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Heizung im Wohnmobil

Truma Combi 4Wer nicht nur im Sommer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, legt auf eine gute Heizung die auch bei Minusgraden für wohlige Temperaturen sorgt, großen Wert. Viele Fahrzeuge sind heute bereits von Werk aus mit einer solchen ausgestattet und sind somit der Startschuss für das immer beliebter werdende Wintercamping. Wichtig ist dabei, dass die verbaut Heizung über ausreichend Leistung verfügt und genügend Ausströmer vorhanden sind. Denn nur so kann die Heizwärme gleichmäßig verteilt werden.

Heizung im Wohnmobil für Wasser und Gas nutzen

Wenn man im Winter campen möchte, spielt neben der richtigen Raumtemperatur auch das Funktionieren von Wasser- und Gasanlage eine entscheidende Rolle. Daher sollte die installierte Heizung im Wohnmobil am besten gleich dazu genutzt werden gegebenenfalls Wassertanks und Wasser- und Gasleitungen ausreichend zu wärmen, sodass es hier bei kalten Temperaturen zu keinen Problemen kommt.

Die verschiedenen Heizungstypen

Heizung ist nicht gleich Heizung und das gilt auch im Wohnmobil. Denn hier gibt es verschiedene Typen, die sich vor allem in der notwendigen Energiequelle unterscheiden.

01Gasheizung: Die Gasheizung ist wohl der Klassiker unter den Heizungen beim Wohnmobil. Klar die Energiequelle Gas kann nicht nur zum Heizen, sondern gleichzeitig auch zum Betrieb des Kühlschrank und das Kochers genutzt werden.

02Diesel- und Benzinheizung: Wer auf eine Gasanlage verzichten möchte, kann sein Wohnmobil bspw. mit einer Diesel- oder Benzinheizung beheizen und so für Wärme im Inneren sorgen.

03Elektroheizung: Weitere Alternative sind natürlich Elektroheizungen. Wer viel auf Campingplätzen steht, kann hier natürlich den Landstromanschluss zur Versorgung der Heizung nutzen. Anders ist es bei Campern, die viel unterwegs sind.

Gasheizung - Doppelnutzung für Heizen und Küche

Hier wird die Heizung selbst neben weiteren Verbrauchern wie Herd und Kühlschrank mit Gas betrieben. Die meisten Wohnmobile besitzen bereits eine Gasanlage weshalb sich der Einbau einer Gasheizung anbietet. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten der Gasheizung: mit und ohne Gebläse. Heizungen ohne Gebläse, sogenannte Konvektionsheizungen, sind in der Anschaffung meist recht kostengünstig. Diese Heizungen sollten frei im Raum stehen, damit das Prinzip der Konvektion greifen kann. Denn da hier kein Gebläse für die Verteilung der Wärme vorhanden ist, muss diese dem Prinzip „Warme Luft steigt nach oben" folgen und sich dabei den Luftstrom zu Nutze machen. Zwar ist hier keine weitere Energiequelle nötig, allerdings kann es sein, dass die erzeugte Wärme nicht ausreicht um den kompletten Wohnraum zu heizen. Bei Varianten mit Gebläse wird die in der Gasheizung mittels Gasbrenner erzeugte Wärme über ein Gebläse im Wohnraum verteilt. So ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung gegeben. Zudem sorgt das Gebläse dafür, dass die Heizung stets über eine ausreichende Luftzufuhr verfügt.

Diesel- und Benzinheizung - Alternative zum Gas

Wer auf eine Gasheizung oder gar die komplette Gasanlage im Wohnmobil verzichten möchte, sollte sich diesel- oder benzingetriebene Heizungen einmal näher ansehen. Nicht nur der geringe Verbrauch und die ständige Verfügbarkeit können hier punkten. Das eingebaute Gebläse sorgt dafür, dass der durch den Brenner erhitzte Wärmetauscher die Wärme gleichmäßig abgegeben werden kann. Nachteil ist sicherlich, dass die Umwelt durch die Verbrennung zusätzlich belastet wird. Auch der Anschaffungspreis und die Spritkosten sind verhältnismäßig hoch. Dazu kommt noch eine mögliche Geruchsbelastung beim Betrieb der Heizung im Wohnmobil.

Elektroheizung - Heizleistung ohne Vorlaufzeit

Völlig geruchslos ist der Betrieb einer Elektroheizung. Auch hier ist man nicht auf den Verbraucher Gas angewiesen. Stattdessen benötigt man die Energiequelle Strom, um für ausreichend Wärme zu sorgen. Hier gibt es ebenfalls Varianten mit und ohne Gebläse, wobei letztere aufgrund der beschränkten Reichweite nur für kleine Räume geeignet sind. Zudem können Elektroheizungen mit einem sogenannten Frostwächter ausgestattet werden. Sinken die Temperatur nachts unter den eingegebenen Bereich, schaltet sich die Heizung automatisch ein und erzeugt so wohlige Wärme. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand: Elektroheizungen sind nicht nur leise, sondern auch emissionslos. Zudem ist die Heizleistung bereits mit dem Einschalten verfügbar und benötigt keine Vorlaufzeit. Nachteilig ist natürlich der zwingend notwendige Landstrom. Denn die Bordbatterie kann die Heizung nicht lange speisen. So ist man an das Stromnetz des Campingplatzes gebunden und muss hierfür natürlich auch zahlen.

Zusatzheizungen als kleine Helferlein

Ist man mit der Heizleistung seiner im Wohnmobil verbauten Heizung nicht zufrieden, kann man sich eine Zusatzheizung einbauen. Diese meist kompakten Heizungen unterstützen die Wärmebildung im Wohnraum und sorgen so schnell für angenehme Temperaturen.

Oft werden in Wohnmobilen bekannter Hersteller Heizungen von Truma, Alde oder Webasto verbaut. Natürlich kann man aber auch auf kleinere oder unbekannte Hersteller zurückgreifen. Alles Heizen hilft aber nichts, wenn das Wohnmobil eine schlechte Isolierung besitzt. Gerade große Kältebrücken wie Fenster und Türen, können die Heizkosten hier schnell in die Höhe treiben. Daher sollte man vor dem Kauf eines Wohnmobils wissen, ob man auch im Winter unterwegs ist und sich dementsprechend ein winterfestes Fahrzeug zulegen. Das nachträgliche Isolieren ist natürlich auch möglich, aber meist nicht so effektiv bei einer Isolierung ab Werk.

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