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Auch Wohnmobilisten müssen den Führerschein der Klasse C1 oder C absolvieren, wenn sie Wohnmobile oder Wohnmobilausbauten bewegen wollen, die schwerer als 3,5 Tonnen sind. Eine Fahrschule bietet hier sogar einen besonderen Service an: einen Kompaktkurs. In nur 7 Tagen plus Prüfungstag kann man hier seinen Führerschein machen.

Wer über 3500 kg bewegen will, braucht oft einen extra Führerschein

C1 Führerschein für den Wohnmobilausbau – wenn es etwas mehr sein darfGerade die ältere Generation wird sich jetzt freuen. Denn die darf viele Lkws, in bestimmten Gewichtsklassen, auch ohne extra Führerschein fahren. Wer aber den Führerschein der Klasse B (Pkw) absolviert hat, der hat nicht nur Einschränkungen beim Fahren von Anhängern, sondern auch beim Bewegen von größeren Fahrzeugen wie eben Lkws. Möchte man jetzt über 3500 kg fahren, muss ein extra Führerschein her. Ob sich das lohnt, muss jeder selbst wissen. Gerade, wenn man den Schein nicht beruflich braucht. Praktisch ist es alle Mal. Wer Glück hat kann einen Kompaktkurs besuchen und den Führerschein so innerhalb kürzester Zeit absolvieren. Damit ist man bestens gerüstet. Egal, ob man sich einen großen Kastenwagen für den Wohnmobilausbau holen will oder später ein Wohnmobil fahren möchte, das sich jenseits der 3500 kg Grenze bewegt. Der Vorteil: ordentlich Zuladung.

Schnell zum C1 Führerschein mit dem praktischen Kompaktkurs

Damit nicht bei 3,5-Tonnen-Fahrzeugen Schluss ist, kann man sich überlegen den C1 Führerschein zu machen. Wer will, kann hier auch einen schnellen Kompaktkurs machen. Manche Fahrschulen bieten hier Kurse in bei denen man schon innerhalb von 7 Tagen fertig ist. Übungsobjekt ist hier ein ausgewachsenes Wohnmobil. Üben am Exempel quasi. Das ist nicht schlecht, bekommt man so doch gleich das richtige Gefühl für das Gefährt. Egal, ob Wind oder Regen, schmale Straßen, enge Kurven oder Einbahnstraßen.

Damit man den Führerschein erlangt, muss man – wie beim Pkw Führerschein auch – eine Theorieprüfung machen. Zurück auf der Schulbank also. Schlimmer könnte für viele Leute aber sein, dass sie wieder Schüler sind, also beim Fahren selbst. Über die Jahre haben sich oft viele Eigenheiten eingeschlichen, unbemerkt, für die man nun kritisiert wird. Auch wenn das Lenken von Pkws oder Wohnmobilen kein Problem ist. Bei Kompaktkursen sitzt man aber nicht nur hinter dem Lenkrad, sondern eben auch auf der Schulbank. Theoriestunden heißt es, Pauken heißt es. Das 1x1 des Straßenverkehrs sollte sitzen, daher wird hier oft der Fokus auf die Lkw-Theorie gelegt. Beispielsweise werden hier der Aufbau des Lkw-Motors, die Druckluft-Bremsanlage, Anhängerbetrieb, Ladungssicherung und Lenk- und Ruhezeiten behandelt. Einiges braucht man später als Fahrer des eigenen Wohnmobilausbaus oder Wohnmobils nicht. Der Gesetzgeber schreibt es aber dennoch vor.

Erste Fahrschule mit Kompaktkurs für den C1 Führerschein für den Wohnmobilausbaus

Dass man den Schein überhaupt so schnell machen kann, ist Mike Fischer zu verdanken. Der gründete schon 1990 seine Fahrschule in Gera und ist bundesweit die erste, die es Wohnmobilisten ermöglicht den C1 Führerschein in einem Kompaktkurs zu absolvieren. Übungsobjekt ist hier ein Flair von Niesmann+Bischoff. Damit fährt man gediegen, gehoben. Denn der Integrierte ist schon etwas Besonderes. Die Kooperation startete Fischer schon 2015 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Seitdem haben bereits 100 Schüler den C1 Führerschein auf diese Weise gemacht. Besonders wird all das vor allem durch die Tatsache, dass sich die Fahrschüler im Internat Fischer Dorf treffen – aus ganz Deutschland. Hier werden Theorie und Praxis vermittelt. Für Unterkunft und Essen ist hier ebenfalls gesorgt. Alles ist vor Ort. So kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Der Service lässt kaum zu wünschen übrig: digitale Lernplattform, Fachbücher, Fahren-Lernen-App. Das Angebot ist und der Zeit angepasst. Die Fahrlehrer sind kompetent und das gesamte Team ist freundlich. Da macht es doch gleich doppelt Spaß mal wieder die Schulbank zu drücken.

Wer seinen Führerschein nach 1999 gemacht hat, besitzt leider keinen Schein, der die Klasse 3 ausweist. Damit darf man auch Lkws bewegen und kann sich entspannt zurücklehnen. Wer den Führerschein der Klasse B gemacht hat, darf nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen bewegen. Möchte man schwereres Gerät führen, und wenn es nur 3,8 Tonne Wohnmobilausbauten sind, muss man einen extra Führerschein dafür machen. Nämlich den der Klasse C (Lkw ohne Einschränkung) oder den der Klasse C1 – die gilt für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen. Großes Manko: der Führerschein kostet nicht nur extra Geld, Zeit und Nerven, sondern ist auch auf 5 Jahre begrenzt. Dann heißt es verlängern. Und zwar mit ärztlicher und augenärztlicher Untersuchung. Zwar gibt es hier aktuell eine Überarbeitung der Gesetzeslage, was hier herauskommt ist aber offen. Ob es Erleichterungen für Wohnmobilisten gibt ist fraglich. Sinnhaft wäre es alle Mal.