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Das Chassis des Wohnwagens

Hobby De Luxe 560 FFE AussenMag das Chassis eines Wohnwagens auf den ersten Blick auch recht simpel aussehen, es steckt doch mehr dahinter als zwei unter dem Bodenlängs verschraubte Trägerprofile, welche nach vorne in die mittig angeordnete Deichsel übergehen. Zumal Chassis in den Anfängen von Wohnwagen und Co. noch aus einem kompletten Chassis-Rahmen bestanden. Es gibt heutzutage nicht nur verschiedene Chassis-Marken, sondern auch einige Punkte die für die Sicherheit relevant sind.

Chassis-Marken beim Wohnwagen

Am Markt gibt es aktuell zwei Chassis-Marken, welche bei Wohnwagen vermehrt zum Einsatz kommen. Zum einen die Chassis von Al-Ko und zum anderen die Chassis von BPW. Wohnwagen von Hobby bilden hier eine Ausnahme, da hier hauseigene Chassis der Firma Knott zum Einsatz kommen. Als Käufer hat man aber dennoch keinen Einfluss auf das Chassis des eigenen Wohnwagens.

Sinn und Zweck des Chassis

Das Chassis beim Wohnwagen dient der Verbindung zwischen Wohnwagenaufbau und dem Fahrwerk. Zudem wird es als Trittbereichsverstärkung für die aufgesetzte Bodenplatte verwendet. Dank den entwickelten Leichtbau-Chassis, welche aus hochfestem Stahlblech bestehen, kann hier einiges an Gewicht gespart werden. Zumal da die Konstruktion mit zahlreichen Löchern versehen ist, sodass die Konstruktion nur dort vorhanden ist, wo wirklich Stabilität gefordert wird.

Die Deichsel des Chassis dient nicht nur als Bindeglied zwischen Wohnwagen und Zugfahrzeug, sondern trägt auch zur Fahrstabilität bei: je länger die Deichsel, desto sicherer folgt der Wohnwagen dem Fahrzeug. Heutzutage findet man meist nur noch V-förmige Deichseln, die nicht nur leicht im Chassis integriert werden können, sondern zudem eine besonders hohe Steifigkeit besitzen.

Auf was man achten sollte

Wer mit dem Wohnwagen unterwegs ist, sollte vor allem darauf achten, dass ein Ersatzrad mit an Bord ist. Dieses ist in der Regel nicht standardmäßig vorhanden, kann aber bequem im Deichselkasten untergebracht werden. Viele Camper besitzen zudem eine Deichselabdeckung. Diese dient zum einen optischen Zwecken, zum anderen kann sie den Anschlusstecker vor Regen und Schmutz schützen.

Ein Muss an jedem Wohnwagen sind die Kurbelstützen. Diese können manuell oder auch teils elektrisch heruntergelassen werden.

Auch ein automatisches Nivellierungssystem ist möglich. Oft können manuell betriebene Kurbelstützen statt mit den mitgelieferten oft unhandlichen Kurbeln, auch unter zu Hilfe Name eines Akkuschraubers mit entsprechendem Einsatz herunter gekurbelt werden. Sie dienen dazu den Wohnwagen im Stand abzustützen und vor allem auszurichten, so dass ein gerades Schlafen und der Betrieb von Kühlschrank und Co. möglich ist. Möchte man es im Urlaub ganz bequem haben, kann man auch eine Rangierhilfe am Wohnwagen anbringen. Diese wird mittels Bordbatterie betrieben und mit einer Fernbedienung bedient. Damit kann der Wohnwagen wie von Geisterhand bequem auch in die engste Parzelle manövriert werden. Das Bugrad des Caravans dient nicht nur zur Stütze. Mit ihm kann der Wohnwagen auch per Hand gelenkt werden. Komfortable Modelle besitzen sogar eine integrierte Stützlastwaage.

Sicherheitsaspekte

Das Chassis spielt eine wichtige Rolle bei der Sicherheit des Wohnwagens. Daher sollten einige Aspekte beim Kauf geprüft und berücksichtigt werden.

  • Achse mit integrierter Gummifederung und Trommelbremsen
  • Längsholme aus verzinktem und profiliertem Stahlblech
  • Bremsgestänge welches die Trommelbremse via Kraftübertragung aktiviert
  • Kupplungskopf mit integrierter Auflaufeinrichtung
  • Schlingerdämpfer
  • Handbremse mit automatischer Auslösung (falls der Wohnwagen von der Anhängerkupplung springt)

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