werden. Doppelbetten sind meist von nur einer Seite – der langen Seite – zugänglich. Das bedeutet, dass in der Regel drei Seiten an der Wand oder der Einrichtung platziert sind. Evtl. kann sich dadurch der Ein- oder Ausstieg des hinten liegenden Schlafgastes etwas erschweren.

Das Einzelbett für mehr Freiraum 

Auch Einzelbetten kennen wir von daheim oder Hotelzimmern. Diese Bettenart erfreut sich gerade bei älteren Campern einer großen Beliebtheit. So hat nicht nur jeder sein eigenes Reich und damit eine erholsame Nachtruhe, sondern kann das Bett auch genau an seine Bedürfnisse anpassen. Der eine mag es vielleicht weicher, der andere bevorzugt härtere Matratzen. Bei Einzelbetten kann auf die Gewohnheiten und Vorzüge Rücksicht genommen werden. Viele Hersteller bieten mittlerweile aber auch die Möglichkeit die Einzelbetten in wenigen Handgriffen zu einer großen Schlafwiese umzugestalten. So kann man nach eigenem Gusto entscheiden, ob man lieber alleine oder zu zweit schläft. Neu am Markt: eine Mischung aus Doppel- und Einzelbett. Im Fußbereich sind die Betten getrennt, sie verfügen zudem über zwei Lattenroste und Matratzen, sind aber im oberen Bereich miteinander verbunden.

Die Herstellerbezeichnung - Französisches Bett

Das französische Bett ist im Grund ein Doppelbett, welches nicht mehr nur über eine Seite, sondern manchmal über zwei Seiten zugänglich ist. Meist ist diese Art Bett im Fußbereich etwas verengt, das bedeutet, dass das Bett nur im oberen Bereich seine volle Breite besitzt. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: der Ein- und Ausstieg wird deutlich erleichtert. Einziges Manko ist, das gerade großgewachsene Menschen in dieser Art von Bett evtl. etwas zu kurz kommen.

Das Queensbett für einen bequemen Zugang 

Das Queensbett ist im Grunde ein freistehendes Doppelbett und zeichnet sich nicht nur durch seine meist üppige Größe aus, sondern besticht vor allem dadurch, dass es von drei Seiten zugänglich ist. Meist wird diese Art von Bett in Längsrichtung eingebaut. Es gibt aber auch Hersteller die Grundrisse mit quer eingebauten Varianten bieten. Der Eindruck geht hier sehr stark in das heimische Schlafzimmer und bietet ausreichend Platz zum Schlafen und Besteigen des Bettes. Meistens sind die Betten am Fußende formschon abgerundet und im oberen Bereich links und rechts mit Kleiderschränken versehen.

Stock-/Etagenbetten meist für die Kleinen 

Stock- bzw. Etagenbetten kennen die meisten ebenfalls von zuhause oder vielleicht noch aus früheren Ferienlagern. Meistens wird diese Art von Betten als Kinderzimmer genutzt. Natürlich gibt es aber auch Stockbetten, die ohne Probleme und bequem von Erwachsenen genutzt werden können. Meistens werden diese Betten in Wohnmobilen verbaut, die auf Familien mit mehreren Kindern ausgerichtet sind oder bei Modellen, die bis zu sechs Schlafplätze oder mehr bieten.

Das manuelle oder elektrische Hubbett

Das Hubbett ist in der Regel ebenfalls ein Doppelbett, welches während der Fahrt aber nach oben gefahren ist. Das bedeutet, dass das Bett nur genutzt werden kann, wenn es – meist mit Hilfe eines elektrischen Mechanismus – herabgelassen wird, wodurch sich der Wohnraum des Wohnmobils vergrößert. Je nach Modell und Hersteller kann das Hubbett mehr oder weniger weit herabgelassen werden, womit sich der Einstieg mehr oder weniger angenehm gestaltet. Bisweilen senkt sich das Hubbett in der Schlafposition über die Sitzgruppe ab. Nachteil: möchte der Partner schlafen und man selbst noch lesen, kann die Sitzgruppe dafür nicht mehr genutzt werden. So verschiedene wie die Hersteller sind aber auch die Hubbett-Varianten. So gibt es Betten die ohne Leiter bestiegen werden können, ebenso wie Varianten die auch bei herabgefahrenem Bett die volle Nutzung der Sitzgrupee ermöglichen.

