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Unabdingbar - Schlafen im Wohnmobil

Wohnmobilausbau Sitzbank ohne ABEUm längere Reisen mit Ihrem Wohnmobil unternehmen zu können, brauchen Sie Schlafgelegenheiten. Sicherlich möchten Sie nicht jede Nacht im Hotel verbringen. Denn deswegen haben Sie sich nicht für den Urlaub mit dem Wohnmobil entschieden. Für die Einrichtung von Schlafplätzen im Wohnraum gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hier spielt vor allem die Anzahl der Reisenden eine Rolle. Klar, wer nur alleine oder zu zweit reist, kann in der Regel problemlos im Fahrzeug Schlafen. Ist man allerdings zu dritt oder viert, sieht es schon anders aus. Hier hilft oft nur noch ein nachrüstbares Hoch- oder Aufstelldach mit zwei weiteren Schlafplätzen.

Schlafmöglichkeiten im Wohnmobilausbau

Schlafen im „Erdgeschoss“

Um im Wohnraum Schlafplätze zu schaffen, gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten. Pfiffige Camper haben schon ein Kinderbett auf den vorderen Sitzen installiert. Andere haben ein Schlaflager mit Hilfe der umgeklappten Originalsitzbank gezaubert. Hat man sich dazu entschlossen eine Sitz-Schlafbank nachzurüsten, kommt wieder die Frage nach der Anzahl der Reisenden ins Spiel. Sollen trotz Nachrüstbank weitere zwei oder drei Sitzplätze im Fahrzeug erhalten bleiben, muss die Bank eine ABE - allgemeine Betriebserlaubnis - besitzen. Mit dieser (und den richtigen Gurten) kann die Sitzbank vom TÜV abgenommen und in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. So kann die Sitzbank auch während der Fahrt zum Personentransport herangezogen werden. Zwar bietet der Markt hier mittlerweile einige Lösungen an, jedoch werden auch die Anforderungen an solche Sitzbanksysteme immer höher. Für viele Fahrzeuge gibt es nur recht teure Varianten. Klar, die Sitzbänke sind sicher und gut verarbeitet, aber für 3.000 bis 4.000 EUR sollte man das schon erwarten können. Günstigere Ausführungen gibt es meist nur für den VW T5 oder T4 - diese Fahrzeuge werden auch am häufigsten ausgebaut. Da lohnen sich die Entwicklungskosten für die Hersteller eher.

Wildcamper Sitzbanksysteme

 

Alternativ gibt es die Möglichkeit eine Sitz-Schlafbank ohne ABE nachzurüsten. Zwar darf diese nur im Stand zum Sitzen und Schlafen genutzt werden, dafür hat man hier aber eine große Auswahl. Von einer klassischen Sitzbank in Fahrtrichtung über eine Seitensitzbank bis hin zu einer U-Sitzgruppe ist hier alles möglich.

Sitzbanksysteme im Überblick

Sitz-Schlafbank mit ABE (Festeinbau)
Sitz-Schlafbank mit ABE (verschiebbar eingebaut)
Sitz-Schlafbank ohne ABE (in den verschiedensten Ausführungen)

Schlaf-/Sitzbank

Damit Sie nicht jeden Abend eine hoch komplizierte Umbauaktion starten müssen, bevor Sie und Ihre Familie zu Bett gehen können, gilt es in der Planung die Stellen für die Sitze, die während der Nacht zu Betten umfunktioniert werden, genau zu durchdenken. Der Zubehörhandel hält Sitzbänke in reichhaltiger Auswahl bereit. Entscheidend ist nur, ob die Sitzbank im Heck Ihres Fahrzeuges eingebaut werden soll oder in der Mitte. Danach richtet sich wiederum der Standort der Küche.

Zweier - oder Dreiersitzbank

Sitzbänke gibt es als Zweier oder als Dreier. Sicherlich ist bei der Wahl der Sitzbank Ihr Geschmack gefragt, aber auch Ihr Platzbedürfnis. Denn es liegt auf der Hand, dass eine Dreier-Sitzbank ausgeklappt zum Bett wesentlich mehr Liegefläche anbietet als eine Zweier-Sitzbank. Ebenso ausschlaggebend ist der Platz, den Ihr Camper für die Sitzbank und somit natürlich auch für das Bett bereithält. In ihrer Bauweise ähneln sich die Sitzbänke der unterschiedlichen Hersteller, da sie in ihrer Funktion festgelegt sind.

Umbau zum Bett

In der Wohnposition ist das Polster, das später die Verlängerung zum Bett ausmacht, als Rückenlehne aufrecht hingestellt. Zum Bettenbauen wird dieses Polster dann kurz beiseitegelegt. Nun wird die Rückenlehne der Sitzbank zunächst nach oben gedreht und dann nach vorne geklappt. Hier bildet sie das Ende des Bettes. Nun kommt wieder das vorher erwähnte Polster ins Spiel. Es wird auf die dafür eingebaute Konsole gelegt. So hat man im Handumdrehen ein voll funktionstüchtiges Bett.

