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Dichtungsmittel gegen Feuchtigkeit und Kälte

sikaflex 221 weißDichtungsmittel beim Wohnmobilausbau benötigen Sie immer dann, wenn eine Fuge dauerelastisch abgedichtet werden muss. Zum Beispiel ist die Fuge zwischen Spüle und Holzrahmen in der Küche eine solche Stelle. Hier hantieren Sie mit Wasser, welches nicht zwischen oder unter die Arbeitsplatte gelangen darf, da sonst Wasserschäden, Rost oder Schimmel drohen. Ebenso müssen die Fenster, die Sie einsetzen, gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden.  Gerade bei der Installation einer Nasszelle muss man hier besondere Sorgfalt walten lassen. Aber auch wer Ausschnitte in der Karosserie für Fenster oder Dach anbringt, sollte Dichtmittel zur Hand haben.

Hierfür verwendet man ein Dichtungsmittel, das besser unter dem Namen Fensterkitt bekannt ist. Fugen, die beim Anbringen der Verkleidung entstehen, sollten ebenfalls mit einem Dichtungsmittel geschlossen werden. Manche Dinge müssen Sie sogar abdichten, weil Vorschriften dies besagen. So muss der Ausschnitt zwischen Gasflaschenkasten und Wohnmobilwand zwingend abgedichtet werden, damit kein Gas ins Wohnmobilinnere gelangen kann. Dichtungsmittel sind folglich unerlässlich beim Ausbau eines Wohnmobils.

Bekannteste Dichtungsmittel

Silikon
Fensterkitt

PU-Schaum zum Isolieren und Fixieren

PU-Schaum benötigt man, um Hohlräume damit auszuschäumen. Solche können zum Beispiel dann entstehen, wenn Ihnen beim Zuschneiden des Isolationsmaterials, das zwischen Wandverkleidung und Blechkleid angebracht wird, ein Fehler unterlaufen ist und das Material nicht plan aneinanderpasst. So kann ein Hohlraum entstehen. Dieser wird dann mit PU-Schaum aufgefüllt und schon ist der kleine Fauxpax beseitigt. Würden Sie diese Hohlräume nicht auffüllen, so könnte es während der Fahrt durch die Vibration des Fahrzeuges zu einer unangenehmen Geräuschentwicklung kommen, wenn die Verkleidung gegen das Blech schlägt. Durch das Auffüllen mit PU-Schaum, der zwischen Blech und Verkleidung gesprüht wird, kann dies dann nicht mehr passieren.

Ebenfalls kann PU-Schaum zur Fixierung benutzt werden. Denn PU-Schaum wird nicht umsonst auch Montageschaum genannt. Durch die Verwendung von PU-Schaum werden Einbauten daran gehindert, in Schwingungen versetzt zu werden. In einem Fahrzeug werden während der Fahrt immerzu Vibrationen erzeugt, das ist unvermeidbar. Wenn Sie nun Verstrebungen zum Beispiel zum Anbringen der Wandverkleidung verbaut haben, können Sie diese mit PU-Schaum ausschäumen, sodass diese sicher fixiert wird. Somit ist eine Bewegung der Verstrebungen durch die Vibrationen nicht möglich. Tipp: PU-Schaum eignet sich sowohl für die Isolierung als auch zum Fixieren.

Überdenken Sie den Einsatz von PU-Schaum

PU Schaum beim WohnmobilausbauZum einen sorgt der PU-Schaum für einen sicheren Halt, zum Zweiten wird damit eine Geräuschentwicklung durch die Verwindungen der Streben verhindert. Wie so oft gibt es hier aber Befürworter und Gegner. Die andere Seite sieht Probleme, gerade wenn großflächig Hohräume mit PU-Schaum ausgeschäumt werden. Sie kennen das sicher: kleine Löcher in der Karosserie lassen gerade noch so erahnen was sich dahinter verbrigt, das Anbringen einer Isolationsplatte ist aber nicht möglich. Sollten Sie solche Stellen ausschäumen wollen, achten Sie unbedingt darauf, dass der verwendete Schaum sich beim Aushärten nicht ausdehnt, sonst haben Sie am Ende unschöne Dellen in Ihrer Fahrzeughaut. Gerade bei solchen Arbeiten sollte man bedenken, dass dieser Schaum eine feste Verbindung mit dem Metall eingeht. Sollte das Fahrzeug, auch wenn man natürlich das Beste hoffe, einmal aufgeschnitten werden müssen, weiß man nicht wie sich der Schaum im Inneren verhält und ob dieser den Vorgang evtl. erschwert und die Rettung damit verzögert. Weiterer, wenn auch bei weitem nicht so drastischer Punkt, ist die Tatsache, dass der Schaum, einmal hineingesprüht, nicht mehr entfernt werden kann. Denkt man über den Verkauf des Fahrzeuges nach, ist es fraglich ob der Nachfolger ein ausgeschäumtes Auto haben möchte.

Dichtungsmittel von Sikaflex

Ein bekannter Hersteller von Dichtungsmitteln ist Sika mit seinem Produkt Sikaflex. Dieses kommt beim Wohnmobilausbau oft zum Einsatz und kann je nach Anwendungsgebiet und gestellten Anforderungen ausgewählt und angewendet werden. Je nachdem für was das Dichtungsmittel eingesetzt werden soll, sollte es bestimmte Eigenschaften aufweisen: wer eine außenliegende Fensterfuge abdichtet, sollte darauf achten, dass das Fugenmaterial in erster Linie witterungs- und uv-beständig ist. Klar, die Farbe sollte der des Wagens ähneln oder zumindest neutral/durchsichtig sein. Wer im Inneren fugt, muss auf diese Eigenschaft natürlich weniger achten. Wer sein Waschbecken einfugen möchte, kann beispielsweise auch auf handelsübliche Silikon-Dichtmasse zurückgreifen, die auch bei Haus- und Renovierungsarbeiten zum Einsatz kommt.

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