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Mit einem Ladegerät wird die Bordbatterie mit Strom versorgt. Der Ausbau erfordert etwas Übung. Am Ende hat man aber ein System, welches das autarke Stehen möglich und vor allem angenehm macht, da die 12-Volt-Verbraucher mit Strom versorgt werden können.

Unabhängig und komfortabel reisen

Ladegeräteinbau im WohnmobilausbauWer mit dem eigenen Wohnmobilausbau unterwegs ist und oft autark steht, der weiß eine Bordbatterie zu schätzen. Damit ist man unabhängig und kann die wichtigsten Dinge betreiben. Je nachdem was man alles dabei hat und mit Strom versorgen muss, richtet sich die Größe der Batterie. Genauso wichtig ist es aber, die Bordbatterie wieder zu laden. Denn ist sie einmal leer und wird nicht wieder mit Strom versorgt, bringt sie nicht viel. Daher ist ein gutes Ladegerät unabdingbar. Wer viel im Sommer und in sonnigen Gebieten unterwegs ist, der kann sich auch ein Ladegerät in Form eines Kombigerätes holen. Daran kann zusätzlich ein Solarmodul angeschlossen werden. So ist die Stromversorgung gesichert. Sei es für das Laden von Smartphone oder Tablet, zum Schauen der Lieblingsserie oder zum Kaffee kochen. Beim Einbau gibt es aber einiges zu beachten. Wichtig: wer sich in der Materie nicht auskennt, sollte den Einbau in einer Fachwerkstatt erledigen lassen oder zumindest den Rat eines Fachmanns einholen.

Kombiladegerät D 250 SE für den Wohnmobilausbau

Ladegeräte gibt es viele. Vor dem Kauf sollte man sich auf jeden Fall ausgiebig erkundigen und beraten lassen. Denn nicht nur die eigene Bordbatterie spielt eine entscheidende Rolle, sondern auch was man mit dem Ladegerät alles machen will. Mit dem Kombiladegerät D 250 SE kann bspw. ein Solarmodul zusätzlich angeschlossen werden. Es arbeitet wie ein Booster und versorgt die Bordbatterie mit ganzen 20 Ampere Ladestrom. Wer ein neues Fahrzeug hat, ist hiermit bestens bedient. Denn das Gerät kommt auch mit Euro-6d-Temp-Motoren mit „intelligenter“ Lichtmaschine zurecht.

Eine intelligente Lichtmaschine läuft nicht einfach dauerhaft durch, sondern schaltet zeitweise ab. Damit wird Kraftstoff gespart.

Möchte man seine Bordbatterie laden, muss das umgangen werden. Das D 250 SE verhindert dies und gibt der Lichtmaschine die Information, dass der Strom für die Bordbatterie benötigt wird. Dadurch läuft die Lichtmaschine weiter und der Akku wird während der Fahrt länger geladen. Weiteres Plus: nutzt man einen Landstromanschluss versorgt das C-Tek-Gerät die Starterbatterie des Basisfahrzeuges mit Erhaltungsspannung. Lässt man das Ladegerät einbauen muss man neben den ca. 330 EUR noch die Einbaukosten einplanen. So hat man aber immer genug Strom für die Aufbaubatterie.

Spezifikationen des D 250 SE

  • Geeignet für Blei-Säure-Batterien aller Art (Nass, AGM, Gel)
  • Geeignet für Lithium-Ionen-Akkus mit 40 bis 300 Amperestunden Kapazität
  • Der passende Ladezyklus wird über die Verkabelung festgelegt
  • Zwei Eingänge: Lichtmaschine und Solarmodul (mit integrierten MPPT-Regler)
  • Mit Erdungsanschluss und Ausgang Servicebatterie
  • Mit Temperaturfühler
  • Erkennung von kritischen Ladeständen
  • Für einen Temperaturbereich von -20°C bis +50°C geeignet

Schließt man das Batteriewahlkabel nicht an, ist das Ladegerät auf EFB, Nass, Ca/Ca und Gel-Batterien angepasst. Schließt man das Kabel an die Masse an, gibt das Gerät den Ladezyklus von AGM-Batterien aus.

Ideal für 12-Volt-Verbraucher im Wohnmobilausbau

Entscheidet man sich für ein solches Ladegerät ist das ideal für 12-Volt-Verbraucher, die man unterwegs nutzt. Lampen und die Kühlbox lassen sich so problemlos betreiben – auch ohne Landstromanschluss. Der Einbau in der Werkstatt dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Je nach Stundensatz berechnen sich die Einbaukosten. Die Box selbst ist 19 cm lang, 11 cm breit und 6,5 cm hoch und bringt gerade einmal 700 g auf die Waage.

