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Sicher unterwegs mit dem Wohnmobil und dem eigenen Wohnmobilausbau? Mit ein paar Tipps und Tricks kein Problem. Dabei sollte man sich nicht nur auf eine mögliche Panne oder einen Unfall vorbereiten, sondern auch an die Sicherheit auf dem Campingplatz oder der Rastanlage denken. Sicherheitsriegel oder ein kleiner Safe im Fahrzeug, können Wertgegenstände vor Langfingern schützen.

Feuerlöscher und Co. – was ist Pflicht und was praktisch

An die eigene Sicherheit denken - Ausstattung für den WohnmobilausbauWer öfter mit seinem Wohnmobil, Wohnwagen oder Wohnmobilausbau unterwegs ist, wird vielleicht schon die ein oder andere nicht ganz so ungefährliche Situation erlebt haben. Der Klassiker: ein platter Reifen auf der Autobahn bei Dunkelheit. Doch wer hier gut ausgestattet ist und vielleicht auch etwas mehr dabei hat als Pflicht ist, kommt auch mit solchen Begebenheiten klar und kann seine Reise dann schnell wieder fortsetzen. Doch was ist eigentlich Pflicht, also was muss mit geführt werden? Und welche Gimmicks erweisen sich als praktisch und erhöhen vor allem die Sicherheit der Fahrzeuginsassen? Gerade wer viel im Ausland unterwegs ist, sollte sich auch darüber bewusst sein, dass hier oft andere Pflichtgegenstände im Fahrzeug mitgeführt werden müssen, als in Deutschland.

 

Was muss mit im Fahrzeug in Deutschland

An die eigene Sicherheit denken - Ausstattung für den WohnmobilausbauIn Deutschland ist es schon lange Pflicht einen Verbandskasten mit der entsprechenden genormten Ausstattung mitzuführen (gemäß § 35 h StVZO) – auch wenn die Anforderungen öfter angepasst worden sind und auch werden. Wichtig: der Verbandskasten muss die DIN 13164 Norm erfüllen, da nur solche die entsprechenden Verbandsmaterialien besitzen, welche die Vorschriften laut Verkehrsrecht erfüllen. Zwar ist man nicht verpflichtet einen entsprechenden Verbandskasten zu kaufen, aber auch die selbst zusammengestellten Verbandsmaterialien müssen die Norm erfüllen – von daher gewinnt man hier nicht viel. Ein fehlender Verbandskosten wird allerdings bei einer Verkehrskontrolle mit 15 EUR Bußgeld belegt. Auch das Ablaufdatum darf normalerweise nicht überschritten sein. Wer hier einen alten Verbandskasten mitführt, sollte diesen ersetzen oder zumindest die abgelaufenen Verbandsmaterialien aktualisieren – so können zumindest Teile des alten Kastens weiterverwendet werden. Das Verfallsdatum, welches außen aufgedruckt ist, verliert in diesem Falle seine Gültigkeit. Ob man hier ein Bußgeld erhält ist fraglich und rechtlich eine Grauzone. Auch das Mitführen einer Warnweste ist seit geraumer Zeit Pflicht. Anders als in anderen Ländern ist man aber nicht gezwungen pro mitfahrender Person eine Warnweste dabei zu haben. Auch ein Warndreieck muss natürlich mit an Bord sein. Damit ist die Liste der Pflichtausstattung aber auch schon beendet.

Andere Länder andere Sitten

Wer jetzt mit seinem Wohnmobil oder Wohnmobilausbau ins Ausland fährt, sollte sich vor Reisestart genau erkundigen welche Sicherheitsaspekte erfüllt sein müssen. In Spanien und Italien ist das Mitführen eines Verbandkastens ebenfalls vorgeschrieben. In Italien müssen auch genauso viele Warnwesten im Fahrzeug zur Verfügung stehen wie Personen mitfahren. Wer sich hier vorab schlau macht, kann eine böse Überraschung und ein mögliches Bußgeld verhindern.

Weitere nützliche Helferlein, welche die Sicherheit beim Reisen erhöhen

An die eigene Sicherheit denken - Ausstattung für den WohnmobilausbauWie viel man an Gimmicks in sein Wohnmobil oder den Wohnmobilausbau packen, möchte sollte jeder selbst entscheiden. Möglichkeiten gibt es aber viele. Wer beispielsweise nicht nur ein Reifenpannenset mitführt, sondern ein adäquates Ersatz- oder zumindest Notrad kann häufig besser auf einen Platten reagieren. Ein Überbrückungskabel sowie ein Abschleppseil können sich unterwegs als ebenso hilfreich erweisen. Wenn man länger unterwegs ist, sollte man sich auch ein kleines Sortiment an Glühbirnen anlegen, sodass man - sollte hier etwas kaputt gehen - auch unterwegs die kaputte Birne wechseln kann. Falls Werkzeug dafür notwendig ist, sollte man dieses natürlich auch dabei haben, wobei sich ein kleines Bordwerkzeugset sowieso empfiehlt. Auch eine Taschenlampe, Handschuhe und Lappen können sich beim Reifenwechseln als hilfreich erweisen. Ist man länger unterwegs sind auch ein voller Spritkanister und Wasser für die Scheibenwischanlage praktisch. Bei längeren Fahrten sind ausreichend Wasser und bspw. Toilettenpapier oder Decken im Winter eigentlich unerlässlich. Für mehr Sicherheit sorgen zudem ein kleiner Feuerlöscher und ein Notfallhammer, mit welchem die Scheibe im Fall der Fälle leicht eingeschlagen werden kann. Auch hier gilt: Vorschriften im Urlaubsziel bzw. der Reiseroute prüfen. In Bulgarien, Griechenland, Polen und der Türkei gibt es beispielsweise eine generelle Feuerlöscherpflicht.

Möchte man die Sicherheit in seinem Wohnmobil oder Wohnmobilausbau erhöhen, hat man viele Möglichkeiten. Man sollte dabei nicht nur die verbaute Technik, gerade bei der Gasanlage, auf dem neuesten Stand halten, sondern auch auf die ein oder anderen zusätzlichen Hilfsmittel zurückgreifen. Gerade wer oft und lang unterwegs ist, hat natürlich ein höheres Risiko eine Panne zu erleiden, als jemand der nur 100 km zum nächsten Campingplatz fährt. Auch wenn man hier natürlich nicht sicher ist. Stattet man sein Fahrzeug mit einer soliden Grundausstattung aus wie Werkzeug, Ersatzbirnen, Wagenheber, Überbrückungskabel und Co. kann man sich auch bei einer Panne oder einem Unfall gut behelfen und so die Fahrt ggf. weiter fortsetzen.

Nützliche Helferlein für unterwegs

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