Ein Alkoven Schlafplatz - Spielplatz für die Kleinen 

Den Schlafplatz im Alkoven gibt es natürlich nur bei Alkovenfahrzeugen. Gerade bei Kindern ist dieses Nachtlager sehr beliebt, aber auch Erwachsene nutzen die erhöhte Schlaflage gerne. Auch hier ist der Vorteil, dass der eigentliche Wohnraum, natürlich je nach Grundriss, nicht durch ein feststehendes Bett eingeschränkt wird. Was zu beachten ist, ist natürlich zum einen die kurze „Kletterpartie" in das Schlafgemach und zum anderen die durch den Aufbau bedingte begrenzte Freiheit nach oben. Einige Fahrzeuge besitzen sogar eine eigene Alkovenheizung wodurch auch nachts für eine angenehme Wärme gesorgt ist. Meist findet man hier Ausführungen mit einem Doppelbett im Alkoven. Vereinzelt gibt es aber auch Grundrisse, welche hier zwei Einzelbetten anbieten.

Der Umbau der Sitzgruppe für mehr Wohnraum 

Der Klassiker beim Wohnmobilbett ist natürlich der Umbau der Sitzgruppe. Dies kann eine seitlich positioniert oder eine Rundsitzgruppe sein. Auch bei Kastenwagenmodellen kann die Sitzbank oft mit Hilfe eines Scherenmechanismus oder ähnlichem in ein Bett umgebaut werden - bisweilen wird hier der drehbare Vordersitz mit eingespannt. Im Wohnmobil gestaltet sich der Umbau meist relativ einfach. Bei einer Rundsitzgruppe wird in der Regel der Hubtisch herabgelassen und die bisherigen Sitzpolster werden ganz einfach zur Schlafunterlage. Der Nachteil: meist handelt es sich dabei nicht um hochwertige Matratzen wodurch die nächtliche Ruhe evtl. etwas gestört werden könnte. Bisweilen muss man auch aufpassen, dass die Kissen nachts nicht davon rutschen und man auf der Unterlage landet. Der Vorteil: tagsüber hat man deutlich mehr Wohnraum zur Verfügung und "vergeudet" keinen Platz durch ein festes Bett.

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Ein Schlafdach gerade für Campingbusse und Kastenwagen 

Gerade bei Kastenwagen und Campingbussen kommt das sogenannte Schlafdach öfter einmal zum Einsatz. Hier wird das Dach – mechanisch oder elektrisch – aufgestellt, wodurch das Bett heruntergeklappt werden kann. Es gibt aber auch feste Hochdach-Varianten die mit einem Bett ausgestattet werden können. Dadurch verfügt man nicht nur über Stehhöhe im Wohnmobil, sondern auch über zwei weitere Schlafplätze. Leider ist das Nachrüsten solcher Schlafdächer in der Regel sehr teuer. Die wenigen Anbieter, die es gibt, bewegen sich auf einem gleich hohen teuren Level. Wer aber bequem stehen und mit der Familie reisen möchte, sollte etwas Geld in die Hand nehmen und sich für ein Schlafdach entscheiden. So kann das Fahrzeug auch als Wohnmobil zugelassen und besteuert werden.

Heutzutage muss man in vielen Wohnmobilen – natürlich abhängig von der Preisklasse – auf keinen Luxus mehr verzichten. Hochwertige Matratzen, aufstellbare Lattenroste und clevere Komfortideen machen den Schlafbereich im Wohnmobil zu einem Luxusraum. Natürlich muss jeder selbst entscheiden für welches Bett er sich im Wohnmobil entscheidet bzw. welche Möglichkeiten die Anzahl der nötigen Schlafplätze offen lässt.