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Der richtige Aufbau eines Zeltes

robens zeltGrundsätzlich hängt der Aufbau eines Zeltes natürlich nicht nur von dessen Größe und den helfenden Händen ab. Entscheidend ist auch die Form und somit die Konstruktion des Zeltes. Wurfzelte beispielsweise werden aufgebaut, indem sie mit etwas Schwung in die Luft geworfen werden. Der Aufbau findet hier eigentlich von alleine statt. Kuppel- oder Tunnelzelte müssen mit Hilfe des Gestängesystems aufgestellt und dann ggf. abgespannt werden.

01Richtige Lage wählen: Beim Aufbau des Zeltes sollte man vor allem auf die Lage seines Rastplatzes achten. Hier spielt es nicht nur eine Rolle ob man Schatten sucht, tropfenden Bäumen ausweicht oder den Eingang an Hang oder Wind ausrichtet. Auch die Bodenbeschaffenheit spielt eine entscheidende Rolle.

02Vorbereitungen treffen: Auch hier gilt - wer sich vorab alles fein säuberlich herrichtet, wird den Aufbau schneller bewältigen. So hat man nicht nur einen Überblick, ob auch alle Teile da sind, sondern kann Gestänge, Abspannschnüre und Co. auch unkompliziert zuordnen.

03Zeltunterlage nutzen: Nicht jedes Zelt besitzt eine durchgehende Bodenwanne. Klar der Schlafraum ist schon wasserdicht nach unten abgeschlossen. Oft sind aber die Apsiden ohne Boden. Hier kann eine Zeltunterlage oder eine günstigere Alternative helfen.

04Passenden Hering finden: Hering ist nicht gleich Hering. Die kleinen Helfer sind genauso vielfältig und verschieden wie die Böden. Und nicht jeder Hering eignet sich für jede Bodenbeschaffenheit. Gerade steinige oder sandige Untergründe erfordern eine Spezialausrüstung.

Was sollte man allgemein beim Aufbau eines Zeltes beachten?

Im Allgemeinen sollte man darauf achten, dass man ein geeignetes Plätzchen für den Aufbau des Zeltes findet. Wichtig ist hier vor allem, dass der Untergrund frei von spitzen oder scharfen Gegenständen ist, da es sonst zu einer Beschädigung des Zeltbodens kommen kann. Wenn man die Wahl hat, sollte man das Nachtlager nicht direkt unter einem Baum aufbauen. Herabfallende Harztropfen sehen nicht nur unschön aus, sondern lassen sich auch nur sehr schwer wieder entfernen. Besitzt man ein Zelt, welches nicht unbedingt mit Heringen befestigt werden muss, ist das in Ordnung sofern das Wetter mitspielt. Ist allerdings ein Gewitter oder ein Sturm zu erwarten, sollte man auch diese Zelte mit den mitgelieferten Heringen im Boden befestigen. Wer will kann beim Aufbau darauf achten, dass mind. ein Eingang auf der Wind abgelegenen Seite liegt. Hat man ein Zelt mit nur einem Eingang und campiert am Hang, sollte man den Zelteingang hangabwärts positionieren.

Die richtige Lage auswählen

Entspannend und romantisch kann das Aufschlagen des Zeltes in der Nähe eines Flusses sein. Das leise Rauschen und Plätschern des Flusses beruhigt nicht nur. Das Wasser kann auch gleich als Trinkwasser genutzt werden. Wichtig ist, dass ein ausreichender Abstand von etwa 50 m abgehalten wird, damit man auch noch im Trockenen sitzt, sollte es zu Schwankungen des Wasserstandes kommen. Sucht man sich ein etwas windiges Plätzchen schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: denn dadurch kann nicht nur das Kondenswasser verringert, sondern auch Moskitos ferngehalten werden. Nicht empfehlenswert ist der Aufbau des Zeltes in unmittelbarer Baum- oder Felsnähe. Hier droht nicht nur die Gefahr von herab fällenden Ästen. Auch mit einem Steinschlag muss gerechnet werden.

