Zelt Blog

Unser Zelt-Blog liefert Ihnen die neuesten Infos aus der Welt der Trekking-Behausung. Zeltkonstruktion als auch Zeltmaterial sind durch neue Werkstoffe revolutioniert worden. In den letzten 10 Jahren hat dies zu extremer  Gewichtsreduzierung geführt. Neue Einsatzbereiche wurden erschlossen. 

Und die Entwicklung geht weiter. Mittlerweile sind Mehrmembranzelte auf dem Markt, die gängige Innen- und Überzelt-Konstruktion um eine weitere High-Tech Facette bereichern.

Man darf also gespannt sein, was noch entwickelt wird. Aber lesen Sie selbst!

Zelten im Regen

Freitag, den 16. April 2010 um 07:53 Uhr

Dauer-Regen und Zelten

Wer schon einmal im hohen Norden Skandinaviens mit seinem Zelt unterwegs war, kennt das Problem. Gerade der Kungsleden (Königsweg) in Lappland zeichnet sich nicht nur durch eine extrem artenreiche Vegetation aus, sondern auch durch extreme Niederschläge. Die besonderen klimatischen Verhältnisse setzen nicht nur eine gute Ausrüstung voraus, sondern stellen TrekkerIn auf eine harte Probe. Belohnt wird die Leidensfähigkeit durch eindrucksvolle Bilder und ein unvergleichliches Naturschauspiel.

Wir waren in Schwedisch Lappland mit dem Kanu unterwegs. Dies erleichtert den Gepäcktransport enorm. 3-5 kg. mehr fallen bei einer Bootsreise nicht ins Gewicht. Wir konnten also ein etwas größeres Zelt mitnehmen.  Gerade bei langen Schlechtwetter-Perioden trägt ein etwas überdimensioniertes Zelt zur Verbesserung der Stimmung bei.

TrekkerInnen denen wir begegneten hatten es hier schon schwerer. Rucksacklasten von 25 kg aufwärts werden von den dortigen Rangern als Mindestgewicht für eine vollständige Ausrüstung vorgegeben. Wer darunter loszieht - so die Aussage der Ranger hat etwas wichtiges vergessen. Gott sei Dank waren wir mit dem Boot unterwegs. In längeren Gesprächen mit TrekkerInnen stellte sich heraus, dass auf diesen Trails fast ausnahmslos nordische Zelte eingesetzt werden.
Beliebtestes Zelt ist Hilleberg. Dieser Hersteller besticht durch sehr niedriges Gewicht, als auch durch hohe Regenfestigkeit. Die Wassersäulen des Herstellers sind marktführend.

Die eingesetzten Materialien von Hilleberg sind allerdings dementsprechend teuer. Gerade bei gewichsreduzierten Zelten kommt häufg die Tunnelkonstruktion zum Einsatz. Diese ermöglicht eine gesunde Mischung aus gutem Raumangebot und geringem Gewicht.

Dauer-Regen und Zelten

Mein längster Regen-Urlaub betrug 4 Wochen. Mit Ausnahme von 2 Tagen regnete es ununterbrochen. Es gibt aber einige Tricks, wie man auch solche Zeiten überstehen kann. Von Urlaub kann jedoch keine Rede mehr sein. Bei Dauer-Regen kommt man nicht umhin, das Zelt in nassem Zustand abzubauen. Auch wenn man extrem Acht gibt, wird das Innenzelt dabei fast immer naß.  Auch Zeltkonstruktionen, die zuerst den Innenzelt-Abbau bei noch stehendem Außenzelt ermöglichen bieten wenige Vorteile. Man darf nicht vergessen, dass die hohe Wasserdichtigkeit der Außenzelte auch Nachteile hat. So kommt es immer zu Kondensat an der Innenseite des Außenzeltes, welches wiederum auf das Innenzelt tropft. Spätestens nach 1 Woche ist sowohl Innen- als auch Außenzelt patschnass und die Schlafsäcke im besten Fall klamm.

Wie kriegt man das Zelt wieder trocken?

Große Bäume, dichte Wälder, Scheunen als auch Campingplätze (sofern es welche gibt) bieten Abhilfe. Wir konnten von Zeit zu Zeit unser Zelt in trockenen Scheunen aufstellen. In diesem Fall nutzten wir nur das Innenzelt. Das Überzelt wird möglichst flächig und am besten in einem Luftzug aufgehängt. Gut, trocken wird es sicherlich nicht, aber zumindest klammfeucht ;-). Eine weitere Möglichkeit Innenzelt und Schlafsäcke (Kunstfaser) zu trocknen bieten Trockner auf Campingplätze. Diese bieten auch ein Kaltluftprogramm, bei dem die Textilphaser nicht beschädigt wird. Das Außenzelt ist für den Trockner nicht geeignet. Hier bleibt also nur das Aufhängen übrig.

 

 

Wurfzelt - eine praktische Alternative?

Samstag, den 10. April 2010 um 20:56 Uhr

Auspacken, werfen, abspannen, schlafen...

