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Diesel- und Benzingenerator im Wohnmobil

157660 generator bag honda ex 7Der Diesel- oder Benzingenerator ist eine gute Alternative, um die Bordbatterie im externen Betrieb mit Strom aufladen zu können. Durch einen externen Generator machen Sie sich unabhängig. Nicht von der Suche nach einem Platz, auf dem Sie Landstrom beziehen können, sondern auch vom ständigen Laufenlassen müssen des Motors Ihres Zugfahrzeuges.

Kein laufender Motor nötig

Es ist klar, dass die vollständig aufgeladene Bordbatterie in der Regel Strom für circa 4 bis 5 Tage liefert. Danach müssen Sie für Nachschub sorgen, wenn Sie weiterhin das Licht einschalten oder die Wasserpumpe betätigen möchten. Viele lassen dann einfach den Motor des Standfahrzeuges im Leerlauf vor sich hintuckern. In der Regel muss der Motor jedoch recht lange laufen, damit die Batterie durch die Lichtmaschine wieder vollständig aufgeladen wird. Doch durch den Betrieb des externen Generators ist dies nicht mehr erforderlich.

Was dieser Artikel für Sie bereithält:

01Vor- und Nachteile eines Spritgenerators: neue Technologien bringen natürlich in der Regel viele Vorteile mit sich. Beispielsweise erhöhen Generatoren die Unabhängigkeit beim Reisen. Aber es gibt auch Nachteile.

02Arbeitsweise einer Spritgenerators: Hier erklären wir Ihnen wie ein Spritgenerator arbeitet, das heißt wir geben Ihnen eine Antwort auf die Frage wie ein Generator Energie für Ihren Wohnmobilausbau bereitstellt.

03Marktübersicht: Generator ist nicht gleich Generator. Auch hier gibt es verschiedene Anbieter mit verschiedenen Modellen. Vor einem Kauf sollte man sich einen guten Marktüberblick verschaffen.

Die Vorteile eines Diesel- oder Benzingenerators

Die Vorteile eines externen Generators liegen auf der Hand. Sie haben jederzeit und sofort die Möglichkeit, die Bordbatterie Ihres Campers wieder aufladen zu können, ohne Ihr Zugfahrzeug in Bewegung setzen oder einen Standplatz mit Landstrom ansteuern zu müssen. Ihre Unabhängigkeit wird also mit einem Generator erhöht. Außerdem sind die Generatoren oft Leichtgewichte, sodass die Nutzlast nicht betroffen ist. Hinzu kommt, dass der Diesel- oder Benzingenerator weit weniger Kraftstoff verbraucht als der Motor Ihres Zugfahrzeuges im Stand.

Die Vorteile im Überblick

Unabhängiges Aufladen der Bordbatterie
Geringes Gewicht des Generators
Weniger Spritverbrauch als laufender Wohnmobilmotor

Jedoch bleibt die Anschaffung eines solchen Generators eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Einen Unterschied im Preis zwischen Diesel und Benzin gibt es in der heutigen Zeit kaum noch. Es ist im Grunde also egal, welchen Antrieb Sie für den Generator wählen. Beide Kraftstoffarten sind im Unterhalt recht teuer. Zukünftig ist ein Preisabfall für Kraftstoffe wohl nicht mehr zu sehen, da die fossilen Brennstoffe auf lange Sicht gesehen aufgebraucht sein werden.

Ein weiterer Nachteil ist sicherlich der Emissionsausstoß solcher Generatoren. Ähnlich wie der Motor im Fahrzeug werden auch im Betrieb der Diesel- oder Benzingeneratoren Schadstoffe in die Luft abgegeben. Beim Dieselgeneratorkommt der Rußausstoß hinzu. Wer umweltbewusst denkt, wird vielleicht ein wenig Magengrummeln beim Gedanken bekommen, einen solchen Generator anzuschaffen. Gleichwohl wurden natürlich auch die Motoren der Generatoren im Laufe der Jahrzehnte verbessert und dem Umweltgedanken angepasst. Lassen Sie sich am besten im Fachhandel beraten, welche Art von Generator für Sie in Frage kommt.

