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Die Ausbaurealisierung des eigenen Wohnmobils

Was es beim eigenen Wohnmobilausbau zu beachten gibt

Nissan Primastar Ansicht HintenJetzt ist es soweit: Die Ausbaurealisierung steht an. Nachdem Sie den Ausbau geplant bzw. einen Bausatz für Ihr Fahrzeug erworben haben, geht es nun an den Bau der Möbel bzw. an den Einbau des Bausatzes in Ihr Basisfahrzeug. Entscheidend hierbei ist vor allem die richtige Reihenfolge. Nicht nur von der Planung mit dem fertigen Austattungsplan inkl. Skizzen. Auch der Ausbau selbst folgt einem einfachen Prinzip: von außen nach innen.

Die richtige Reihenfolge beim Wohnmobilausbau

Um sich die Arbeit nicht unnötig schwer zu machen oder gar Doppelarbeiten durchführen zu müssen, sollte man sich bei dem Ausbau seines Campingbusses an eine bestimmte Reihenfolge halten. Klar wer kein Sonderdach anbringt, kann diesen Punkt getrost überspringen und beim nächsten weitermachen.

01Vorbereitung und Außenarbeiten: Auto demontieren, Rostbehandlung und Restauration, Fahrzeug mit Schutzfolie bekleben, nötige Ausschnitte anbringen (Strom, Fenster, Kabelführung usw.), Montage des Sonderdaches, Außenliegende Geräte auf dem Dach oder unter dem Fahrzeug anbringen (SAT-Anlage, Markise Wassertanks usw.)

02Innenarbeiten: Kabel verlegen (wichtig: 12-Volt und 230-Volt Verbaucher) - ausreichend Kabel für die Montage übrig lassen, Dämmung des Fahrzeuges und Verkleidung der Innenwände, Gardinenschienen und Fensterinnenrahmen montieren, Bodenaufbau einbauen.

03Möbel und Sitzbank: Möbel zusammenbauen, Gurte installieren, Möbel ladungssicher im Fahrzeug einbauen und nötige Zuführung wie Elektro, Gas oder Wasser verbinden und überprüfen, ggf. Sitzbank und Gurtsystem montieren bzw. von der Fachwerkstatt einbauen lassen, Beleuchtung eibauen, anschließen und prüfen, Gardinen, Moskitonetze und weiteres befestigen, Abdichtarbeiten mit Silikon bzw. Sikaflex (gerade im Gaskasten sollte man besondere Sorgfalt walten lassen); aber auch Bodenanschlüsse und Kabel- und Schlauchdurchführungen sollten abgedichtet werden.

Zum Punkt "Nötige Ausschnitte anbringen": wer hier selbst anlegt, sollte sich erst einmal die mitgelieferte Einbauanleitung genau zu Gemüte führen. Ist alles klar und das notwendige Werkzeug vorhanden, geht es an das Anzeichnen und Abkleben der Ausschnitte. Erst dann sollten diese ausgeschnitten werden. Wichtig: das Entfernen der Schnittgrate mit der Feile nicht vergessen. Im Anschluss kann Rostschutz aufgetragen und das Bauteil eingesetzt (ggf. eingeklebt) und abgedichtet werden. Überschüssige Klebe- oder Dichtmittelreste müssen entfernt werden. 

Zum Punkt "Bodenaufbau einbauen": Hier geht es vor allem um die Bodendämmung sowie die Montage der Bodenplatte und ggf. des Schienensystems. Nicht vergessen sollte man an dieser Stelle die Vorgaben für eine mögliche Nachrüstbank. Benötigt diese eine Bodenplatte mit einer bestimmten Stärke oder wird ein spezielles Schienensystem angebracht? Ebenso wichtig: die Höhe des eingebauten Bodens. Denn sollte dieser zu hoch sein, könnten standardisierte Bausätze evtl. nicht mehr passen. Zu diesem Punkt gehört auch das Anbringen der Verkleidung an Einstieg und Heck sowie ggf. eine Einstiegsbeleuchtung.

