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Es ist soweit: der neue Fiat Ducato wird vorgestellt. Neue LED-Scheinwerfer sind aber noch nicht alles. Dank der zahlreichen Assistenzsysteme erfüllt er nun Stufe 2 des autonomen Fahrens. Damit zieht er klar am Mercedes Sprinter vorbei. Was das Basisfahrzeug sonst kann? Das erfahren Sie hier.

Jetzt ist auch der Italiener im neuen Technikzeitalter angekommen

Der Fiat Ducato ist ein beliebtes Basisfahrzeug. Sei es für Wohnmobilhersteller, Wohnmobilausbauer oder Selbstausbauer. Die letzten Jahre hat er jedoch immer mehr Konkurrenz bekommen. Immer öfter kommen auch andere Kastenwagen wie der Ford Transit zum Einsatz. Das will der Vorzeige-Camper natürlich nicht aus sich sitzen lassen. Der neue Fiat Ducato kommt daher nun mit einem Antrieb, Assistenzsystemen, einer elektronischen Feststellbremse und Konnektivitätslösungen vom Band, die ihn auf den Stand der Zeit bringen. Die neuen Motoren erfüllen zudem die Abgasnorm Euro 6D-final. Alleine das könnte für viele Ausbauer ein schlagkräftiges Argument sein.

Es fängt schon beim Lenkrad an – der neue Fiat Ducato als Camper-Zuhause

Das Lenkrad ist neu. Pkw-artig. Es besitzt Knöpfe mit denen die Assistenzsysteme und die Abstandstempomaten geregelt werden können. Zudem kann man von hier aus das neue teildigitale Display. Auch möglich: das Hin- und Herschalten zwischen dem Navigationsgerät und dem Radio sowie den Einstellungen und Digital-Devices. Den automotiven Look hat das Lenkrad auch durch die Tatsache, dass es kleiner ist als das bisherige. Sportlicher eben. Die Lenkung selbst wird nun elektrisch unterstützt und greift bei Bedarf spurhaltend ein.

Ebenfalls neu ist der Motor. Mit seinen 2,2 Litern Hubraum hat er immerhin 100 ccm verloren. Leistungsmäßig stehen 120, 140, 160 oder 180 PS zur Verfügung – je nachdem mit welchem Nachdruck man vorankommen möchte. Natürlich mit 9-Gang-Wandlergetriebe. Die ist nun etwas knackiger und direkter. Insgesamt bringt der neue Motor Schwung in den Antriebsstrang. Der Hersteller verspricht zudem, dass das Aggregat leiser und besser im Verbrauch ist. Damit die finale Euro-6D-Norm eingehalten werden kann, arbeiten nun zwei Harnstoffeinspritzungen zusammen, damit die vorgegebenen Emissionswerte eingehalten werden können.

Mit hervorragendem Fahrgefühl – der neue Fiat Ducato für den Wohnmobilausbau

Die Lenkung war schon immer eine Stärke des Ducatos. Wer Angst hat, dass dies mit der Überarbeitung nun nicht mehr so ist, irrt. Sie bleibt direkt, neutral und agil. Ganz im Gegenteil man kann den Eindruck gewinnen, dass sie sogar noch besser ist. Das Rangieren ist leichtgängig, je höher die Geschwindigkeit, desto straffer wird sie. Die neuen Assistenzsysteme sollen aktiv in die Lenkung eingreifen können. Sei es beim Spurhalten, Seitenwind oder Einparken. Für Kenner: das entspricht der Stufe 2 des autonomen Fahrens. Damit zieht Fiat mit dem Crafter gleich und überholt gleichzeitig den Mercedes Sprinter. Dem bleibt diese Stufe aktuell noch verwehrt.

Für noch mehr Sicherheit sorgt das Display im Rückspiegel, auch wenn es das nur optional gibt. Das Bild ist scharf und gut aufgelöst. Das Zusammenspiel aus Display und Heckkamera ist genial. Weitere Option: ein 7- oder 10-Zoll-Monitor für die Mittelkonsole. Ideal für alle, die digitale Spielereien wie die Integration der Apple Car oder Android Auto App, zu schätzen wissen. Rein äußerlich bleibt der Ducato weiterhin als solcher erkennbar. Neu ist der LED-Scheinwerfer mit Wischblinker-Effekt. Zudem gibt es einen Funkschlüssel und einen schicken Startknopf. Eine Handbremse suchen Camper nun vergebens. Stattdessen ist eine elektrische Feststellbremse verbaut. Das macht sich vor allem beim Drehen der Vordersitze bemerkbar. Wird der Vorgang doch wesentlich schneller und einfacher. Insgesamt können wir auf den neuen Fiat Ducato gespannt sein. Er bringt auf jeden Fall verschiedene Features mit, die gerade Wohnmobilausbauer zu schätzen wissen werden.