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Eine feste Gasanlage mit Gasflasche ist Bestandteil vieler Wohnmobile, Wohnwagen und Wohnmobilausbauten. Wer allerdings auch im Ausland damit kochen, kühlen und heizen möchte, der sollte sich vorab erkundigen. Nicht überall werden deutsche Flaschen wiederbefüllt oder ausgetauscht. Die verfügbaren Mietflaschen in manchen Ländern haben zudem oft andere Größen, sodass geprüft werden muss, ob diese in den eigenen Gaskasten passen.

Nicht überall ist alles gleich – Tipps zum Gastanken für unterwegs

Gasflaschen füllen im Ausland - was es mit dem Wohnmobilausbau zu beachten gibtViele Besitzer eines Wohnmobils, Wohnwagens oder Wohnmobilausbaus haben eine festverbaute Gasanlage. Eine solche besteht in der Regel aus einer Gasflasche, welche in Deutschland meist problemlos wieder aufgefüllt bzw. getauscht werden kann. Doch wie sieht es dabei im Ausland aus? Können Gasflaschen hier auch so einfach frisch befüllt wieder im Wohnmobilausbau untergebracht werden können? Oder muss man auf den Kocher, den Kühlschrank und die Heizung schlimmstenfalls für den restlichen Urlaub verzichten, wenn man es versäumt hat die Flasche vor Fahrtantritt vollständig aufzufüllen? Oder doch einmal etwas länger als eine Flaschenfüllung unterwegs ist… Bereitet man sich entsprechend vor, kann man im Urlaub nicht überrascht werden. So stellt man sicher, dass man auch bei längeren Ausflügen stehts kühle Getränke, warme Füße und eine frische Mahlzeit hat.

Unterschiedliche Gasanschlusssysteme in Europa – Gasflaschen im Wohnmobilausbau füllen

Gasflaschen füllen im Ausland - was es mit dem Wohnmobilausbau zu beachten gibtWichtig: es gibt derzeit kein einheitliches Gasanschlusssystem in Europa zum Befüllen von Gasflaschen. Ähnlich wie bei gasbetriebenen Fahrzeugen benötigt man hier länderabhängig einen bestimmten Adapter um Zugang zur Energiequelle Gas zu erhalten. Wer also auch viel außerhalb Deutschlands unterwegs ist, der sollte sich das Europa-Füll- und Entnahme-Set zulegen. Beide sind im Fachhandel erhältlich und ermöglichen es mit der deutschen Flasche auch im Ausland Gas zu tanken. So kann man in einigen Ländern die eigene Flasche befüllen bzw. tauschen lassen und muss nicht auf teure Mietflaschen zurückgreifen. Oft lässt sich dies aber dennoch nicht vermeiden. Daher sollte man sich vorab über die Größere möglicher Mietflaschen erkundigen. Nur so kann man abklären, ob diese in den eigenen Flaschenkasten passen. Denn sind die Flaschen zu groß, können diese nicht sicher untergebracht  werden, sodass Kocher, Kühlschrank und Heizung nicht mit Gas versorgt werden können.

Eine kleine Übersicht der wichtigsten Länder bzgl. Gasflaschenbefüllung

01In der Schweiz gibt es mal wieder besondere Regelungen. Deutsche Gasflaschen werden auch mit Adapter nur in seltenen Fällen frisch befüllt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich für den Aufenthalt eine schweizer Gasflasche mieten.

02Wenn es nur nach Österreich verschlägt, der hat Glück. Es müssen keinerlei Vorkehrungen getroffen werden. Die Flaschen entsprechen den Deutschen, sodass ein Tausch der leeren gegen eine volle Flasche problemlos möglich ist.

03In Italien gibt es verschiedene Systeme. Genauer: unterschiedliche Anschlussgewinde. Wer hier für eine volle Gasflasche sorgen möchte, der sollte sich das Europa-Füll- und Anschluss-Set zulegen.

