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Kochen beim Zelten - kulinarische Köstlichkeiten unterwegs

tischgasgrill o grillWer mit dem Zelt länger unterwegs ist, wird nicht umhin kommen früher oder später Nahrung zu sich zu nehmen. Nun kommt es einmal ganz darauf an wo und mit welcher Absicht man mit seinem Zelt unterwegs ist. Auf Expeditionstouren wird wohl eher der kleine Gaskocher zum Einsatz kommen, um Konserven zu erwärmen. Reist man zu Fuß, mit dem Rad oder Bike wird auch hier der Platzbedarf sehr eingeschränkt sein. Ist man hingegen mit dem Auto auf dem Campingplatz gestaltet sich die Zubereitung der Mahlzeiten meist schon vielfältiger.

Mit was kann man kochen?

Grundsätzlich sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Lediglich die Bestimmungen des Campingplatzes müssen eingehalten werden. So ist offenes Feuer grundsätzlich verboten. Beachtet man dies, bleibt immer noch das Kochen mit einem Gaskocher oder Gasgrill. Auch elektrisch betriebene Varianten sind denkbar – solange man einen Landstromanschluss oder eine Alternative für den Betrieb besitzt. Dann können auch ein Wasserkocher oder ein elektrisches Kochfeld zum Einsatz kommen.

Gaskocher
Benzinkocher
Spirituskocher
Elektrokocher
Gasgrill
Elektrogrill
Wasserkocher
Elektrisches Kochfeld
Induktionskochfeld

Wer einen längeren Aufenthalt plant, selbst kochen möchte und genügend Platz im Fahrzeug hat, sollte auch über eine Kühlmöglichkeit nachdenken. Am Markt gibt es Kühltruhen, die nicht nur über das 220 Volt Netz, sondern auch über die Autobatterie oder Gas betrieben werden können und so die Lagerung von Lebensmitteln ermöglichen. So muss man nicht jeden Tag in den nahegelegenen Supermarkt aufbrechen. Hat man dann noch Klapptisch und Stühle dabei, kann man genauso dinieren wie daheim. Auch das Geschirr kann in einem kleinen Campingtisch untergebracht werden.

Achtung – lieber nicht im Zeltinneren kochen

Vor dem Kochen im Zelt ist eher abzuraten. Denn hier lauern verschiedene Gefahren. Durch die Hitzeentwicklung kann der Zeltboden schmelzen. Auch der Topf oder Kocher kann aus Versehen umgeworfen werden. Zudem besteht hier auch Erstickungsgefahr. Eine Stichflamme, gerade beim Vorheizen, kann dem gemütlichen Campingurlaub ebenso ein jähes Ende bringen. Auch austretendes Gas wird nicht zur Todesfalle. Zudem wird, vor allem Winter, die Kondenswasserbildung stark reduziert. Das Kochen in der Apsis ist bei einer guten Belüftung und einem stabilen Kocher allenfalls mit Gas denkbar, sollte aus Sicherheitsgründen aber auch vermieden werden. Gerade Kunststoffe sind nicht nur leicht entzündlich, sondern bei einem Brand besonders gefährlich, da der schmelzende Stoff die Bewohner schwer verbrennen kann. Zudem können herumspritzende Speisen wie Fett oder Tomatensauce das Zelt beschädigen.

Besser ist es mit etwas Abstand vor dem Zelt zu kochen. Dadurch kann nicht nur das Risiko eines Brandes verringert werden. Durch die Frischluft werden auch beim Kochen entstehende Gase wie Kohlendioxid für die Zeltbewohner nicht gefährlich. Am besten kocht man direkt unter freiem Himmel oder spannt sich ein zusätzliches Tarp auf. Ist es draußen böig und windig, sollte der Kocher weit genug von entflammbaren Gegenständen entfernt aufgestellt werden. Hier zu beachten: kann der Wind den Kocher umkippen oder entflammbare Gegenstände hineinblasen.

Gas meist günstiger als Strom

Wer noch vor der Wahl der Kochutensilien steht, sollte darüber nachdenken, ob er sich für Gas oder Strom als Energielieferant für seine warmen Mahlzeiten entscheidet. Wenn man ausreichend Platz hat, empfiehlt es sich beim Kochen beim Zelten auf eine Gasflasche zurückzugreifen. Dadurch erhöht sich nicht nur die Unabhängigkeit vom Campingplatz selbst. Denn auch wenn man sich auf einem Campingplatz mit Landstromanschluss befindet, gibt es noch keine Garantie dass dieser hoch genug abgesichert ist, dass der Elektrogrill auch betrieben werden kann. Zudem ist Gas im Vergleich zum Strom wesentlich billiger.

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