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Der Fiat Ducato ist ein zuverlässiges und robustes Basisfahrzeug. Egal ob für Wohnmobilhersteller oder Selbstausbauer. Trotz der Überarbeitung 2019 gibt es aber einiges an Potenzial, das der Kastenwagen ausschöpfen könnte. Was genau für 2022 geplant ist, behält Fiat aber noch für sich.

Ein Bestseller der Branche wird noch besser – oder?

Neuer Fiat Ducato für den Wohnmobilausbau – was kann der Kastenwagen?Der Fiat Ducato ist ein beliebtes Basisfahrzeug. Nicht nur für Hersteller von Wohnmobilen und Kastenwagen, sondern auch für Selbstausbauer. Warum auch nicht. Die Technik ist bewährt, Sicherheit und Komfort werden groß geschrieben. Aber. Die Konkurrenz schläft nicht. In Puncto Komfort, Sicherheit und Modernität ziehen viele Hersteller nach. Das setzt den Ducato etwas unter Druck. So verwundert es nicht, dass nach der letzten Überarbeitung 2019 für das Modelljahr 2022 schon eine neue Generation des Fiat Ducato angekündigt wird. Zumal die Überarbeitung 2019 mehr getrieben war von der Pflicht neue Motoren auf den Markt zu bringen, welche die Euro 6d Temp Abgasnorm erfüllen. Großes Plus für die Reisemobilisten war aber die Option einer echten Wandlerautomatik. Und die hat schon zahlreiche Anhänger gefunden.

Was der Fiat Ducato als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau alles kann

Mit der Überarbeitung letzten Jahres wurden dem Ducato auch zahlreiche sicherheitsrelevante Assistenzsysteme mit an Bord gegeben. Notbremsassistent, Warnsysteme für Gefahren im toten Winkel und im Gegenverkehr gab es oben drauf. Kleines Manko – zumindest für Wohnmobilhersteller und Integrierten-Fans: die elektronischen Sicherheitssysteme sind für integrierte Fahrzeuge nicht verfügbar. Am Design, außen wie innen, hat sich dafür eigentlich nichts getan. Facelift kann die Überarbeitung daher eigentlich nicht nennen. Man muss schon genau hinsehen um die marginalen optischen Änderungen wie das neue Typenschild der Motorvariante zu erkennen.

Aller Voraussicht nach gibt es größere Veränderungen für das Ducato-Gesicht

So wie es aussieht, wird es größere Veränderungen für den Ducato geben. Auch wenn das Design des Ducato-Gesichts noch zeitgemäß ist und bislang keinen Staub angesetzt hat, kann man das vom Interieurdesign nicht behaupten. Gerade das Armaturenbrett sticht hier heraus. Was genau bei de Überarbeitung aber in Angriff genommen wird, das behält Fiat aktuell noch für sich.

Wer Wunschkonzert spielen will – für die neue Generation – könnte die Federung des Lastentalents verbessern. Auch wenn er ordentlich ziehen kann, so herb muss sie nicht eingestellt sein. Auch in Bezug auf die Geräuschdämmung im Fahrerhaus gibt es noch Potenzial. Wem das leicht angestaubte, überladende Design des Armaturenbretts nicht gefällt, der wird auch hier Optimierungsbedarf sehen. Gerade Ablagen sucht man hier vergebens. Konnektivität und Multimedia sind mit Sicherheit auch zwei Punkte, die bei der Überarbeitung ganz oben stehen. Mercedes macht es vor. MBUX und MBAC – Fahrzeug- und Aufbautechnik wachsen zusammen. Die Sprachsteuerung sollte heute eigentlich schon gang und gebe sein.

Der Fiat Ducato ist ein gutes Basisfahrzeug. Für Hersteller und Wohnmobilausbauer in Eigenregie. Ein Punkt für den großen Erfolg dürfte das Triebkopfkonzept sein. Denn alle Antriebskomponenten sind im Vorderwagen konzentriert. Damit haben die Aufbauhersteller die größtmögliche Freiheit. Der Triebkopf ist dabei möglichst kurz, sodass auch kompakte Reisemobile kein Problem sein. Auch wenn sie unter bestimmten Längenmarken bleiben sollen. Zudem ist der Ducato relativ leicht und preiswert. Weiteres Plus: die Fahrzeuge sind zuverlässig. Wenig Pannen und auch ältere Modelle laufen zuverlässig. Seit 2006 hat sich auch in Hinblick auf Rostvorsorge einiges getan. Summa summarum ist der Fiat Ducato als Basisfahrzeug für den Wohnmobilausbau gut geeignet. Mit seinen Fahreigenschaften und seinem Design ist er auf der Höhe der Zeit. Abzüge gibt es nur für die fehlenden Fahrassistenzsysteme – gerade im Vergleich zur Konkurrenz. Die nächste Generation wird hier aber sicherlich einiges aufholen.