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Der VW T7 bringt zwar einiges an Komfort mit und mutet besonders Pkw-ähnlich an, er hat aber ein großes Manko: eine recht geringe Zuladung. Damit eignet er sich nur bedingt als Campingbus. Auch Elektro-Fans müssen sich noch etwas gedulden. Wir haben die ersten Informationen zum neuen T7 für euch gesammelt.

Die Premiere ist für dieses Jahr geplant, aber was kann das neue T-Modell?

Bullifans aufgepasst – der VW T7 kommtBislang ist nur wenig bekannt über den neuen VW T7. Er soll auf dem MQB basieren und er soll dieses Jahr Premiere feiern. Alles was VW bislang preis gibt, ist ein erstes, offizielles Teaserbild der Front. Das soll er sein der neue T7. Die Front ist geprägt von schmalen Scheinwerfern im ID-Stil. Natürlich mit LED-Lichtbändern. Die verlaufen sogar über die gesamte Fahrzeugbreite. In der Mitte prangert wie gehabt das VW-Logo. Dass es ein T-Modell ist, sieht man trotzdem. Denn der T7 bleibt seinen Genen treu. So ist der Aufbau nicht nur kastenförmig und funktionell, sondern auch mit Schiebetüren versehen.

Keine Elektro-Version mehr beim T7

Der VW-Konzern verzichtet bei dem neuen VW T7 auf einen reinen Elektro-Motor. Grund ist die MQB-Plattform. Sprich der Modulare Querbaukasten. Der T7 wird wie auch der neue Caddy auf dieser aufbauen. Durch die Plattform-Strategie können einfach und günstig verschiedene Karosserieformen und Antriebsvariationen hergestellt werden. Dadurch wird der T7 künftig mit konventionellen Antrieben und als Plugin-Hybrid verfügbar sein.

Weiterhin verfügbar, auch für den Wohnmobilausbau, ist der T6.1

Durch die Fertigungsart setzt der T7 eher auf eine Pkw-Basis. Die ist sicherlich äußerst komfortabel. Ob man Abstriche bei der Robustheit machen muss, wird sich zeigen. Was schon feststeht: der MQB wird keine so hohe Nutzlast zur Verfügung stellen. Damit ist er weniger als gewerbliches Fahrzeug geeignet und auch beim Wohnmobilausbau könnte sich das bemerkbar machen. Zum Glück bleibt der T6.1 weiterhin verfügbar, auch nach dem Start des T7.

Der Erlkönig fällt auf – der VW T7 als Basis für den Wohnmobilausbau

Wer einen T7 Erlkönig erspäht hat und sich etwas mit der Bulli-Generation auskennt, wird gleich die markanten Unterschiede entdeckt haben. Die Motorhaube ist länger, die Überhänge sind größer. Zudem ist die Fahrgastkabine zurückversetzt. Diese Änderungen wurden aber nicht nur in Hinblick auf Designaspekte vorgenommen. Die längere Haube ergibt sich bspw. schlicht aus den Batterien (48-Volt-Bordnetz) und den Nebenaggregaten, die für die Assistenzsysteme notwendig sind. Die A-Säule mit Dreiecksfenster ist breiter als beim T6 und das Dach fällt leicht ab. Es endet in einem großen Heckspoiler. Die Heckleuchten sind nun senkrecht platziert und ragen bis in die Seiten hinein. Durch die Änderungen ähnelt der Transporter immer mehr einem Pkw und ist damit nicht nur im Campingurlaub ein treuer Begleiter, sondern auch im Alltag.

Natürlich ist aber auch einiges gleich geblieben. Die Schiebetüren machen auch beim T7 einen funktionalen Zugang möglich. Auch das Logo im Grill bleibt. Die neuen, schmalen Scheinwerfer stehen dem neuen Bulli genauso gut wie der neu gestaltete Grill. Der T7 wird keine komplette Neuentwicklung des bewährten Busses sein. Die MQB-Plattform bringt ein 48-Volt-Bordnetz, die Möglichkeit zum Elektronikupdate und einen modularen Infotainmentbaukasten mit. Das ist zwar weniger eine technische Revolution und mehr Vernetzung und Komfort, dennoch macht der T7 sicherlich eine gute Figur. Wer auf den T-Bus als Elektroversion für seinen Wohnmobilausbau wartet, der muss sich noch etwas gedulden. Die Elektro-Bullis werden wohl erst mit der Einführung des VW I.D. Buzz starten. Hier wurde bereits Anfang 2017 die erste dazugehörige Studie veröffentlicht. Die soll nicht nur elektrisch, sondern auch autonom fahren. Die Markteinführung ist frühestens für 2022 geplant. Basis der I.D.-Modellfamilie ist der Module Elektrobaukasten (MEB). Ob dieser E-Baukasten für die Lasten von Transportern und Wohnmobilausbauten geeignet sein wird, ist jedoch noch nicht ganz klar. Der VW T7 ist aufgrund der geringen Zuladung wohl nur bedingt als Wohnmobilausbau geeignet. Alternative ist der T6.1. Camper, die gerne auf Elektro umsteigen wollen, müssen sich noch etwas gedulden. Alles in allem, bleibt die Entwicklung spannend.