Schnell aufgebaut sind sie allemal: Wurfzelte. Aber können Sie auch überzeugen?

Kurz zur Technik:
Wurfzelte basieren meistens auf einer Fieberglas-Konstruktion und sind größtenteils als Kuppelzelte erhältlich.  Im Gegensatz zu herkömmlichen Zelten, ist das Gestänge fest in die Zeltkonstruktion integriert. Das Zelt selbst ist in einer runden Tasche untergebracht und mit Fixierbänder – da es im zusammengelegten Zustand ja unter Spannung ist – in Form gehalten. Löst man die Fixierbänder, springt das Fieberglasgestänge - und somit auch das Zelt - in seine ursprüngliche Ausgangslage zurück. Sobald das Zelt steht muss es nur noch abgespannt werden.

Abgebaut wird das Wurfzelt ähnlich schnell. Heringe lösen und das Zeltgestänge in einander verdrehen und fixieren. Verpackt befindet sich das Zelt also unter Spannung.

Unsere Einschätzung zur Praxistauglichkeit:

Wer schon einmal bei schlechterem Wetter, insbesondere böigem Wind gezeltet hat, weiß um die Vorteile eines hochwertig legierten Aluminiumgestänges. Hier liegt die Krux der Wurfzelt-Konstruktion. Die hohe Flexibilität des Gestänges kommt zwar der Wurfzelt-Idee zu Gute, nicht aber der Windstabilität des Zeltes. Fieberglas ist hier schnell am Limit. Bei starken Winden, wird das Zelt – auch trotz Abspannung – schnell zum zweiten Schlafsack, der sich fast nahtlos über die Schlafenden schmiegt. Wenn dann noch Regen dazu kommt, ist die Wurfzelt-Idee schnell am Ende. Das Fieberglas-Gestänge hat Wind zu wenig entgegenzusetzen. 
Aber Hand aufs Herz. Toll ist die Idee schon – und gerade für Schön-Wetter-Camper besticht die Idee durch ihre Unkompliziertheit.

Diese werden auch Kinder zu schätzen wissen. 

 

Vaude Baby Tent

Sonntag, den 28. März 2010 um 09:11 Uhr

Reisebett und Laufstall-Zelt nicht nur für Outdoor Freaks

 

Heute möchte ich euch ein Zelt vorstellen, dass uns und unseren Nachwuchs sehr gute Dienste geleistet hat: Das Baby-Tent von Vaude. Das Konzept ist einfach aber genial: Genau genommen handelt es sich bei diesem Zelt um eine Art Reisebett für Camper-Greenhorns. sol_519-0021_z1Wir haben das Zelt aber in vielerlei Hinsicht zweckentfremdet.  So war es bei uns die meiste Zeit als Laufstall eingesetzt.Auf diese Weise war es uns auch  im ersten Lebensjahr unseres Filius möglich, die eine oder andere Top-Rope Klettertour zu meistern. Unser Sprößling schlief entweder im Zelt in der Nähe der Wand oder krabbelte in seinen eigenen Zeltgefilden fröhlich hin und her. Wir schätzen vor allem den Vorteil, dass Mücken und Ungeziefer durch die Moskitonetze erst gar nicht zum Zug kommen. Gerade an heißen Tagen bietet die luftige Konstruktion erhebliche Vorteile. Das Zelt wiegt ungefähr 1,7 kg und ist in wenigen Minuten aufgebaut. Nähere Infos findet ihr hier: Baby Tent von Vaude

 

 
 

Senkung der Mehrwertsteuer

Freitag, den 05. März 2010 um 15:00 Uhr

Mit knapper Mehrheit wurde die Mehrwertsteuerreduzierung für Beherbergungsbetriebe im Bundesrat beschlossen. Damit beträgt die Mwst seit 01. Januar 2010 auch für Campingplatzbetreiber statt den bisherigen 19 % Mwst nur noch 7 %. Dudurch bekommt Deutschland eine Chancengleichheit gegenüber den anderen Mitgliedsstaaten.

 

Westfalia Automotive "Portilo"

Montag, den 22. Februar 2010 um 14:29 Uhr

Portilo Fahrradträger

Fahrradträger Portilo

 

Westfalia-Automotive, einer der weltweit führenden Produzenten von Anhängervorrichtungen, bietet mit dem innovativen Fahrradträger "Portilo" eine Neuheit am Fahrradträgermarkt. Der eingeklappte Träger lässt sich mit den kompakten Abmaßen von 580 x 220 x 690 mm (B/H/T) mühelos im Kofferraum oder in der Garage verstauen und kann ohne Werkzeug einfach zusammengeklappt werden. Zu der hohen Bedienerfreundlichkeit überzeugt der "Portilo" mit einem herausragenden Design und ist zudem durch den Transportbügel leicht zu tragen. Auch schwere Elektrofahrräder lassen sich dank der max. Zuladung von 60 kg optimal transportieren. Der 2-er Fahrradträger lässt sich außerdem mittels einer Erweiterungsschiene auf einen 3-er Träger ausweiten. 

 
 

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