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Gebrauchtfahrzeug für den Wohnmobilausbau

FitFürDenFrühlingFür den Kauf eines gebrauchten Campers spricht ganz klar der Preis. Nicht nur die Anschaffung ist billiger, sondern auch der Wertverlust geringer. Dafür muss man hinsichtlich des Zustandes jedoch mit Mängeln rechnen, die es dann zu beseitigen gilt. Sind Sie jedoch passionierter Schrauber, so dürfte Ihnen dies nicht schwer fallen. Stellt sich dann nur noch die Frage, ob Sie einen Kastenwagen oder ein ähnliches Basisfahrzeug oder ein bereits ausgebautes Wohnmobil kaufen. Hierbei ist sicherlich der Nachteil, dass Sie keinen Einfluss auf die Ausstattung des Wohnraums haben. Auch hier gilt es, wie beim restlichen Wohnmobilausbau auch: jeder muss selbst wissen auf was er Wert legt. Möchte man ein einwandfreies Fahrzeug mit Garantie, bleibt nur der Neukauf, möchte man bei der Anschaffung des Basisfahrzeuges Geld sparen, welches man vielleicht in die Einrichtung stecken möchte, bleibt die Suche auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Sicherlich ist es hilfreich sich vorab bei Händlern oder im Internet zu erkundigen, welche Kinderkrankheiten das gewünschte Auto hat oder welche Probleme bei vielen Besitzern auftreten. Gerade in fahrzeugspezifischen Foren findet man hier zahlreiche Hinweise.

Im Überblick

Niedrigere Anschaffungskosten versus hohe Instandsetzungskosten und hohe Ersatzteilpreise
Hoher Zeitaufwand und eigener Platzbedarf versus neues Hobby

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Die Vorteile beim Gebrauchtwagenkauf

Niedrige Anschaffungskosten

Gebrauchte Wohnmobile sind selbstverständlich günstiger als Neufahrzeuge. Das liegt auf der Hand. Bedingt durch den Umstand, bereits einige Zeit in Funktion gewesen zu sein, sinkt der Wert mit den Jahren weiter nach unten - gerade in den ersten Jahren ist der Wertverlust bei den meisten Fahrzeugen am größten. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen: gerade die allseits beliebten Fahrzeuge von VW halten sich hier relativ preisstabil oder werden sogar teurer. Klar wer einen alten Bully sein Eigen nennen will, muss mittlerweile mit einer höheren Ausgabe rechnen. Aber auch gebrauchte T4-Modelle sind nicht gerade günstig.

Allgemein gilt aber, dass man im Gebrauchtfahrzeugbereich gewiss das ein- oder andere Schnäppchen machen kann, wenn man bereit ist, auch Mängel in Kauf zu nehmen, die ein gebrauchtes Fahrzeug in der Regel aufweist. Wer nicht unter Zugzwang steht und einige Wochen oder Monate Zeit hat für den Fahrzeugkauf kann den Markt zudem genau beobachten und weiß wann ein Angebot ein Schnäppchen ist und wann das Fahrzeug verdächtig günstig ist. Auf jeden Fall sollte man das ausgesuchte Wunschfahrzeug vor dem Kauf ausgiebig besichtigen und Probefahren. Am besten ist eine Untersuchung auf der Hebebühne. So sieht man auch gleich den Unterboden des Fahrzeuges und kann prüfen ob dieses irgendwo leckt. Hat man selbst nicht die nötige Erfahrung ist es sicherlich hilfreich einen bekannten KFZ-Mechaniker um Hilfe zu fragen. Ist der Grundzustand des Fahrzeuges in Ordnung und funktionieren der Motor und das Getriebe soweit man es beurteilen kann, einwandfrei, kann man zuschlagen. Mit ein wenig Geschick lassen sich kleinere Mängel jedoch schnell beheben. Und wenn man ein glückliches Händchen hat und beim Kauf vielleicht noch einen Fachmann zu Rate zieht, steckt hier ein großes Sparpotenzial.

Neues Hobby

Hat man einmal begonnen in der heimischen Garage an seinem zukünftigen Wohnmobil herumzuschrauben, findet man vielleicht schnell Freude daran. Man weiß nicht nur, dass man am Ende das selbstausgebaute und vor allem den eigenen Wünschen entsprechende Wohnmobil haben wird. Worauf man durchaus stolz sein kann. Sondern hat auch die Möglichkeit in dem neuen Hobby zu entspannen und abzuschalten und damit dem Alltagsstress zu entfliehen. Vielleicht wird es sogar ein Familienprojekt und Sie nehmen den Ausbau gemeinsam vor. Nicht selten hilft groß und klein bei der Realisierung des Traummobils, sodass man am Ende beinahe traurig ist, wenn das Projekt beendet ist.

Was beim Kauf eines Gebrauchten von Nachteil sein kann

Klar, wenn man ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, erhält man keinen Neuwagen. Doch auch hier kann man mehr oder weniger Glück haben. Je nachdem richtet sich dann der Zeit- und auch Kostenaufwand bis man das Fahrzeug in dem gewünschten Zustand hat. Schließlich lohnt es sich nicht eine Rostlaube zum Wohnmobil auszubauen. Kauft man bereits einen fertigen Wohnmobilausbau, muss man mit der Einrichtung des Vorbesitzers leben. Klar, Polster, Gardinen, Bodenbelag etc. können unter Umständen noch angepasst, beim Möbeldekor wird es aber schon schwieriger.

