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Frischwasser im Wohnmobilsausbau richtig planen

Wohnmobilausbau VW T5 WasseranlageWenn Sie mit Ihrem Camper auf Reisen gehen, ist Frischwasser unerlässlich. Sie benötigen es nicht nur um das Geschirr zu spülen, sich die Hände zu waschen oder zu duschen. Ebenso benötigen Sie frisches Wasser zum Kochen und Kaffee brühen. Sie könnten natürlich auch hingehen und die Mineralwasservorräte der Supermärkte aufkaufen. Dies wäre letztlich aber ein sehr teures Vergnügen und würde die Unabhängigkeit des Campens doch etwas einschränken. Ohne Wasser auf Reisen gehen, ist unmöglich. Sie benötigen also eine Frischwasseranlage, die Sie tagtäglich mit genügend frischem Wasser versorgt. Bei der Dimensionierung dieser gibt es verschiedene Dinge zu beachten: Wie lange möchten Sie ohne Nachfüllen unterwegs sein? Zu wie vielt reisen Sie? Wie hoch ist Ihr täglicher Wasserbedarf? Wenn Sie wissen wie viel Wasser Sie in der Theorie benötigen, kann überlegt werden welche Möglichkeiten hier genutzt werden können: eine Unterflurwassanlage, eine Kanisterwasseranlage etc. Bei dieser Frage sollten Sie auf jeden Fall das Platzangebot unter bzw. im Fahrzeug berücksichtigen und zudem auch die Zuladung Ihres Campers im Auge behalten. Denn eine gefüllte Frischwasseranlage schlägt auch in Punkto Gewicht zu und sollte mit einberechnet werden. Schließlich kann ein Liter Wasser mit einem Kilogramm gleich gesetzt werden.

Im Überblick

Wasser bedeutet Unabhängigkeit

Sie werden nicht umhin kommen, auf Reisen Frischwasser mitzuführen. Sie benötigen Wasser zum Trinken, aber auch zum Spülen, Kochen oder auch nur zum Händewaschen. Gerade, wenn man mit Kindern reist und nicht ständig zu Erfrischungstüchern greifen möchte, um die Patscher der Kleinen zu säubern, ist Wasser unerlässlich. Doch abgesehen davon kommt der Mensch ohne Wasser nicht aus. Er besteht zu 90 % aus der Flüssigkeit. Daher sollte die Menge, die Sie mitnehmen müssen, im Vorfeld berechnet werden. In Deutschland stehen sicherlich genügend Frischwasserquellen zur Verfügung. Sicherlich kann man den Wassertank an fast jeder Tankstelle auffüllen. Wenn Sie hingegen eine Wüstenfahrt ins Visier nehmen, sollten Sie entsprechend mehr von dem Lebenselixier an Bord mitführen. Denn schließlich sind Sie nur so lange autark, wie Ihr Wassertank im Wohnmobil es zulässt.

Wasservorrat für die Autarkie

Für viele Wohnmobilisten ist die Autarkie ein wichtiges Kriterium. Gerade deswegen entschließen sich die meisten, anstelle der Ferien im Hotel lieber die schönste Zeit des Jahres im Wohnmobil zu verbringen. Statt sich gebunden an einem Ort aufhalten zu müssen, kann man wie es einem beliebt, von einem Aufenthaltsort zum nächsten fahren. Die Eindrücke von Land und Leuten sind wesentlich intensiver, die Natur ist zum Greifen nah, der Urlaub ist eine ständige Abwechslung. Es wird nicht langweilig.

Bei der Planung schon ans Wasser denken

Gleichwohl gilt es zu bedenken, dass das eingeladene Wasser ein Gewicht mitbringt. Sie müssen also wieder einmal die Nutzlast im Auge behalten. Um also so lange als möglich unabhängig vom Nachfüllen der Wassertanks zu bleiben, sollten Sie sich in der Planung bereits Gedanken machen, wofür Sie Ihren Camper später nutzen möchten. Bei Reisen in trockene Gebiete, in denen auch das Nachfüllen der Tanks schwierig werden könnte, sollten Sie eine entsprechend hohe Menge an Wasser einplanen. Folglich müssen Sie einen oder mehrere Tanks verbauen. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit die Platzverhältnisse im und unter Ihrem Wohnmobil dies zulassen. Hinzu kommt das Eigengewicht des Wassers und der Tanks im Hinblick auf die Nutzlast. Daher ist es empfehlenswerter, nur einen Tank einzubauen und den Rest der erforderlichen Menge an Trinkwasser in Falttanks, Kanistern oder Schlauchbehältern mitzunehmen. Diese zusätzlichen Aufbewahrungsmöglichkeiten nehmen wenig Platz weg und sind daher ideal für die Unterbringung von Trinkwasser. Klar, dass die geplante Wasseranlage in der Grundriss-Planung und auch Skizze berücksichtigt werden sollte. So sehen Sie nicht nur wo die Leitungen verlegt und evtl. Durchbrüche gemacht werden müssen. Sie wissen auch sofort wo die Spüle und die Kochgelegenheit am besten platziert werden können.

Wichtige Fragen bei der Planung

Wie viele Personen reisen mit?
Wie lange soll der Wasservorrat reichen? (wie viele Tage möchte man also ohne ein Nachfüllen des Tankes leben)
Wie hoch ist der Wasserverbrauch pro Kopf pro Tag? (wie viel Wasser benötigt man als insgesamt pro Tag)
Wie oft gibt es überhaupt die Möglichkeit Wasser nachzufüllen? (in der Wüste hat man schlechte Karten)
Wie viel Platz steht unter bzw. im Fahrzeug für die Unterbringung der Tanks und Kanister zur Verfügung?
Wie viel dürfen die Tanks samt Inhalt wiegen? (die Nutzlast des Fahrzeuges darf nicht überschritten werden)

Größe des Wassertanks je nach Reiseziel

Der Mensch kann ohne Wasser nicht leben. Um sich diese Autarkie zu bewahren, sollten Sie sich also bereits in der Planung des Ausbaus Ihres Campers darüber im Klaren sein, wie viel Wasser Sie letztlich auf Ihren Reisen mitnehmen müssen. Entsprechend sollte die Größe des oder der Wassertanks ausfallen, damit Sie nicht alle paar Kilometer bereits wieder eine Wasserauffüllstation anfahren müssen, um den Tank wieder zu füllen. Klar wer das Fahrzeug nutzt um zum Lieblings-Campingplatz zu gelangen und dort mit ausreichend Frischwasser versorgt ist, kann auch größere Wasservorräte leicht verzichten und das dafür zur Verfügung stehende Gewicht für die Einrichtung oder das Gepäck nutzen. Wer lieber in abgelegene Gegenden fährt oder gar in Wüstengegenden unterwegs ist, der sollte den Fokus seines Wohnmobilausbaus auf den Wasservorrat legen. Je nach Nutzungsweise und Reiseziel muss der Ausbau also auf die verschiedenen Bedürfnisse angepasst - und das gilt auch für das Frischwasser.

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