Zum Punkt "Möbel zusammenbauen": Wenn Sie einen Standardbausatz für Ihr Fahrzeug erworben haben ist der Zusammenbau kein Problem. Werden die Möbel nicht fertig vormontiert geliefert, können sie meist mit Hilfe einer Zusammenbauanleitung schnell zusammengefügt werden. Die Möbel passen bereits perfekt ins Fahrzeug sodass neben der Montage keine weiteren Arbeiten mehr nötig sind. Baut man die Möbel selbst sieht es schon anders aus. Hier macht sich die gute Vorbereitung bezahlt. Zunächst sollte man die Holzteile fertigen und ggf. an das Fahrzeug und dessen Kontur anpassen. Auch nötige Ausschnitte sollten angebracht werden. Zudem kann die Technik wie Gas- oder Wasseranlage integriert werden.

Wildcamper Feeling Wildcamper Wohnmobilausbau Bausatz

In der Liste gibt es durchaus einige Punkte die man nur schwer selbst durchführen kann oder aus Sicherheitsgründen lieber einem Profi überlassen sollte. Gerade bei dem Einbau der Sitzbank inkl. Gurtsystem sollte man auf Nummer sicher gehen und eine Fachwerkstatt aufsuchen. So wird auch die TÜV-Abnahme erleichert. Wenn dieser weiß, dass die Bank von einem autorisierten Betrieb verbaut worden ist, kann die Eintragung mit einem besseren Bauchgefühl stattfinden. Wichtig: selbsteingebaute Gasanlagen werden vom TÜV nur noch selten abgenommen. Hier gilt es ebenfalls eine autorisierte Fachwerkstatt aufzusuchen, damit diese den Einbau vornehmen und vielleicht sogar gleich die Gasprüfung mit dem Hauseigenen TÜV-Beamten durchführen kann.

Wichtige Themen bei der Ausbaurealisierung

Hier geben wir Ihnen einen kleinen Überblick, welche Themen unter dem Punkt Ausbaurealisierung beim Wohnmobilausbau behandelt werden. Wir hoffen die Beiträge helfen Ihnen weiter und sollten Sie Fragen haben, stehen wir oder unsere Ausbaupartner Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

01Abwasseranlage

Auch um das Abwasser kümmert sich der umweltbewußte Camper. Gesetzlich ist festgeschrieben, dass jegliches Abwasser gesammelt werden und der geeigneten Entsorgung zugeführt werden muss. Neben großen Abwassertanks kann hier auch mit einfachen Kanistern gearbeitet werden. Klar diese sind günstiger, können leichter transportiert und gereinigt werden und können nach einer gewissen Zeit auch einfach mal getauscht werden.

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02Fenster und Ausschnitt

Fenster tragen maßgeblich zum angenehmen Aufenthalt in einem Wohnmobil bei. Nur ein heller freundlicher Camper macht auch an Regentagen Freude. Bei uns erfahren Sie, wie Sie die Fensterausschnitte realisieren und welche Fenstertypen für Ihr Campingmobil in Frage kommen.

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03Frischwasser

Die Frischwasseranlage stellt das Herzstück der Autarkie dar. Je nach Reiseland und Wasserverfügbarkeit rechnet man pro Kopf ca. 20 Liter Wasser am Tag. Dieser Wert ist sicher nicht überdimensioniert. Wir erklären Ihnen, welche Arten von Wasseranlagen es gibt und wie diese installiert werden.

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04Heizung

Die schönsten Wanderungen macht man im Herbst. Doch gerade in dieser Zeit sinken die abendlichen Temperaturen in Richtung 0 Grad. Schön, wenn man dann eine Standheizung im Camper hat. Welche Alternativen zur Verfügung stehen und was Sie beim Einbau beachten müssen erklären wir Ihnen hier.

