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Im Modelljahr 2012 werden wieder verstärkt Rundsitzgruppen in Wohnwagen und Wohnmobilen verbaut.

Schon in den 70er und 80er Jahren wurden Wohnwagen entwickelt, die über eine Rundsitzgruppe verfügten. Diese boten nicht nur eine ausreichende und bequeme Sitzmöglichkeit, sondern konnten auch zu einer Liegefläche umgestaltet werden. Da eine Rundsitzgruppe sehr viel Platz einnimmt und in den Folgejahren verstärkt kompakte Caravans und Wohnmobile entwickelt wurden, suchte man nach einer anderen Lösung. Bis heute werden vornehmlich Dinettes beim Wohnmobilausbau berücksichtig. Hierbei handelt es sich um eine Sitzkombination, die aus zwei gegenüberliegenden Sitzbänken und einem kleinen Tisch in der Mitte bestehen.

Das Dinette als platzsparende Alternative beim Wohnmobilausbau

Die Rundsitzgruppe kommt zurück

In beengten Wohnwagen und Wohnmobilen ist ein Dinette die erste Wahl. In der Regel lässt sich der Tisch soweit absenken, dass er bis zu den Sitzbankkästen reicht. Die Sitzgruppen sind umklappbar und haben sowohl als Sitzfläche, als auch als Rückenlehne eine dicke Polsterung, die ebenfalls als Matratze genutzt werden kann. In Wohnmobilen gibt es aber auch die Version des Halbdinettes. Hierbei wird auf eine zweite Sitzgruppe verzichtet. An dessen Stelle können die beiden vorderen Fahrersitze in Richtung Tisch gedreht werden. Hierdurch erreicht man zwar eine enorme Platzeinsparung, jedoch hat diese Lösung auch entscheidende Nachteile. Die Fahrersitze können nicht zu einer Liegefläche umgebaut werden. Auch wird das Dinette hierdurch nicht vom Fahrerbereich abgetrennt, was insbesondere in den kälteren Jahreszeiten wegen mangelnder Dämmung unangenehm sein kann.

Die Rundsitzgruppe für mehr Komfort kommt 2012 zurück

2012 werden Wohnmobile wieder verstärkt mit Rundsitzgruppen ausgestattet. Bisher war es meist nicht ganz so einfach, diese in eine optimale Liegefläche umzubauen. Mittlerweile haben die Hersteller aber recht akzeptable Lösungen entwickelt. Während auch bei der Rundsitzgruppe der Tisch in der Mitte abgesenkt wird, werden die seitlichen Polster wie beim Dinette heruntergeklappt. Ein zusätzliches Polster wird dann in die Lücke auf dem Tisch platziert. Durch die oft keilförmige Form der Rückenpolster muss die dickere Seite an den Rand platziert werden. Im Vergleich zum Dinette bietet eine Rundsitzgruppe natürlich einen wesentlich bequemeren Sitzkomfort. In größeren Wohnmobilen stehen neben einer Rundsitzgruppe ausreichend Betten zur Verfügung, so dass ein Liegeflächenumbau gar nicht unbedingt in Frage kommt.

Die neuen Lösungen mit einer Rundsitzgruppe, die 2012 vorgestellt werden, sind für viele Camper zwar gewöhnungsbedürftig, überzeugen aber mit einem erstklassigen Sitzkomfort. Verständlicherweise nehmen Rundsitzgruppen aber auch mehr Platz in Anspruch. Lediglich beim Umbau in die Liegeposition bevorzugen viele Camper ein Dinette. Letztlich entscheidet aber der Markt, ob sich diese neue Richtung durchsetzen wird.