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Wohnmobilausbauten erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie sind oft alltagstauglich und haben doch alles mit an Bord, das man für Wochenendausflüge oder den Urlaub braucht. Zudem sind sie eine günstige Möglichkeit in das Camperhobby einzusteigen. Zahlreiche Anbieter haben schon Modelle für unter 40.000 EUR im Programm.

Zum eigenen Kastenwagen für unter 40.000 Euro

joe leahy 1BxU49iFD5o unsplash 723 274Mit dem eigenen Wohnmobilausbau ist man bestens gerüstet. Man hat nicht nur ein alltagstaugliches Fahrzeug, sondern auch ein praktisches und meist voll ausgestattetes Wohnmobil für Wochenendausflüge und den Sommerurlaub. Den Trend haben auch die Wohnmobilhersteller erkannt und bieten mittlerweile zahlreiche Wohnmobilausbauten an. Und das schon für unter 40.000 Euro. Dabei kann man sich auch bei namhaften Herstellern in diesem Preissegment umsehen. Von Adria bis Weinsberg gibt es eine große Auswahl, sodass jeder den passenden Kastenwagen für sich und seine Ansprüche findet.

Achtung: die Hersteller preisen den Grundpreis der Wohnmobilausbauten an. Oft kommen beinahe unvermeidliche Extras wie Pakete mit wichtiger Ausstattung dazu.

Von Adria über Ahorn Camper zum perfekten Wohnmobilausbau

Adria tummelt sich schon vergleichsweise lange im Wohnmobilausbausegment. Der Adria Twin ist daher ein echter Klassiker. Seine Ausstattung ist im Laufe der Zeit immer mehr gewachsen, allerdings gilt das auch für den Preis. Unter unserer Preisobergrenze finden wir aktuell noch zwei Fahrzeuge, beide auf Citroën Jumper Basis. Der Adria Twin Axess 540 SP ist gerade einmal 541 cm. Der große Bruder, der Twin Axess 600 SP kommt auf 599 cm. Wer sich allerdings flüssig im Straßenverkehr mit bewegen und nicht bei jedem größeren Berg runter schalten möchte, der sollte sich für das entsprechende 3.000 Euro teure Paket entscheiden und den Motor upgraden. Obendrauf kommen zudem die Frachtkosten – das ist aber bei den meisten Herstellern so, ebenso wie die Kosten für die Zulassungspapiere extra berechnet werden. Wer ein Familienmobil sucht sollte sich den Twin Axess 600 SP Family ansehen. Zwar kostet der im Grundpreis 40.499 EUR dafür erhält man aber zwei übereinander liegende Doppelbetten und damit vier Schlafplätze. Für 41.999 EUR erhält man auch das Twin All-In 600 SP Sondermodell, das mit besonders viel Ausstattung wie einer Solaranlage, einer Markise, Tempomat und einer Rückfahrkamera punktet.

Ahorn Camper ist vielleicht noch nicht für jeden Wohnmobilausbau-Freund ein Begriff. Die Handelsmarke bietet bereits ab 37.700 EUR einen Kastenwagen an. Basis: der Renault Master. Die beiden Vans, Van 550 und Van 620, haben beide 135 PS und sind serienmäßig mit einem Hochdach ausgestattet. Je nach Geschmack ist ein Modell mit Querdoppelbetten und das andere mit Längseinzelbetten versehen. Produziert werden die Wohnmobilausbauten in den Hallen des italienischen Herstellers Rimor. Ausgebaut werden die Fahrzeuge aber in einem französischen Werk. California-typisch ist der Ahorn Camp Van City. Der 5 Meter lange Camper hat 120 PS, ein elektrisches Aufstelldach und kostet 39.500 EUR.

Von Carado bis Sunlight – kompakte Wohnmobilausbauten sind „in“

Bei Carado trifft man auf eine routinierte Serienproduktion von Wohnmobilausbauten mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Die Marke gehört dabei zur Erwin Hymer Group. Insgesamt vier Modelle umfasst die Carado Vlow Baureihe. Basisfahrzeug ist dabei der Fiat Ducato. Wer genau hin schaut, erkennt, dass die Campingbusse mit denen der Schwestermarke Sunlight identisch sind – mit Ausnahme der Außen- und Innendekore. Alle vier Grundrisse, egal ob mit kurzem Querbett im Heck (Vlow 540 mit 541 cm Länge für 34.999 EUR) oder langen Einzelbetten (640) bleiben unter der 40.000 Euro Grenze. Schaut man sich auf der Sonderausstattungsliste um, wird man aber natürlich auch hier schnell fündig. Egal ob Einzelbezug oder via Paket, wenn man nicht aufpasst, wird es auch hier schnell teuer.

Sunlight gibt es seit 2004. Die Günstigmarke gehört dabei zum Hause Dethleffs. Produziert wird seit 2006 im Capron Werk in Neustadt im schönen Sachsen. Hier werden auch die Modelle der Schwestermarke Carado gefertigt. Woran man einen Sunlight erkennt? Am jungen und sportlichen Image, das durch einen günstigen Preis besticht. Der Campingbus hört auf den Namen Cliff und wird seit 2017 gefertigt. Sie sind baugleich zum Carado Vlow und werden für das kommende Modelljahr mit vier Grundrissen antreten. Die Längen liegen dabei zwischen 541 cm und 636 cm. Basis ist der Fiat Ducato. Für Familien optimal ist der Cliff 601. Er verfügt über ein Doppelstockbett im Heck und bietet damit Platz für vier Personen. Er ist sogar mit einem Notschlafplatz in der Sitzgruppe versehen. Die Grundpreise liegen zwischen 34.999 EUR und 37.999 EUR.

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl an Campingbussen, die auf Markt verfügbar sind. Zahlreiche Hersteller haben die kompakten Wohnmobilausbauten mittlerweile in ihrem Modellprogramm und bieten diese auch ebenso oft für unter 40.000 EUR an. Zumindest auf den ersten Blick. Klar, bei dem einen oder anderen Fahrzeug mag noch etwas Sonderausstattung oder ein Paket hinzukommen, alles in allem sind die Fahrzeugpreise aber fair und ermöglichen einen guten Einstieg in das Camperhobby. Die Vorzüge der Fahrzeugklasse liegen auf der Hand. Sie sind kompakt, können auch im Alltag genutzt werden und dennoch mit allem ausgestattet was das Camperherz begehrt. Abstriche im Vergleich zu Luxuslinern muss man zwar an der einen oder anderen Stelle machen, die Vorteile sollten aber überwiegen – zumindest wenn man sich für einen Wohnmobilausbau entscheidet.