Verschiebbare Schlaf-/Sitzbank

Eine weitere Möglichkeit im Wohnraum Ihres Campers für eine gemütliche Schlafstätte zu sorgen, ist der Einbau einer verschiebbaren Schlaf-Sitzbank. Denn es birgt Nachteile, wenn die Sitzbank, die in der Nacht Ihr Bett bereitstellt, sich unbeweglich im Heck des Fahrzeuges befindet. Die Personen, die während der Fahrt hier Platz nehmen, sind weit entfernt von Fahrer und Beifahrer. Eine Kommunikation ist, es sei denn, man brüllt durch den gesamten Raum, nur eingeschränkt möglich.

Auf der anderen Seite nimmt die fest im Heck installierte Sitzbank am wenigsten Platz weg und der Bewegungsspielraum im Wohnbereich wird dadurch größer. Diese Probleme löst man am besten durch die verschiebbare Schlaf-Sitzbank. Für diese Art der Sitzbank muss am Boden des Fahrzeuges eine Schienenkonstruktion eingebaut werden. Auf dieser Konstruktion kann dann die Klappsitzbank in verschiedene Positionen gefahren werden. Immer an den Ort an dem Sie die Bank gerade benötigen. Ausgeklappt ist auch diese Schlaf-Sitzbank ein bequemes und funktionstüchtiges Bett.

Sitz-Schlafbank ohne ABE

Wer nur zu Zweit oder Dritt reist und mit den Vordersitzen im Fahrzeug auskommt, der kann natürlich den gesamten Laderaum für seinen Wohnmobilausbau nutzen. So kann man hier eine Sitz-Schlafbank verbauten, die nur im Stand zum Sitzen und Schlafen genutzt werden darf. Die Vorteile: die Bank ist meist günstiger, sie bietet zusätzlichen Stauraum im Sitzkasten, sie kann bei Bedarf ausgebaut werden. Wer hier zusätzlichen Stauraum im Wohnmobilausbau braucht, weil er beispielsweise noch Fahrräder transportieren möchte, kann auch auf eine Seitensitzbank zurückgreifen. So bleibt in der Mitte (zwischen Möbelzeile und Sitzbank) ein Gang zum Einladen und Verzurren.

Schlafen im „ersten Stock“

Sicherlich haben Sie beim Ausbau Ihres Campers ein anderes Dach in der Planung. Schon allein wegen der Stehhöhe, welche die meisten Basisfahrzeuge nicht bieten. Durch den Verbau eines neuen Daches erreichen Sie nicht nur die unerlässliche Stehhöhe, sondern können, wenn es denn benötigt wird, diesen zusätzlichen Raum im ersten Stock Ihres Wohnmobils zum Einbau weiterer Betten nutzen. Dies ist besonders von Vorteil, wenn Sie mit Kindern reisen. Erfahrungsgemäß nutzen die Eltern das Bett im Erdgeschoss, also im Wohnraum des Wohnmobils und die Kinder schlafen in den oberen Betten, von denen aus sie Papa und Mama auf den Kopf gucken können. Diese Dachbetten bieten gerade Kindern eine schöne Möglichkeit, Höhlen zu bauen und darin herumzutollen. Wenn Sie für den Ausbau den Einbau von Dachbetten planen, sollten Sie berücksichtigen, dass der Einbau bei Hubdächern, der einfachsten und auch günstigsten Variante der Sonderdächer, nicht erfolgen kann. Das Schlafen im ersten Stock des Wohnmobils gibt es nur für Aufstell- oder Hochdächer.

Wildcamper Sitzbanksysteme

 

Wie man sieht gilt auch hier: Planung ist das A und O. Erst wenn man weiß wie viele Personen im Fahrbetrieb mit an Bord sollen und wie viele Schlafplätze realisiert werden sollen, kann man sich für eine Dachvariante oder eine Sitzbankausführung entscheiden. Wer hier auf das Budget achten muss, sollte sich vorab ein Angebot erstellen lassen. Das Nachrüsten eines Daches - sofern man es nicht selbst erledigen kann - ist meist doch recht kostspielig, 4.000 bis 5.000 EUR sind hier inkl. Lackierung schnell einmal weg. dasselbe gilt für die Sitz-Schlafbank. Je nach Basisfahrzeug gibt es hier nur Varianten mit integriertem Gurtsystem. Zwar sind diese Bänke besonders sicher und auch für Kindersitze geeignet (die Gurte sind hier direkt an der Bank verbaut), dafür ist ihr Preis mit 3.000 bis 4.000 EUR kein Pappenstiel. Allgemein sollte man vor dem Projekt Wohnmobilausbau einmal genau planen und dann auch eine Kostenaufstellung machen. Nur so kann man den Überblick behalten, die Gesamtkosten im Auge behalten und schließlich Angebote vergleichen.

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