04In Kroatien können deutsche Flaschen befüllt werden. Zwei Voraussetzungen müssen allerdings erfüllt sein: die Flasche darf nicht älter als 5 Jahre sein und der passende Adapter muss mit an Bord sein. Anlaufstelle ist hier der Versorger INA.

Wie man sich am besten vorbereitet – mit vollen Gasflaschen in den Urlaub

Gasflaschen füllen im Ausland - was es mit dem Wohnmobilausbau zu beachten gibtDie Reise ist in der Regel schon lange geplant. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor Antritt daher den Füllstand seiner Betriebs und ggf. auch seiner Reserveflasche prüfen. Möchte man unterwegs auf ausländische Gasflaschen zurückgreifen, sollte man sich vorab oder spätestens vor dem Kauf dieser über die Größe erkundigen. Oft haben die Gasflaschen andere Maße sodass geprüft werden muss, ob diese in den eigenen Gasflaschenkasten passen. Wer sich nicht sicher ist wie voll seine Gasflasche vor Reiseantritt ist, der kann dies mit einer Reserveanzeige prüfen. Der Gaslevel mit externer Anzeige kostet zwar 79,99 EUR dafür hat man den Füllstand seiner Gasflasche aber stets im Blick. Wer mit zwei Flaschen auf die Reise geht und beide im Flaschenkasten untergebracht hat, der sollte – falls noch nicht vorhanden – über die Truma DuoControl nachdenken. Das System wird auf beide Flaschen geschraubt und schaltet automatisch von der Betriebsflasche auf die Reserveflasche um. So muss man im Urlaub nicht erst umschrauben. Zwar kostet das System 149 EUR, das Mehr an Komfort zahlt sich aber auf jeden Fall aus.

Im Überblick

Land
Befüllung/Tausch möglich
Mietflasche
Adapter/Europa-Set
Schweiz
Nein (selten)
Ja
Ja
Österreich
Ja
Nein
Nein
Italien
Ja
Nein
Ja
Frankreich
Nein
Ja
Ja
Kroatien
Ja
Nein
Ja

Möchte man mit seinem Wohnmobilausbau ins Ausland reisen und auch hier mit seiner Gasanlage Kocher, Kühlschrank und Heizung betreiben, sollte man die Flasche(n) auf jeden Fall vor Fahrtantritt frisch befüllen. Wer das vergessen hat oder länger unterwegs ist, sollte sich zumindest dahingehend vorbereitet haben, dass er das Europa-Füll- und Anschluss-Set mit an Bord hat und sichergestellt haben, dass ausländische Flaschen im Fall der Fälle in den Flaschenkasten passen und der ggf. notwendige Anschlussadapter zur Hand ist. Mittlerweile weit verbreitetes Problem ist leider die Verschmutzung von Flüssiggasflaschen. Dies rührt daher, dass ölige Partikel als Aerosole im Gasstrom mitgerissen werden und sich so in der eigenen Gasanlage ablagern können. Das Ende vom Lied? Schlimmstenfalls eine verstopfte nicht mehr benutzbare Gasanlage. Wer hier vorbeugen möchte, kann den Gasfilter von Truma für 49,99 EUR (im Angebot für 39,99 EUR – Stand 16.12.2016) verbauen. Damit werden Gasdruckregler und Heizung vor Beschädigungen geschützt. Wenn man zudem darauf achtet, dass Gasflaschen nicht ganz entleert werden (die Partikel setzen sich am Boden ab), ist man auf der sicheren Seite und kann auch im Ausland kochen, kühlen und heizen in seinem Wohnmobilausbau.

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Kommentare   

0 #1 Matthieu 2017-01-08 22:38
Bonsoir

Es ist unnötig, den Umstand, dass es in der Schweitz angeblich nicht oder nur selten möglich sein sollte eine Gasflasche/Tank wieder zu befüllen, mit "In der Schweiz gibt es mal wieder besondere Regelungen" zu titulieren. Auch in Frankreich und Portugal ist es sehr schwierig, Tanks zu befüllen.

Merci pour la connaisance
Mattiheu

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