Ebenso entscheidend wie der eigentliche Standort ist auch der Boden, also der Untergrund des Zeltes. Am besten eignet sich hier Rasen. Dieser ist nicht nur bequem. Er eignet sich auch perfekt zur Befestigung. Mindestanforderungen an den Platz ist aber, dass er trocken ist und eben ist. Eine leichte Schräge ist akzeptabel. Hier muss aber jeder selbst entscheiden, wann es zu viel der Schräglage ist. Vermeiden sollte man das Zelten auf einem triefend nassen Moospolster oder in feuchten Senken. Das Lager sollte so viel Raum bieten, dass das Abspannen der Sturmleinen noch problemlos möglich ist. Eine kurze Prüfung ob der Boden heringtauglich ist, ist vor dem Aufbau empfehlenswert. Ebenso das Entfernen von Steinen und Ästen und das Befüllen von Löchern.

Welche Vorbereitungen sollte man treffen?

Bevor es an den eigentlichen Aufbau des Zeltes geht, sollte man das Gestänge entfalten und neben dem Bauplatz auslegen. Dann wird das Zelt selbst aus dem Packbeutel geholt und so ausgerichtet, dass man mit dem Kopf nach oben schläft und der Eingang auf der windabgewandten Seite steht. Hat man zwei Eingänge oder mehr zur Verfügung ist letzteres nicht notwendig. Nun wird das Zelt mit zwei Heringen am Boden befestigt, damit es nicht versehentlich vom Wind mitgenommen wird. Jetzt kann das Gestänge Stück für Stück in die Kanäle eingeführt und der Stoff darüber geschoben werden. Je nachdem was für ein Zelt Sie besitzen, haben Sie entweder nur eine Zelthaut oder ein Innen- und ein Außenzelt.

Hier kommt es darauf an, ob zuerst das Außen- oder das Innenzelt aufgestellt werden muss. Die Information findet man in der mitgelieferten Aufbauanleitung. Steht der erste Teil, kann die noch fehlende Haut meist einfach ein geklippt oder mittel Haken bzw. Bändern befestigt werden.

Nach der Vorbereitung des Gestänges geht es an das Aufrichten des Zeltes. Da es hier meist sehr instabil und noch nicht fixiert ist, sollte man sich mit dem Abspannen etwas beeilen. Nicht, dass das halbfertigte Zelt vom Wind über den Campingplatz geweht wird. Zum Abspannen wir das Außenzelt straff gezogen und mit Heringen am Boden fixiert. Beim Spannen der Sturmleinen sollte dies soweit wie möglich vom Zelt weg gespannt werden. Wichtig: prüfen Sie den richtigen Sitz und Halt der Heringe. Können diese nicht ausreichend versenkt werden, hilft oft das Beschweren mit einem Stein.

Zeltunterlage ja oder nein?

Wer die Lebensdauer seines Zeltes verlängern und zudem sein Gepäck in der Apsis auf einem sauberen Untergrund verstauen möchte, sollte sich eine Zeltunterlage zulegen. Alternativ können auch feste Isomatten unter den Zeltboden gelegt werden, damit sie Äste und Steine abhalten. Auch eine Folie aus dem Baumarkt tut hier ihren Dienst. Beim Kauf eines Zeltes sollte man auf jeden Fall darauf achten, ob die Apside mit einer Bodenwanne versehen ist oder nicht. Nicht, dass man sich beim ersten Aufbau ärgert, dass die Schuhe und das Gepäck auf der Erde stehen müssen.

Der richtige Einsatz von Heringen

Meistens gibt es bei Zelten universelle Heringe, die sich aber nicht für den Einsatz in jedem Untergrund eigenen. Möchte man hier auf Nummer sichern und für alle Eventualitäten abgedeckt sein, sollte man sich ein kleines Sortiment an verschiedenen Heringen zulegen, sodass man ausreichend Halt und Festigkeit in jedem Boden findet. Die verschiedene Materialien und Ausführungen eignen sich unterschiedlich gut für verschiedene Böden. Heutzutage findet man vom verzinkten Stahlblech, über den Alu- oder Holz- bis hin zum Kunststoffhering alles. Auch Heringe mit Gewinde oder für sehr weiche Böden werden angeboten. Alternativ gibt es auch sogenannte Felsbodennagel, Zeltblöcke oder Schraubenheringe.

Wichtig: Heringe werden nie mit Gewalt in den Boden geschlagen. Sollte einmal eine Stelle undurchdringlich sein, lieber mit Hilfe einer Zeltschnur in der Abspannschlaufe den Ort des Heringes verschieben. Würde man hier gewaltvoll auf den Hering einschlagen, würde dieser wohl kaum weiter in den Boden gehen, dafür aber sehr wohl Schaden nehmen.

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