Aktuelle News:



Alternativen zum Wohnmobil oder Wohnwagen Kauf

La Strada Avanti XL AußenMöchte man sich noch nicht für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Wohnmobils festlegen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um zum einen dennoch mit dem Campingmobil den Urlaub zu genießen und zum anderen wichtige Erfahrungen für den späteren Kauf zu sammeln.

Wohnmobil Vermietung

Wer sich für den Anfang noch kein eigenes Wohnmobil kaufen oder leisten oder lieber einmal verschiedene Wohnmobile, Hersteller und Typen ausprobieren möchte, kann sich für den Urlaub auch ein passendes Wohnmobil mieten. Damit können Sie nicht nur Deutschland und Europa durchreisen, sondern sogar einen Wohnmobilurlaub in den USA, Kanada, Australien oder Neuseeland verbringen. Mit Hilfe der Onlinebuchung auf Wildcamper können Sie einfach und schnell Ihr Wohnmobil für den nächsten Urlaub buchen. Mehr Informationen zur Vermietung von Wohnmobilen finden Sie auf unseren Vermietungsseiten.

Wohnmobil Leasing

Wenn Sie weder ein Wohnmobil kaufen noch mieten möchten, haben Sie die Möglichkeit ein Wohnmobil zu leasen. Dies empfiehlt sich meist vor allem für Geschäftsfahrzeuge, da diese steuerlich abgesetzt werden können. Für Privatleute sind meist Onlinefinanzierung günstiger. Das Prinzip des Leasings besteht darin, dass der Kunde am Ende der Laufzeit die Möglichkeit hat, das Wohnmobil zu übernehmen. Dies muss vertraglich aber vorab festgehalten werden.

Was ist eigentlich Leasing?

Das Leasing von Fahrzeugen ist im genauen Sinne ein Nutzungsüberlassungsvertrag. Der Leasinggeber beschafft und finanziert das geleaste Objekt, während der Leasingnehmer gegen eine monatliche Leasinggebühr – ähnlich der Miete – das Nutzungsrecht an dem Fahrzeug überlassen bekommt. Der Unterschied zur Miete besteht darin, dass der Leasingnehmer – sofern vertraglich vereinbart – am Ende der Laufzeit die Möglichkeit hat, das Fahrzeug zu übernehmen, also das Eigentum zu erwerben.

Mögliche Leasingvarianten

Bevor Sie über das Leasing eines Fahrzeuges nachdenken, sollten Sie sich gut erkundigen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Gerade im Kleingedruckten werden so manche auf den ersten Blick günstige Angebote, schnell sehr teuer.

01Leasingverträge mit vereinbarten Depotzahlungen: Sonderform von Teilamortisationsverträgen. Schon bei Vertragsbeginn wird der Restwert exklusive Umsatzsteuer in Form eines Depots hinterlegt. Durch diese Hinterlegung reduziert sich die monatliche Leasingrate ebenso wie das Bonitätsrisiko des Leasinggebers. Depotzahlungen müssen weder mit einem Restwert in Verbindung stehen noch die Leasingraten reduzieren. Depotzahlungen des Leasingnehmers oder eines Dritten können die Funktion einer Sicherheit analog einer verzinsbaren Kaution haben.

02Leasingverträge mit einer vereinbarten Mietvorauszahlung: Eine Mietvorauszahlung, die bei Vertragsbeginn oder bei Annahme des Leasingvertrages durch die Leasinggesellschaft zu bezahlen ist, reduziert die Leasingraten, welche während der Vertragslaufzeit zu leisten sind. Zudem senkt eine Mietvorauszahlung das Ausfallrisiko für die Leasinggesellschaft. Je nach Bonität des Leasingnehmers und Fungibilität des Leasingobjektes wird eine Mietvorauszahlung häufig zur Abschlussbedingung gemacht. Gelegentlich werden auch während der Laufzeit eines Leasingvertrages Mietvorauszahlungen vereinbart, die dann die Folgeraten reduzieren.

