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Nicht jeder kann oder will sich zwei Fahrzeuge leisten. Statt einem Wohnmobil und einem Alltagsfahrzeug soll es oft ein alltagstauglicher Camper sein. Campingbusse und Kastenwagen sind hier besonders beliebt. Einen etwas anderen Weg geht die Studie von Peugeot mit dem Rifter 4x4 Concept. Er soll der perfekte Kompromiss aus Alltagsauto und Camper sein.

Camping neu entdeckt – Alltagsauto und Camper als guter Kompromiss

Peugeot Rifter 4x4 Concept – Wohnmobilausbau mal andersEntscheidet man sich gegen ein Reisemobil, weil man es vielleicht einfach nicht so oft nutzen kann, wie man es bei der doch recht teuren Anschaffung aber sollte, bleibt die Frage offen, was stattdessen? Campingbusse und Kastenwagen sind für viele die Lösung. Sei es der Kauf eines fertig ausgebauten Vehikels oder der Selbstausbau – am Ende bleibt ein Fahrzeug, dass Alltag und Camping kann. Das soll auch die Studie Rifter 4x4 Concept von Peugeot können. Allerdings schlägt der Franzose hier andere Wege ein. „Rifter“ steht dabei allgemein für die neue Generation des französischen Hochdachkombis und ist der Nachfolger des Partner Tepee. Er wird auf derselben Plattform gefertigt wie der Citroen Berlingo oder der Opel Combi. Zur Differenzierung zu den baugleichen Geschwistern im PSA-Konzern setzt der Rifter nun auf ein Outdoor-Image. Die 4x4 Concept Studie soll zeugen, wie der Rifter Abenteurer und Outdoor-Liebhaber zukünftig begleiten. Dabei hat die Alternative zum Wohnmobilausbau einige interessante Extras mit an Bord.

Flexibel unterwegs mit einem Dachzelt auf dem Wohnmobilausbau

Das Besondere an der Rifter Studie? Sie kommt mit einem Dachzelt von Overland beim Käufer an. Hier finden zwei Personen einen bequemen Schlafplatz und können den Ausblick und die Natur genießen. Der Aufbau des Zeltes geht schnell. Nach dem Entfernen der Hülle kann man mit der am Zelt montierten Leiter das Zelt einfach aufklappen. Immerhin 130 x 220 x 125 cm (Länge x Breite x Höhe) bietet das Dachzelt auf dem Wohnmobilausbau. Der Zeltstoff ist winddicht und wasserfest. Farblich passend zur Studie ist es eine Sonderanfertigung für Peugeot.

Doch das ist noch nicht alles. Das Zelt ist im Serienzustand auch noch mit einer graumelierten bezogenen Matratze versehen. Auch Kissen im Alcantara-Look mit gelben Ziernähten gehören dazu. Als Option erhältlich: die Dachreling – für jede Art von Zuladung. Für ausreichend Sicht, auch nachts, sorgt die aufgesetzte 135 cm breite LED Lichtleiste über der Windschutzscheibe. 100 LEDs in zwei Reihen mit 300 Watt sorgen so für eine ausreichende Beleuchtung. Aber das ist noch nicht alles. Zu all dem legt Peugeot noch ein E-Mountainbike obendrauf. Sportlichen Abenteuer steht also nichts mehr im Wege. Der Fahrradhalter am Heck des Rifters ermöglicht natürlich auch den Transport des Rades. Heißen soll das Bike eM02 FS Powertube – genaue Angaben hierzu gibt es aktuell leider noch nicht. Nur die Farbe: gelb.

Moderner Innenraum mit schick – beim Wohnmobilausbau-tauglichen Rifter 4x4 Concept

Öffnet man das Fahrzeug erscheint das Interieur modern und schick. Die Farbe gelb zieht sich auch hier durch. In den Sitzen mitverarbeitet: Neopren. Das Handschuhfach ist gekühlt, sodass einige Getränke und Lebensmittel sicher verstaut und frisch genossen werden können. Das Kofferraum Volumen es aktuellen Rifters von 775 Liter soll in der Studie durch Ablagen um weitere 186 Liter erhöht werden. Auch bei der Karosserie gibt es Unterschiede. Ganze 80 cm höher soll sie sein als die Serie. Der Dangel-Allradantrieb verspricht ausreichend Abenteuer und Sicherheit – auch auf matschigen oder unwegsamen Straßen soll man damit vorwärts kommen. Der Antrieb bietet drei verschiedene Modi: Frontantrieb, zusätzlicher Antrieb an den Hinterrädern und der Lock-Modus mit starrer Kraftverteilung für sehr schwierige Fahrbedingungen. Der 130 PS BlueHDI Dieselmotor mit 300 Nm Drehmoment und Sechsganzgetriebe verspricht ausreichend Antrieb.
Zu haben ist der Rifter wie beschrieben, allerdings erst einmal ohne Zelt, ab September 2018. Auch auf die Lichtleiste und das E-Bike müssen frühe Käufer verzichten. Dafür hat man die Wahl zwischen 5 oder 7 Sitzen. Ob die Studie jemals so zu kaufen sein wird, ist noch nicht klar. Sie wäre auf jeden Fall eine spannende und vor allem alltagstaugliche Alternative zum Wohnmobilausbau. Dachzelte gibt es aber auch jetzt schon für viele andere Fahrzeuge. Vielleicht können Sie Ihren jetzigen PKW auch schon zum Outdoor-Allrounder ausbauen?

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