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Nachteile durch ein Sonderdach

werz wohnmobile magnum 2Klar ist, durch einen Dachaufbau auf Ihr Wohnmobil ändert sich dessen Höhe - je nach gewählter Dachvariante mehr oder weniger. Somit gehen mit dem gewonnenen Platz und dem zusätzlichen Komfort leider auch einige Nachteile einher.

Die Nachteile im Überblick

Erhöhter Kraftstoffverbrauch

Ihr Wohnmobil ziert nunmehr ein neues Dach. Der Innenraum des Campers hat deutlich an Platz gewonnen. Doch dieser nach oben erworbene Platz bringt nicht nur den gewünschten erhöhten Komfort, sondern auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil. Durch die Erhöhung des Basisfahrzeuges verschlechtert sich dessen Aerodynamik. Der Windwiderstand nimmt deutlich zu. Man mag sich fragen, warum dies ein Nachteil ist. Kurzum: Durch einen erhöhten Windwiderstand verändert sich insbesondere das Fahrverhalten des Fahrzeuges. Das Basismodell wurde unter aerodynamischen Gesichtspunkten produziert. Ein PKW soll dem Wind den geringstmöglichen Widerstand bieten, um das bestmögliche Fahrverhalten zu erhalten. Die Erhöhung des Windwiderstandes geht jedoch nicht nur zulasten des Fahrverhaltens. Gleichwohl ist auch der Kraftstoffverbrauch betroffen. Das Basisfahrzeug wurde auf einen geringen Kraftstoffverbrauch ausgelegt. Sie können davon ausgehen, dass sich dieser durch den Aufbau erhöhen wird. Sie werden also öfter tanken müssen.

Erhöhter CO2 - Ausstoß

Denn durch den höheren Verbrauch erhöht sich auch die Belastung für die Umwelt. Es liegt auf der Hand, dass je mehr Kraftstoff ein Motor verbraucht, um so höher der Ausstoß an CO2 ist. Wenn Ihr Fahrzeug von einem Diesel angetrieben wird, fällt der erhöhte Rußausstoß ins Gewicht. Neue Fahrzeuge sind entsprechend mit modernen Kats und Rußpartikelfiltern ausgestattet. Ältere Fahrzeuge hingegen verfügen oft noch nicht über diese Techniken. Sicherlich kann man fast jedes Fahrzeug nachrüsten. Doch bis die umweltschonenden Teile verbaut sind, wird die Umwelt durch den Dachaufbau erst einmal mehr belastet.

Ebenso muss man sich darüber im Klaren sein, dass durch den erhöhten Windwiderstand die Leistung des Fahrzeuges abnimmt. Man kommt schlicht langsamer voran. Doch der Platz im Wohnraum entschädigt für die Nachteile, die der Windwiderstand mit sich bringt.

Garage zu klein

Viele parken Ihren PKW in der Garage, der Tiefgarage oder in einem Carport. Standardgaragen verfügen über eine Höhe, die für einen PKW bequem ausreicht. Bei der Planung Ihres Wohnmobils sollten Sie daher bedenken, dass sich die Höhe des Basisfahrzeugs zwingend verändert, wenn Sie Ihrem Camper ein neues Dach gönnen. Die Frage die sich stellt, ist ob das Fahrzeug nach dem Dachaufbau von der Höhe her noch in die Garage passt. Wenn Sie über Ausweichmöglichkeiten verfügen und Ihr Wohnmobil draußen vor dem Haus parken können, ist dies sicherlich kein Problem. Doch wenn nur die Garage als Parkmöglichkeit zur Verfügung steht, sieht die Lage schon anders aus. Zur Not sollten Sie dann vielleicht über die Anmietung einer geeigneten Stellfläche in Ihrer Nähe nachdenken. Denn auch wenn das Platzproblem durchaus erheblich sein kann, so wiegt schlussendlich der Komfort durch ein erhöhtes Dach dieses Problem wieder auf.

Ebenso eingeschränkt ist man beim Anfahren von Tiefgaragen oder Waschanlagen. Möchte man im heimischen Garten ein Carport für seinen Wohnmobilausbauerrichten, sollte man die zusätzliche Höhe des Dach bedenken. Gerade bei einem Hochdach kommen hier einige Zentimeter dazu, die der Carport-Aufbau nun weiter nach oben muss.

Einschränkung bei Fähren

Die Fahrzeughöhe durch den Aufbau eines Sonderdaches kann sich ungünstig auf die Kosten niederschlagen, die für Fähren anfallen. Wenn die Reiseroute es vorgibt, dass Sie ein Gewässer überqueren müssen, werden Sie nicht umhin kommen, eine Fähre zu benutzen. Selbstverständlich kostet die Übersetzung mit diesem Verkehrsmittel Geld. Nun kommtjedoch  die Fahrzeughöhe Ihres Campers ins Spiel. Es gibt die unterschiedlichsten Abrechnungsarten. Bei manchen Fährbetrieben gilt ein Camper mit einer Höhe von zwei Metern bereits nicht mehr als PKW und wird nach dem Frachttarif abgerechnet. Bei manchen Betrieben fängt die Grenze erst an bei einer Höhe von 2,60 Metern. Einige Fährunternehmen hingegeben berechnen die Höhe überhaupt nicht extra. Daher ist es empfehlenswert sich am besten über das Internet, über die einzelnen Fährbetriebe, die für die von Ihnen geplante Route in Frage kommen, ein Bild zu machen. Ebenso sollten Sie den Platz auf der Fähre bereits im Vorfeld buchen, damit Sie bei Ankunft nicht dastehen und keinen Platz mehr bekommen, weil die Fähre vielleicht schon voll ist und Sie notgedrungen auf die nächste Fähre warten müssen. Ein genauer Vergleich der einzelnen Anbieter lohnt also in jedem Fall, damit die Überfahrt mit der Fähre kostenmäßig nicht ins Uferlose gerät. Ebenso möglich: erhöhte Preise auf dem Campingplatz. Gerade bei Hochdach-Varianten bitten die Campingplatzbetreiber voll zur Kasse. Man gilt hier dann als vollwertiges Wohnmobil und nicht mehr als Campingbus/PKW.

Die Nachteile eines Sonderdaches beim Wohnmobilausbau sind überschaubar. Meist schlägt nebem dem Preis des Daches die neue Fahrzeughöhe zu Buche. Bisherige Stellplätze, Waschanlagenbesuche oder auch Fahrten auf engen Straßen oder unter Brücken können zum Problem werden. Ein Sonderdach hat aber auch Vorteile.

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