03Leasingverträge mit einem Andienungsrecht: Teilamortisationsverträge beinhalten häufig ein Andienungsrecht des Leasinggebers. Das bedeutet, wenn der Leasinggeber keine den kalkulierten Restwert deckende Verwertung des Leasingobjektes bei Laufzeitende findet, kann er den Kauf des Objektes durch den Leasingnehmer erzwingen. Der Leasingnehmer garantiert über das Andienungsrecht praktisch den kalkulierten Restwert. Allerdings hat er seinerseits keine Möglichkeit, den Verkauf an ihn zum kalkulierten Restwert zu verlangen. Ist der Verkehrswert bei Vertragsende höher als der kalkulierte Restwert, wird die Leasinggesellschaft den höheren Preis verlangen.

04Leasingverträge mit gestaffelten Leasingraten: Hier wird dem Leasingvertrag mit entsprechenden Leasingratenverläufen Rechnung getragen. Damit können die Leasingraten angepasst werden, was bspw. bei der Gründung eines Unternehmens und der noch geringen Produktivität am Anfang von Vorteil sein kann.

05Leasingverträge mit variablen Leasingraten: Leasingverträge mit variablen Leasingraten sind selten. Wenn ein Leasingnehmer fallende Zinsen erwartet, kann eine entsprechende Refinanzierung des Leasinggebers mit einem variablem Zins und der laufenden Anpassung der Leasingraten eine attraktive Option sein.

06Leasingverträge mit einer Beteiligung des Leasingnehmers am Verwertungserlös: Eine Beteiligung des Leasingnehmers am Verwertungserlös eines Objektes (bzw. bei Teilamortisationsverträgen an dem den kalkulierten Restwert übersteigenden Anteil) kann für beide Vertragspartner von Vorteil sein. Denn liegt ist ein höheres Interesse des Leasingnehmers an einer guten Instandhaltung des Leasingobjektes vor. Um die steuerlichen Kriterien für Leasingverträge einzuhalten, ist die Beteiligung des Leasingnehmers auf 75 % des den kalkulierten Restwert übersteigenden Erlöses begrenzt.

07Fahrzeugleasingvertrag mit Kilometerbegrenzung: Bei dieser Art des Leasingvertrages wird vertraglich eine maximale Kilometerlaufleistung für das Leasingfahrzeug festgelegt, welche bei Rückgabe des Fahrzeuges abgerechnet wird. Wurde diese überschritten, muss der Leasingnehmer eine Nachzahlung leisten. Umgekehrt erhält der Leasingnehmer auch eine Auszahlung wenn die Kilometerlaufleistung unterschritten wurde.

08Fahrzeugleasingvertrag mit Restwertfixierung: Schließt man einen Leasingvertrag mit Restwertfixierung ab, wird bei Vertragsende der Verkehrswert des Leasingfahrzeuges ermittelt. Somit werden bei der Rückgabe neben den gefahrenen Kilometern auch der äußere und technische Zustand des Fahrzeuges ebenso wie die Situation am Gebrauchtwagenmarkt berücksichtigt. Liegt der so ermittelte Verkehrswert unter dem im Leasingvertrag vereinbarten Restwert, ist die Differenz vom Leasingnehmer zu tragen. Bei einem Verkehrswert über vereinbarten Restwert kann eine Beteiligung des Leasingnehmers an dem Mehrerlös vereinbart werden. Das Restwertrisiko liegt bei diesen Verträgen beim Leasingnehmer. Hier spielt insbesondere das Risiko gestörter Gebrauchtwagenmärkte bei Leasingvertragsende eine wichtige Rolle.

09Service-Leasing: Beim Service-Leasing zahlt der Leasingnehmer zusätzlich zur Leasingrate noch eine fixe Pauschale für eine bestimmte Serviceleistung.Dies können Fahrzeuginspektion, Fahrzeugreparatur, Reifenersatzoder ähnliches sein. Der Leasingnehmer hat dadurch feststehende, fixe monatliche Kosten für die Kalkulation seines Geschäftes.

Wer ein Wohnmobil leasen möchte, findet im Internet einige interessante Angebote. Allerdings sollte dies genau bedacht sein. Auch hier gibt es dieselben Vor- und Nachteile wie beim Leasing eines PKW. Und vielleicht ist der Kauf eines neuen oder gebrauchten Wohnmobils doch die bessere Alternative.

Das könnte Sie auch interessieren

Rettungskarte Weiterführende Informationen Ratgeber
Camping Ratgeber
Asstel Versicherung Ratgeber