Hohe Instandsetzungskosten

Haben Sie sich ein gebrauchtes Wohnmobil zugelegt, müssen Sie meist mit Folgekosten rechnen. Gebrauchtfahrzeuge sind in der Regel nicht mängelfrei. Gleichwohl gibt es meist keine Garantieleistung mehr. Doch wer einen Camper selbst ausbauen will, rechnet diese Kosten in die Planung bereits mit ein. Dennoch sollten Sie vor dem Kauf eine eingehende Prüfung des Fahrzeuges vornehmen und vielleicht auch einen Rat vom Fachmann einholen. Denn je nach Zustand des gebrauchten Fahrzeuges können die Kosten recht hoch sein. Daher sollten vorab das ins Auge gefasste Fahrzeug Probe fahren. Damit können Sie nicht nur das Fahrverhalten überprüfen – hält es die Spur, arbeiten die Bremsen ordentlich, sondern auch den Unterboden des Fahrzeuges auf einer Bühne genauer unter die Lupe nehmen. So erkennen Sie schnell Mängel, die teuer werden und können gegebenenfalls ein anderes Fahrzeug suchen. Bei einigen Mängeln wie einem Motor- oder Getriebeschaden sollten Sie - sofern Sie nicht selbst KFZler sind und ausreichend Ersatzteile rumliegen haben - lieber die Finger vom Fahrzeug lassen. Zwar kann man auch nach einer ausgiebigen Untersuchung Mängel, welche sich erst später bemerkbar machen, nicht ausschließen, dennoch kann das Risiko die Katze im Sack zu kaufen deutlich verringert werden.

Hoher Zeitaufwand

Wenn man ein gebrauchtes Fahrzeug ersteht, das man wieder aufbauen möchte, so muss man sich darüber im Klaren sein, dass der Zeitaufwand erheblich sein kann. Viele Stunden in der Wertstatt gehen dafür drauf, den gebrauchten Camper wieder ausgehfein zu machen. Ebenso ist eine Menge Geduld und Durchhaltevermögen nötig, denn nicht alles wird auf Anhieb klappen und man muss dennoch bei der Sache bleiben. Doch für viele Schrauber und Bastler ist gerade das ein Ansporn, ein solches Fahrzeug zu kaufen. Wer nicht alles selbst reparieren kann, muss die Zeit in der Werkstatt besonders kritisch sehen - eine Mechanikerstunde ist heutzutage ja nicht gerade billig. Aber auch der eigene Aufwand in der heimischen Garage ist nicht zu unterschätzen. Aus einem Samstag, werden schnell zwei und ehe man sich versieht sind einige Wochen wenn nicht Monate (abhängig vom Umfang der Aufbauarbeiten) ins Land gezogen.

Teuere Ersatzteile aufgrund von Lagerkosten

Achten Sie beim Kauf eines gebrauchten Basisfahrzeuges darauf, wie es bei Ihrem Modell mit der Versorgung mit Ersatzteilen aussieht. Entscheiden Sie sich für ein Fahrzeug, das schon viele Jahre nicht mehr produziert wird, könnte es mit den erforderlichen Ersatzteilen eng werden. Der Markt gibt vor, je enger es wird, um so teurer werden die Ersatzteile, weil die Beschaffung immer schwieriger wird. Auch muss man bedenken, dass die Ersatzteilverkäufer hohe Lagerkosten haben, die sie an ihre Kunden weitergeben müssen. Auch hier gibt es Fahrzeuge, für welche die Ersatzteileversorgung besser oder schlechter gewährleistet ist. Klar für den VW T4 wird es noch ausreichend Teile geben. Aber gerade bei exotischen Basisfahrzeugen oder älteren Ami-Schlitten sieht es hier schon mau aus. Da können sich die Preise für ein Ersatzteil schnell verdoppeln oder verdreifachen.

Platzbedarf - Unterbringung des Wohnmobilausbaus

Klar, wer sein eigenes Wohnmobil ausbauen oder das Fahrzeug auf Stand bringen möchte, braucht Platz. Am besten einen überdachten und beheizten. Aber nicht jeder hat eine Garage, die er für mehrere Wochen oder Monate blockieren kann. Das Fahrzeug wird schließlich nicht von heute auf morgen fertig sein. Gerade wenn man auf Ersatzteile warten muss. Muss man hier auf eine Hobbywerkstatt ausweichen - auch hier können Stellplätze angemietet werden, wird es schnell sehr teuer. Das Arbeiten im heimischen Garten ist auch nicht ideal. Denn bei Regen oder Schnee kann man nicht nur selbst nicht arbeiten, das Wetter setzt dem zerlegten Fahrzeug zusätzlich zu.

Letztlich gilt bei einem Gebrauchtwagenkauf zu bedenken, dass die Kosten für den Aufbau des Campers immens sein können. Doch wer sich dazu entschlossen hat, den Aufbau seines Traumwohnmobils selbst vorzunehmen, ist sich sicher darüber im Klaren. Und macht man beim Kauf des Basisfahrzeuges sein Schnäppchen hat man genug Geld für die Restauration übrig.

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