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Eine Heizung im Wohnwagen - im Winter unerlässlich

Heizung im Wohnwagen Die Heizung im Wohnwagen sollte gut funktionieren und über eine gewisse Leistung verfügen. Es ist ohne Frage extrem gemütlich, an kalten Tagen eng unter der Decke zusammenzukuscheln und sich gegenseitig zu wärmen. Dies ist sicherlich eine romantische Vorstellung, noch dazu, wenn leise der Regen auf das Dach plätschert und einen so sanft in den Schlaf wiegt. Für kühlere Tage im Sommer mag dies durchaus ein probates und vor allem zwischenmenschlich sehr schönes Mittel sein, um sich aufzuwärmen. Doch sobald der Herbst mit kühleren bis kalten Temperaturen Einzug hält, wünscht man sich sicherlich doch eine Heizung. Für Wintercamper gar geht es gar nicht ohne, da im Winter stellenweise doch eisige Temperaturen erreicht werden und es ohne eine Wärmequelle im Innenraum des Caravans doch ganz schnell ganz ungemütlich werden würde.

Wenn man, so, wie man es von zuhause gewöhnt ist, nicht nur die Heizung, sondern zeitgleich auch warmes Wasser zum Abwasch oder Duschen nutzen möchte, so empfiehlt es sich, das den Caravan mit einem Kombisystem auszustatten. Hiermit schlägt man dann zwei Fliegen mit einer Klappe. Bei einem Kombisystem wird ein Wasserreservoir mit verbaut, das durch den Betrieb der Heizung aufgewärmt wird. Mittels einer Mischbatterie kann dann das Wasser nach persönlichem Bedarf in der Temperatur eingestellt werden. So steht immer nicht nur heißes Wasser zum Abwaschen, sondern auch warmes Wasser zum Duschen bereit. In vielen Caravans ist dieses System bereits verbaut. Wenn man seinen Wohnwagen nachrüsten möchte, ist dies sicherlich aber auch kein Problem. Mit dieser Luxusvariante hat man es dann fast so kuschlig, wie man es von daheim kennt.

Die Gasheizung im Wohnwagen - der Klassiker

Viele Camper setzen in ihrem Wohnwagen eine Gasheizung ein. Diese Technik bietet sich geradezu an. Denn schließlich wird in der Regel auch auf Gas gekocht, sodass man Gasflaschen in jedem Fall mitführen muss. Die meisten Gasheizungen für Caravans arbeiten nach demselben Prinzip. Es wird ein Ofen eingebaut. Von diesem Ofen gehen Rohre ab in die einzelnen Bereiche, die mit Warmluft versorgt werden sollen. Nun verbrennt der Ofen das Gas und erzeugt somit die nötige Energie zum Heizen. Durch das Rohrsystem wird die warme Luft im Innenraum verteilt.

Gasheizung für den WohnwagenMag man es noch behaglicher im Wohnwagen, so gibt es die Möglichkeit, ein Gebläse zur Gasheizung dazuzuschalten. Somit wird dann die warme Luft vom Ofen aus in die Rohrleitungen hinaus in die Umgebungsluft abgegeben. Rund um die Öffnungen des Rohrsystems erwärmt sich so die Luft und der Wohnwagen wird wohlig warm. Heizungen dieser Art werden von verschiedenen namhaften Herstellern angeboten. Im Prinzip gibt es in der Funktionsweise keine großen Unterschiede. Wenn man sich eine Gasheizung für den Caravan zulegt, sollte man ein wenig auf die Preise achten. Qualitativ unterscheiden sich die Anbieter kaum.

Die Alternative - eine Stromheizung im Wohnwagen

Truma Heizung im WohnwagenAuch die Stromheizung ist eine Variante, die beim Wohnwagen zum Einsatz kommt. Zuerst einmal hört es sich recht praktisch an, nicht mit Gas, das ja bekanntermaßen wieder aufgefüllt werden muss, sondern mit Strom zu heizen.

Die Nachteile einer Heizung mit Strom als Energielieferant

Doch dieses System birgt einen großen Nachteil. Denn es muss schließlich Strom zur Verfügung stehen. Zuhause stecken Sie den Stecker in die Steckdose. Dies ist ein komplett automatisierter Vorgang, über den sich niemand wirklich Gedanken macht, weil er zum Alltag gehört. In Wohnwagen gibt es aber keinen Stromanschluss. Folglich können Sie nur dann mit Strom heizen, wenn ein solcher Anschluss zur Verfügung steht. Auf den meisten Campingplätzen ist dies der Fall. Hier gibt es dann den sogenannten Landanschluss. Mit diesem Anschluss können Sie dann Ihren Caravan mit dem Landstrom verbinden und schon steht Ihnen genügend Strom zur Verfügung. Abgerechnet wird dann mit dem Betreiber des Campingplatzes. Fahren Sie jedoch keine Campingplätze an, wird in der Regel auch kein Landanschluss zur Verfügung stehen, mit dem Sie Ihre Heizung betreiben können. Und genau hierin liegt der Nachteil. Sie sind dann mehr oder weniger gezwungen, Campingplätze anzufahren und können nicht einfach in freier Natur an einem Platz, der Ihnen besonders gut gefällt, übernachten. Denn als Stromlieferant die Auto- oder Bordbatterie zu nutzen, ist nicht wirklich empfehlenswert, da diese recht schnell leergezogen ist und nur mit zusätzlichen Aggregaten wieder aufgeladen werden kann.

Die Nachteile im Überblick:
Strom als Energiequelle notwendig
Geringere Unabhängigkeit
Anfahren von Campingplätzen (zumindest Landstromanschlüssen) nötig
Evtl. höhere Kosten

Sie sollten also nur dann Ihren Wohnwagen mit einer Stromheizung betreiben, wenn der Caravan an Orten abgestellt wird, die über einen Stromanschluss verfügen. Ansonsten sollten Sie über den Einsatz einer Gasheizung nachdenken. Gerade wer viel im Winter oder auch schon früh im Jahr oder entsprechend spät noch im Herbst unterwegs ist, sollte über eine Heizungsmöglichkeit im Wohnwagen verfügen. Denn nur so ist auch bei kühleren Temperaturen sicher gestellt, dass die Füße im Wohnwageninneren schön warm bleiben.