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05Isolierung

Der Isolierung Ihres Fahrzeuges sollten Sie große Aufmerksamkeit widmen. Nein - es geht hier nicht nur um die Wintercamp-Enthusiasten. Denn auch im Sommer macht sich eine gute Isolierung mehr als bezahlt. Wer richtig dämmt, schläft im Sommer besser und genießt auch in der Übergangszeit einen angenehm warmen Innenraum.

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06Karosseriearbeiten

Haben Sie sich für ein gebrauchtes Basisfahrzeug entschieden, werden Sie ab einem bestimmten Alter nicht umhin kommen, auch eine Restaurierung der Karosserie vorzunehmen. Auch bei neuen Fahrzeugen kann es zu Arbeiten an der Karosserie kommen - so zum Beispiel bei der Installation eines Klapp- oder Hochdachs.

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07Klimanlage

Im Sommerurlaub in südlichen Gefilden ist die Klimaanlage der Garant für ruhige Nächte. Nicht nur die Hitze wird erfolgreich nach draußen verbannt, sondern auch die kleinen sirrenden Quälgeister, die Kälte nun einmal gar nicht mögen. Zwei Gründe, um über den Einbau einer Klimaanlage im Rahmen des Wohnmobilausbaus nachzudenken.

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08Kühlschrank

Mittlerweile gibt es auch für den Wohnmobilausbau den passenden Kühlschrank. Kamen früher vorallem Absorber Kühlschränke zum Einsatz, so sind es heute stromsparende Kühlschränke mit Kompressortechnik, die auch längere Zeit über die Bordbatterie betrieben werden können.

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09Sonderausstattung

Hier sind der Fantasie des Einzelnen keine Grenzen gesetzt. Die Sonderausstattung beginnt bei der Motorisierung des Basisfahrzeug und endet bei mehr oder weniger sinnvollem Zubehör. Ist ein Radgepäckträger noch relativ sinnvoll, so scheiden sich bei den mobilen Satellitenschüsseln bereits die Geister hinsichtlich der Sinnhaftigkeit solchen Zubehörs.

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10Verbauchsmaterial und Werkzeug

Tun Sie sich selbst den Gefallen und arbeiten Sie mit professionellem Werkzeug. Nur mit dem richtigen Werkzeug, werden Sie auch Freude an der Realisierung Ihres Ausbau-Projekts haben. Was nütze Ihnen die günstige Stichsäge aus dem Supermakrt, wenn jeder Schnitt windschief wird.

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11Verkleidung des Camperinnenraums

Die Verkleidung des Innenraums nach erfolgter Isolierung ist das Tüpfelchen auf dem i. Mit der richtigen Verkleidung schaffen Sie ein Wohlfühlambiente für sich und Ihre Mitreisenden. Darüberhinaus kaschieren Sie so manche scharfe Kante der Karosserie.

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12Wohnmobilmöbel

Manchmal sind die Anforderungen an ein Wohnmobil so speziell, dass es sinnvoll ist auch die Möbel selbst zu realisieren. Wenn das Endergebnis professionell aussehen und nicht nur blanken puristischen Zweck dienen soll, sollte der Hobbyschreiner schon einige Erfahrung mit dem Werkstoff Holz mitbringen. Auch ein etwas umfangreicherer Werkzeugpark ist sinnvoll.

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Nach dem fertigen Einbau sollten noch einmal alle Geräte auf Ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden. Am bestem dreht man mit dem fertigen Camper eine kleine Proberunde und achtet vor allem auf mögliches Klappern oder Scheppern. Wenn alles passt, kann das Fahrzeug noch abschließend gereinigt werden. Mögliches Zubehör wie Fahrradträger, Markise, SAT-Anlage usw. kann natürlich jetzt noch installiert werden. Wichtig bevor es losgehen: die Abnahme durch den TÜV oder Dekra sowie die Gasprüfung gemäß Arbeitsblatt G607. Anschließend können das Dach, die Sitze, das evtl. veränderte Gewicht usw. in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Und dann heißt es Batterie laden, Gasflaschen und Wasservorräte befüllen, packen und in den Traumurlaub starten.

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