Die Nachteile eines Benzin- oder Dieselgenerators

Teurer Unterhalt
Endlichkeit des fossilen Brennstoffes
Emissions- bzw. Rußaussstoß

Die Arbeitsweise eines Spritgenerators

Ein Diesel- oder Benzingenerator ist, wenn man so will, nichts anderes als ein großer Dynamo, den Sie sicherlich von Ihrem Fahrrad her kennen. Im Gehäuse des Generators befinden sich ein Motor und ein Anker. Der Motor treibt den sogenannten Anker an und versetzt ihn in eine Drehbewegung. Der Anker selbst befindet sich in einem Magnetfeld. Durch die Drehbewegung des Ankers wird nun das Magnetfeld in Schwingungen versetzt, die Elektronen fließen also vom Plus- zum Minuspol und wieder zurück. Durch diesen Vorgang wird eine elektrische Spannung erzeugt. Diese wird nun in Form des Stromflusses an die Bordbatterie abgegeben, die somit aufgeladen wird. Der Motor wiederum erhält seine Energie aus dem jeweilig verwendeten Sprit.

Funktionsweise im Überblick

Prinzip eines Dynamos
Aufbau: Gehäuse mit einem Motor und einem Anker, welcher sich in einem Magnetfeld befindet
Der Motor treibt den Anker an und versetzt ihn in eine Drehbewegung
Dadurch wird das Magnetfeld in Schwingung versetzt
Erzeugung elektrischer Spannung durch den Elektronenfluss
Abgabe und damit Aufladen der Bordbatterie
Betrieb des Motors mit Sprit

Die Entscheidung, ob Sie einen diesel- oder einen benzinbetriebenen Generator kaufen, ist in der heutigen Zeit nicht mehr relevant, da sich die Dieselpreise den Benzinpreisen weitestgehend angenähert haben. Diesel stellt somit kaum mehr eine Ersparnis gegenüber dem Benzin dar.

Hand- oder Elektrostarter

Um den Motor, der den Anker in Bewegung versetzt, zu starten, gibt es zwei Möglichkeiten. Die abgespeckte Version ist die des Handstarters mit Zugvorrichtung. Dieses Prinzip wird ebenfalls angewandt beim Starten von Rasenmähern oder Außenbordmotoren für Sportboote.

Benzin-Luft-Gemisch versus Diesel-Luft-Gemisch

Die elegantere und weniger schweißtreibende Version ist die des Elektrostarters. Für welche Version Sie sich entscheiden, ist natürlich Ihnen überlassen. Beide Prinzipien sorgen dafür, dass, je nach Motorversion, entweder ein Diesel-Luft- oder ein Benzin-Luft-Gemisch in die Kolben des Motors eingebracht werden. Beim Benzinmotor wird das Gemisch durch einen Zündfunken in Brand gesetzt. Durch den Verbrennungsvorgang entsteht Energie, die den Motor letztlich zum Laufen bringt. Beim Dieselgemisch ist kein Zündfunke nötig, da sich das Gemisch durch die höhere Verdichtung selbst entzündet.

Ähnlich wie bei den Motoren für PKW und LKW kann man davon ausgehen, dass der Motor durch die höhere Verdichtung weniger reparaturanfällig ist und schlussendlich länger funktionstüchtig bleibt. Letztlich ist aber die Arbeitsweise beider Generatoren gleich. Im Grunde spielt es also keine große Rolle, für welchen Generator Sie sich entscheiden. Beide tun hervorragend ihren Dienst.

Verschaffen Sie sich einen Marktüberblick über die Diesel- und Benzingeneratoren

Einen Diesel- oder Benzingenerator bekommt man fast an jeder Ecke. Man kann davon ausgehen, dass jeder gut sortierte Baumarkt diese Generatoren im Angebot hat. Daher sind die Preise für diese Generatoren in der Regel auch recht moderat. Doch auch hier gilt es, den Markt vor dem Kauf erst einmal zu checken, da es erhebliche Preisunterschiede gibt.

Unbedingt Preise vergleichen

Interessieren Sie sich für ein Gerät eines namhaften Herstellers, müssen Sie wohl etwas tiefer in die Tasche greifen, als wenn Sie zu einem Produkt eines Low-Budget Anbieters tendieren. Sicherlich wird es Unterschiede in der Verarbeitung geben, die letztlich diese Preisdifferenzen rechtfertigen. Doch auch günstigere Generatoren tun durchaus ihren Dienst. Fragen Sie einfach im Fachhandel und im Baumarkt nach, welcher Generator für Sie der Richtige ist und vergleichen daraufhin die Preise. So werden Sie sicherlich schnell fündig bei der Wahl des Diesel- oder Benzingenerators, der mit Ihrer Batterie und Ihrem Geldbeutel kompatibel ist.

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