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Die verschiedenen Einsatzgebiete von Zelten

Zelt Kaikialla Poro 3 geschlossenNicht nur wer vor dem Kauf des ersten Zeltes steht, auch erfahrene Camper haben immer wieder neue Einsatzgebiete für ihre mobile Unterkunft. Natürlich muss das eigene Zelt den Anforderungen der verschiedenen Regionen gewachsen sein. Aber wo kann man überhaupt zelten?

Zelten auf dem Campingplatz

Das Zelten auf dem Campingplatz ist sicherlich genauso beliebt wie der Abenteuerurlaub mit dem mobilen Heim. Immer öfter tauchen zwischen Wohnmobilen und Wohnwagen Zelte auf, die von Alleinreisenden, Paare, Familien oder Gruppen bewohnt sind. Auf einem Campingplatz muss man mit dem Zelt nicht auf den heimischen Komfort verzichten: stehen doch hier Sanitäreinlagen zur Verfügung in welchen bequem geduscht werden kann. Richtig ausgerüstet ist auch das Kochen kein Problem. Eine Kochplatte oder Gasgrill helfen schnell ein leckeres Mittag- oder Abendessen zu zaubern. Bei gutem Wetter können auch Gartenstühle und Tisch vor dem Zelt aufgebaut werden, sodass auch ein gemütliches Beisammensein an der frischen Luft möglich ist. Sollte es dennoch einmal regnen, bietet der Markt viele Zelte bei welchen das problemlose Sitzen im Inneren möglich ist. Je nach Ausführung und Größe gibt es auch Varianten, die über getrennte Schlafkabinen und Luftmatratze und einen gemeinsamen Aufenthaltsraum verfügen.

Beim Angeln, Wandern oder Festival im Zelt übernachten

Weiteres Einsatzgebiet für Zelte sind – vor allem bei der Jugend – Festivals und Konzerte. Wer hier eine günstige Unterkunft sucht, baut sein Heim auf dem meist angrenzenden Campingplatz auf und kann so auch Konzerte über mehrere Tage kostengünstig miterleben. Auch beliebt ist das Zelten beim Wandern oder Angeln. Aber Achtung: wer in der freien Natur zeltet, muss sich in Deutschland an einige Vorschriften halten.

Zelten unterhalb der Baumgrenze

Wer mit seinem Zelt eine Wanderung oder Expedition starten möchte, findet in den Zeltbeschreibungen oft den Ausdruck „zum Einsatz unterhalb der Baumgrenze geeignet". Was aber ist die Baumgrenze? Meistens liegt diese örtlich mit der Waldgrenze zusammen, dem Rand des Lebensraums in welchem Bäume in einem geschlossenen Bestand vorkommen. Oberhalb der Baumgrenze finden sich gar keine Bäume mehr. Typische Baumarten für die Baumgrenze finden sich in nachfolgender Tabelle:

Typische Baumarten an der Baumgrenze

Deutsche Bezeichnung
Lateinische Bezeichnung
Fuchsschwanz-Kiefer
Pinus balfouriana
Grannen-Kiefer
Pinus aristata
Rumelische Kiefer
Pinus peuce
Mazedonische Kiefer
Pinus albicaulis
Zirbelkiefer
Pinus cembra
Bergkiefer oder Leg-Föhre, Latsche, Latschenkiefer
Pinus mugo
Europäische Lärche
Larix decidua
Arktische Moor-Birke
Betula pubescens subsp. tortuosa
Antarktische Scheinbuche
Nothofagus antarctica

In den Alpen Deutschland liegt die Baumgrenze etwa bei 1.800 Meter, in den Schweizer Alpen bei 2.100 Meter. Oberhalb der Baumgrenze ist die Hangneigung meist größer. Ebenso der Regenschatten. Natürlich hat auch der Mensch Einfluss auf die natürliche Baumgrenze und kann hier künstlich eingreifen. Warum dies für das eigene Zelt interessant ist? Oft sind die Zelte für die Witterung und den Untergrund im alpinen Gelände nicht ausgelegt. Daher empfiehlt es sich auf die Beschreibung des Herstellers zu achten.

Allgemein die Eigenschaften des Zeltes beachten

Wer nicht im typischen Einsatzgebiet von Zelten nächtigen möchte, sollte genau auf die Eigenschaften seines Zeltes achten. Hier spielt nicht nur die Frage Doppel- oder Einwandzelt eine Rolle. Auch die Wassersäule, Windstabilität, Beschaffenheit und Reißfestigkeit des Zeltes spielt bei extremen Einsätzen eine große Rolle. Einfache Zelte sind meist nur für den Einsatz in warmen Gefilden mit wenig Niederschlag geeignet. Bei teureren Varianten ist auch ein Einsatz im alpinen Gelände unter extremen Bedingungen möglich.

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