Wie das Ladegerät im Wohnmobilausbau eingebaut wird

Wichtig ist es, den passenden Montageort für das Ladegerät im Wohnmobilausbau zu finden. Es muss ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Hier spielen die kompakten Maße ihre Vorzüge aus. Montiert wird das Gerät mit vier Schrauben. Bei der Auswahl sollte man auch darauf achten, dass die Leitungswege zur eingebauten Aufbaubatterie möglichst kurz sind. Zu beachten ist, dass das sonst vorhandene Trennrelais mit dem Einbau nicht mehr benötigt mit. Dessen Aufgabe übernimmt das C-Tek-Gerät. Denn nach dem Einbau unterbricht das die Verbindung zwischen Starterbatterie und Bordakku, sobald keine Aufladung mehr erfolgt. Das ist der Fall, wenn der Motor aus ist und die Lichtmaschine folglich keinen Strom mehr liefert.

Der Pluspol der Starterbatterie muss mit dem Eingang „A IN“ am D 250 SE verbunden werden. Das zweite Kabel geht vom „OUT“ des Ladegeräts zum Pluspol der Aufbaubatterie. Bei der Verkabelung muss man unbedingt auf angemessene Querschnitte achten. Es gilt: je dünner und je länger das Kabel ist, desto größer ist der Innenwiderstand der Leitungen. Das führt zu erhöhten Spannungsverlusten. Außerdem können Kabel, deren Querschnitt zu gering ist, sehr heiß werden. Das kann nicht nur Schäden an der elektrischen Anlage zur Folge haben, sondern auch einen Kabelbrand auslösen. C-Tek spricht hier verschiedene Empfehlungen aus. Die Verbindung der Kabel mit dem D 250 SE erfolgt via Ringkabelschuhen mit 6 mm Durchmesser. Die werden ganz einfach mit einer Kabelschuhzange am abisolierten Ende befestigt. Anschließend werden die Ösen mit einem Inbusschlüssel auf die Kontakte des Ladegeräts geschraubt. Achtung: max. 8 Newtonmeter Drehmoment. Der Temperaturfühler wird mit Klebeband an der Aufbaubatterie nahe dem Pluspol fixiert.

Aufladen während der Fahrt oder mit einem Solarmodul auf dem Wohnmobilausbau

Wer seine Bordbatterie nicht nur während der Fahrt laden will, der kann auch den zweiten Eingang des Ladegeräts nutzen um ein Solarmodul anzuschließen. Geeignet sind hierbei Panels mit 50 bis 300 Watt Leistung. Das Solarpanell auf dem Dach kann dann bspw. über den „Eingang Solarmodul“ mit dem D 250 SE verbunden werden. Alternativ kann auch ein Steckanschluss genutzt werden um ein mobiles Solarpanel zu verbinden. Kleines Manko: hier muss immer ein Fenster oder eine Tür einen Spalt weit geöffnet sein. Denn nur so kann das Kabel des Solarmoduls zur Ladegerät geführt werden. Besser ist eine Außensteckdose in der Seitenwand. Die muss nur sorgfältig abgedichtet werden.

Wer ein Ladegerät in seinem Wohnmobilausbau nachrüsten möchte, sollte sich den Rat eines Fachmanns holen. Auf Nummer sicher geht man bei dem Einbau durch eine Fachwerkstatt. Gut geeignet ist das Ladegerät D 250 SE von C-Tek. Es ist ein DC-DC-Ladegerät. Das heißt von Batterie zu Batterie. Die Bordbatterie wird während der Fahrt durch die Lichtmaschine geladen. Wer will kann im Stand auch ein angeschlossenes Solarmodul zur Aufladung nutzen. Da das Gerät modular ist, kann es auch mit einem C-Tek Smartpass 120 S erweitert werden. So stehen bis zu 140 Ampere Ladestrom zur Verfügung. Das Smartpass System wirkt einer Tiefentladung der Bordbatterie entgegen und sorgt dafür, dass während der Fahrt laufende Verbraucher über die Lichtmaschine und nicht über die Bordbatterie mit Strom versorgt werden. Auch wenn der Einbau etwas schwierig erscheinen mag, am Ende hat man ein gutes System in seinem Wohnmobilausbau, dass das autarke Stehen möglich und vor allem angenehm macht.

Weitere Ladegeräthersteller
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